Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

So sehen schöne Schlampen aus. Auf Slutwalks dagegen gehen nur prüde, sexnegative und hässliche Feministinnen.

Zur Abwechslung nach so vielen Beiträgen zum Leid der männlichen Lesben will ich mal ein paar wertvolle Tipps für Frauen einstreuen.

Ein Klischee besagt, dass heterosexuelle Männer promiskuitiver sind als heterosexuelle Frauen. Ich blende hier heterosexuelle Männer, die Sex mit Männern haben, und heterosexuelle Frauen, die Sex mit Frauen haben, aus. Es geht nur um heterosexuelle Sexualkontakte. Nimmt man realistischerweise an, dass die Zahl der Frauen und Männer ungefähr gleich ist, so muss das Klischee aus mathematischen Gründen falsch sein. Denn jeder heterosexuelle Sexualkontakt erfordert die Beteiligung einer Frau und eines Mannes. Im Durchschnitt sind also Frauen genauso promiskuitiv wie Männer. Sie haben genauso häufig Sex wie Männer und mit genauso vielen Partnern wie Männer. Trotzdem tun sich Frauen mit dieser Tatsache vergleichsweise schwer. Sowohl die Promiskuität in ihrem Selbstbild zu akzeptieren als auch sich auf den Sex, den sie haben, einzulassen, bereitet Frauen üblicherweise Probleme.

Obwohl Frauen Sex aus freien Stücken wollen, können sie diesen Willen selten offen gegenüber potenziellen Sexualpartnern artikulieren, sich nicht auf Angebote von Männern ungehemmt einlassen und ihre Sexualität nicht in ihr Selbstbild integrieren. Bei all diesen Hemmnissen und der Selbstentfremdung, die ich alle als Syndrom unter dem Begriff der autogynegenen Prüderie zusammenfasse, sind psychisches Leid für Frauen und Männer vorprogrammiert. Wie also können Frauen ihr Prüderie-Syndrom bekämpfen?

  1. Die Tatsachen nüchtern anerkennen: Sex ist moralisch weder gut noch schlecht. Wer gerne und viel Sex hat, ist nicht unmoralisch. Sex ist eine Quelle großer Lust und Freude. Er verschafft emotionale Ausgeglichenheit, reduziert gewisse psychische Auffälligkeiten, wie etwa Hysterie, und erhöht allgemein das Wohlbefinden. Sperma hat eine antidepressive Wirkung. Sex ist aus den genannten Gründen im eigenen Interesse aller Beteiligten.
  2. Prüde Frauen meiden: Die intrasexuelle Konkurrenz unter Frauen führt dazu, dass Frauen anderen Frauen gerne einreden, Sex sei unanständig. Sie versuchen damit unbewusst, die Fortpflanzungschancen anderer Frauen zu verringern, um die eigenen Chancen zu erhöhen, also um selbst einen evolutionären Vorteil daraus zu ziehen. Wie ein Süchtiger immer wieder in Versuchung gerät, wenn sein Suchtmittel in der Nähe ist, so lassen sich auch Frauen von anderen Frauen, von ihren Freundinnen oder von ihrer Mutter immer wieder zur Prüderie verführen. Sie lassen sich die absolut unangebrachten Schuldgefühle immer wieder einreden. Die Schlampenscham grassiert auch unter den emanzipiertesten Frauen. Ich rate Frauen, sich gegen Manipulationsversuche zu immunisieren und Gesprächen über die eigene Sexualität möglichst auszuweichen. Die Sexualität ist zu bedeutsam für das individuelle Glück, um sich darin den Ideologien anderer unterzuordnen. Die meisten Frauen waren in der Kindheit der moralischen Indoktrination durch ihre Eltern schutzlos ausgesetzt. Als verantwortungsvolle Eltern lebt man seinen Kindern am besten eine sexpositive Haltung vor. Um sich als Erwachsene vom durch Scham dominierten Denken zu befreien, können sich Frauen die positiven, lustvollen Aspekte von Sex vergegenwärtigen. Dazu befolge man die nächsten zwei Punkte.
  3. Sexersatz konsumieren: Frauen sollten sich an Sex als normalen Bestandteil ihres Lebens gewöhnen. Sie können Pornografie als Text und Film konsumieren. Literotica ist ein Portal mit erotischen Geschichten (auch auf Deutsch), unter denen sich bestimmt für jeden Geschmack etwas findet. Frauen haben angeblich bei Pornos andere Vorlieben als Männer. Es gibt spezielle Pornos für den weiblichen Geschmack, hier eine Übersicht. Eine recht bekannte Regisseurin ist Anna Span. Doch die Pornografie für Männer ist heute so diversifiziert, dass bestimmt viel für den weiblichen Geschmack dabei ist. Daher empfehle ich, sich auf jeden Fall auch über die normalen Pornos etwas zu informieren, mal auf PornoShara zu surfen und zu schauen, ob einem irgendetwas zusagt. Die Filme kan man über BitTorrent laden.
  4. Sexuell aktiv sein: Frauen können ihre sexuellen Hemmungen verringern, indem sie viel Sex haben. An Handlungen, vor denen man Hemmungen hat, gewöhnt man sich nur, indem man sie häufig ausübt. Zum Glück läuft die Anbahnung heute diskret per Internet. Man melde sich auf einer der zahlreichen Sexkontaktseiten an, etwa Poppen.de. Frauen bekommen sehr viele Angebote und können sich die Männer ihrer Wahl aussuchen. Man sollte ruhig auch gezielt Männer anschreiben, die einem gefallen. Wichtig ist, sich etwas Disziplin zu verordnen, damit man nicht gleich aufgibt. Man könnte sich beispielsweise vornehmen, wenn man einen Mann kennengelernt hat, sich wöchentlich zum Sex mit ihm zu treffen und jeden Monat einen neuen Mann zu treffen.
  5. Sich mit Substanzen helfen: Auch die wissenschaftlich abgeklärteste Frau kann es als schwierig empfinden, sich enthemmt der sexuellen Lust hinzugeben. Das hat biologische Gründe. Für Frauen war es einst vorteilhaft, sich nur mit Männern fortzupflanzen, die sie während der Schwangerschaft und Kinderaufzucht versorgen konnten. Diese Partnerwahlkriterien haben sich den heutigen ökonomischen Verhältnissen noch nicht angepasst. Außerdem sind Sex und Fortpflanzung inzwischen entkoppelt, sofern verhütet wird. Es hat daher auch im Hinblick auf die Lebensgestaltung mit/ohne Nachwuchs für Frauen keinen Sinn, sich Sex zu erschweren. Erst recht wenn eine Frau hormonell (per „Pille“) verhütet, ist es notwendig, die sexuelle Lust zu steigern, weil der Hormonhaushalt so verändert wird, dass die Partnerwahlkriterien geändert sind und das sexuelle Verlangen dauerhaft abgesenkt ist. Glücklicherweise können Frauen heute dank Kultur der Biologie nachhelfen, nämlich mit:
    1. Alkohol: Alkohol wirkt bei richtiger Dosierung enthemmend, induziert Euphorie, erhöht die Geselligkeit und das Selbstbewusstsein. Ich empfehle, den Alkoholgehalt des Blutes bei 0,4 bis 0,7 Promille zu halten. Je nach Empfindlichkeit und Alkoholerfahrung ist dieses Fenster niedriger oder höher anzusetzen und kann enger oder weiter sein. Zur kompetenten Einschätzung der eigenen Empfindlichkeit ist häufiges Experimentieren gefragt. Bei der Dosierung hilft ein Promillerechner.
    2. Poppers: In Deutschland ist Amylnitrit frei erhältlich. Es handelt sich um eine Flüssigkeit, deren Dämpfe inhaliert werden. Wenige Sekunden nach der Inhalation erweitern sich die Gefäße und der Blutdruck sinkt. Zum Ausgleich erhöht sich sehr schnell die Herzfrequenz, was Euphorie und gesteigertes sexuelles Verlangen auslöst. Die Wirkung hält einige Minuten an. Pro Anwendung ist nicht mehr als 1 ml üblich. Höhere Dosierungen machen sich durch Kopfschmerzen bemerkbar. Poppers sind nur punktuell in einer sexuell aufgeladenen Situation (beim Petting, im Club, …) sinnvoll einsetzbar, um zum Sex überzuleiten oder beim Sex die Lust zu intensivieren. Ganz offensichtlich sind sie nicht geeignet, das Verlangen dauerhaft (etwa für einen Abend) zu erhöhen. Ich schätze, dass Poppers von Frauen v. a. gezielt zur Überwindung ihres Widerstands gegen Sex im letzten Moment (last minute resistance, last second resistance) eingesetzt werden können. Poppers können z. B. hier bestellt werden: 1, 2, 3, 4
    3. Liquid Ecstasy, chem. 4-Hydroxybutansäure oder GHB: Diese sehr hilfreiche Substanz ist in Deutschland leider nicht mehr legal erhältlich. Aufgrund ihrer positiven Wirkungen weise ich trotzdem darauf hin. Es könnte ja sein, dass jemand etwas davon bei sich „herumliegen“ hat. In niedrigen Dosen (0,5-1,5 g) wirkt es „angstlösend, euphorisierend, antidepressiv, sexuell stimulierend und sozial öffnend“. (Wikipedia) Bei der Einnahme ist erhöhte Vorsicht geboten. Es sollte nicht eingenommen werden, wenn Alkohol im Körper ist. Eine höhere Dosis kann plötzlichen narkotischen Schlaf auslösen. Eine Maximaldosis von 1,5 g pro Tag ist daher einzuhalten. Die Substanz liegt meist als Salz vor und wird in ein Getränk gemischt. Die Wirkung hält bis zu drei Stunden an.

Kommentare zu: "Nachhilfe für Frauen in sexueller Lust" (25)

  1. yxcv schrieb:

    Ein Klischee besagt, dass heterosexuelle Männer promiskuitiver sind als heterosexuelle Frauen. Ich blende hier heterosexuelle Männer, die Sex mit Männern haben, und heterosexuelle Frauen, die Sex mit Frauen haben, aus. Es geht nur um heterosexuelle Sexualkontakte. Nimmt man realistischerweise an, dass die Zahl der Frauen und Männer ungefähr gleich ist, so muss das Klischee aus mathematischen Gründen falsch sein. Denn jeder heterosexuelle Sexualkontakt erfordert die Beteiligung einer Frau und eines Mannes. Im Durchschnitt sind also Frauen genauso promiskuitiv wie Männer. Sie haben genauso häufig Sex wie Männer und mit genauso vielen Partnern wie Männer.

    Die Lösung für dieses kleine mathematische Problem besteht in zwei recht einleuchtenden Verteilungsfunktionen: während einige wenig Männer (sog. ‚Alphas‘) unheimlich viele Frauen rumkriegen, andere dagegen leer ausgehen, dürfte die Promiskuitätsrate bei Frauen recht gleißmäßig (aber auf die einzelne gerechnet recht spärlich im Vergleich zu den ‚Alphas‘) verteilt sein.

    • Ja, so ist es. Dennoch gibt es hier kein mathematisches Problem. Männer und Frauen sind gleich promiskuitiv, egal wie die Verteilungsfunktionen aussehen. Für das Klischee dürfte es (mindestens) zwei Ursachen geben: (1) Sexuell inaktive Männer werden nicht genügend berücksichtigt bei der Einschätzung der Promiskuität von Männern. (2) Frauen setzen die Zahl ihrer Sexualkontakte systematisch falsch und niedriger an als Männer, sodass das Mittel über alle Frauen niedriger ist als das Mittel über alle Männer, obwohl beide in etwa gleich sein müssten.

      • Snake Plissken schrieb:

        Das mathematische Problem besteht in der Verwechslung von Median und Mittelwert; ein häufiger Fehler bei gesellschaftlichen Themen. Interessant ist nämlich meistens nicht der Mittelwert (wenn hundert Leute 10€ pro Stunde verdienen und einer 100.000€, dann ist der Mittelwert zwar 1000€ pro Stunde, aber was sagt diese Zahl aus?), sondern der Median, auch bekannt als Otto-Normalverbraucher. Wenn einige wenige Frauen extrem promiskuitiv sind, kann theoretisch die weit überwiegende Zahl an Frauen trotzdem wenig promiskuitiv sein. Um beim obigen Beispiel zu bleiben: Wenn hundert Frauen nur mit einem Mann im Leben Sex haben und eine Frau mit hundert Männern, dann ist der Mittelwert zehn Männer pro Frau, das sagt aber über die Promiskuitivität von Otto-Normalverbraucherin nichts aus. Schon gar nicht kann man dann auf Otto-Normalverbraucherin zugehen und sagen „Hey, eigentlich musst Du noch mit neun anderen Männern schlafen, um normal zu sein!“

        Übrigens ist das Phänomen bekannt, dass Frauen die Zahl ihrer Sexualkontakte systematisch zu niedrig angeben, während Männer die Zahl ihrer Sexualkontakte systematisch übertreiben (weil es gesellschaftliche Anerkennung unter Männern bringt).

        • Du redest Blödsinn. Hier gibt es kein mathematisches Problem und verwechselt wird auch nichts. Wenn Männer mehr heterosexuelle Sexualkontakte angeben als Frauen, sagt eine Gruppe logisch notwendig die Unwahrheit. Solche logisch falschen Daten werden immer wieder gerne herangezogen, um die angeblich niedrigere Promiskuität von Frauen zu „belegen“, um den Mythos der unberührten Frauen und der verdorbenen, sexgeilen, unbeherrschten, übergriffigen Männer zu nähren. Ich habe aufgezeigt, dass dies nicht aus den Daten folgt und auch aus allen (!) anderen denkbaren Daten nicht abgeleitet werden kann. Unter der Voraussetzung, dass die Menge der Frauen gleich groß ist wie die Menge der Männer (eine vereinfachende, aber vernünftige und zulässige Voraussetzung!), ist die gleiche Promiskuität beider Geschlechter dadurch bewiesen, dass an einem heterosexuellen Sexualkontakt immer ein Mann und eine Frau beteiligt ist. Vom Median war nie die Rede und der interessiert zur Klärung dieser Frage auch nicht, weil er null Erkenntnis liefert. Die Promiskuität ist eine positive Zahl und für beide Geschlechter gleich. Der Median kann alles mögliche sein und je Geschlecht sehr verschieden sein. Es wäre möglich, dass er bei Männern und Frauen 0 beträgt oder nur bei Männern 0. Daraus erfährt man allerdings nichts zur Promiskuität, was den Median für meine Betrachtungen wertlos macht.

          Für eine realistischere Einschätzung der Verteilungsfunktionen je Geschlecht gebe ich zu bedenken, dass sehr wenige Männer sehr häufig Sex mit Frauen haben und die Masse der Männer kaum Sex hat oder Jungfrau ist. Ganz anders bei Frauen: Die meisten können komfortabel jederzeit auf Sex zugreifen. Jungfrauen sind selten. Über die Promiskuität deiner „Otto-Normalverbraucherin“, also der Median-Frau, sagt das nun aus, dass sie höher ist als die des Median-Mannes. Dass man dann einer solchen Frau sagen könne: “Hey, eigentlich musst Du noch mit neun anderen Männern schlafen, um normal zu sein!”, wurde nirgends nahegelegt. Vielmehr müsste man ihr korrekterweise sagen: „Hey, eigentlich musst du mit mir unterficktem Median-Mann schlafen und dich von Alphas fernhalten, damit unser beider Promiskuität wieder näher am Durchschnitt ist!“ Aber wer mit Frauen über Statistik redet, der hat eh nicht mehr alle Tassen im Schrank, weil er Abstraktions- und Urteilsvermögen voraussetzen würde. Außer Gekreische wäre da nichts zu erwarten.

  2. Snake Plissken schrieb:

    „Solche logisch falschen Daten werden immer wieder gerne herangezogen, um die angeblich niedrigere Promiskuität von Frauen zu „belegen“, um den Mythos der unberührten Frauen und der verdorbenen, sexgeilen, unbeherrschten, übergriffigen Männer zu nähren.“
    Diese Aussage kannst Du natürlich mit Deiner Methode nicht widerlegen. Da Du nur Sexualakte zählst, steht nirgendwo, ob diese freiwillig stattgefunden haben. Der Mythos der „unberührten Frauen“ – übrigens etwas, gegen das der Feminismus seit Jahrzehnten kämpft, weil er Frauen zu vollkommener Passivität in der Sexualität verdammt – behauptet, dass die „reine“, „unschuldige“ Frau gar keinen Sex will (ansonsten ist sie eine bösartige Schlampe und Männerfresserin). Dass trotzdem Sex STATTFINDET, beweist noch nicht, dass er deshalb freiwillig ist. Das ist schon einmal ein fundamentaler Fehler Deiner Argumentation. Es sei denn, Du zählst unfreiwilligen Sex auch zur Promiskuivität, was dann aber nicht mehr der klassischen Bedeutung des Wortes entspricht.

    Die Vermutung liegt aber nahe, dass nur ein relativ kleiner Kreis an Männern und Frauen wirklich an eine Menge freiwilligen Sex kommt, nämlich diejenigen mit deutlich überdurchschnittlicher Attraktivität. Wer unterdurchschnittlich attraktiv ist, kann kaum erwarten, dass die Frauen oder Männer bei ihm oder ihr Schlange stehen.

    Und natürlich ist der Median entscheidend, denn letztlich sind die meisten Leute relativ nahe am Durchschnitt. Wie auch beim Einkommen sind Mittelwerte kaum aussagekräftig; das mittlere (inflationsbereinigte) Einkommen in Deutschland ist in den letzten zehn Jahren deutlich gestiegen, der Median tendenziell sogar leicht gesunken. Wenn für Dich das Gehalt von Winterkorn&Co. genauso wichtig ist wie Dein eigenes, dann darfst Du mit Mittelwerten rechnen. Andernfalls ist der Median die geeignetere Größe.

    Ironie des Ganzen: Der Kommunismus ist eine Median-Logik, der Kapitalismus eine Mittelwert-Logik. Wenn die Wirtschaft insgesamt wächst (d.h. bei gleichbleibender Bevölkerungszahl auch der Mittelwert steigt), ist der Kapitalist zufrieden. Da kann das mittlere Einkommen auch sinken.

    Übrigens stimmt die Annahme nicht, dass die Masse der Männer kaum Sex hat oder Jungfrau ist. Allerdings ist Sex deutlich seltener, als es die BILD-Zeitung gerne mal suggeriert, das stimmt. Insbesondere bei den Männern, die einen großen Teil ihrer Zeit im Internet verbringen, ist die Quote der Jungfrauen drastisch erhöht. Das hat aber andere Ursachen, z.B. einen Mangel an sozialem Umgang mit physisch anwesenden Menschen. Über die Alpha-These können wir schlecht diskutieren, weil Du der irrigen Annahme bist, da draußen wären ein paar Silberrücken, die alle Frauen vögeln, während der Großteil der Männer nichts abbekommt. Das ist zwar auf alle erdenklichen Weisen inkorrekt, aber seis drum. Ich habe schon mit zuvielen „Nice Guys“ darüber diskutiert, um nicht zu wissen, dass an dieser Stelle selbst 90% Ausnahmen noch als Ausnahmen gesehen werden.

    Übrigens haben an der letzten Statistik-Klausur an der Universität, die ich betreut habe, mehr als die Hälfte Frauen teilgenommen und im Vergleich zu den Männern sogar leicht überdurchschnittlich abgeschnitten. (Und bevor Du Dich wunderst: Ja, es studieren mittlerweile mehr Frauen als Männer Mathematik. Habe ich nicht erfunden, lässt sich leicht ergooglen.) Wenn Du willst, stelle ich Dir gerne mal eine der Statistik-Aufgaben aus der Klausur, um zu prüfen, ob Du mit den Damen und Herren an der Uni mithalten kannst.

    • „Diese Aussage kannst Du natürlich mit Deiner Methode nicht widerlegen.“

      Das habe ich eben. Ich habe bewiesen, dass die Promiskuität der Geschlechter gleich ist. Also gibt es keine Differenz, die Ideologen dazu heranziehen können, das Bild der unberührten Frau zu zeichnen.

      „Da Du nur Sexualakte zählst, steht nirgendwo, ob diese freiwillig stattgefunden haben.“

      Was hat das bitte mit irgendwas zu tun? Darum ging es doch gar nicht. Oder willst du jetzt behaupten, Frauen antworten deshalb auf die Frage nach der Zahl ihrer Sexualkontakte falsch, weil sie erst mal die „unfreiwilligen“ subtrahieren? Im Ablenken von deinen Irrtümern, die sich allesamt deiner absolut widerlichen profeministischen Voreingenommenheit verdanken, bist du ja echt ein Meister. Bei ca. 50 gerichtlich erwiesenen Fällen eingebildeter „Vergewaltigung“ von Frauen durch Männer pro Jahr in Deutschland und angesichts der Tatsache, dass die „Vergewaltigung“ einer Frau durch einen Mann logisch unmöglich ist, können wir solche „unfreiwilligen“ Kontakte vernachlässigen. Außerdem „vergisst“ du mal wieder die Tatsache, dass Männer Opfer sein können. Von unfreiwilligem Sex sind Millionen Männer betroffen. Sie zeigen solche Vorfälle deshalb nicht an, weil sie im Feminat nicht justiziabel sind – von der Polizei ausgelacht und in einem aussichtslosen Prozess vorgeführt zu werden, spart man sich gerne – und weil ein unfreiwilliger heterosexueller Sexakt für heterosexuelle Männer nicht den Weltuntergang bedeutet. Man macht es halt, reißt sich zusammen und übersteht das Ganze, ohne sich dabei ein lebenslanges Trauma zuzulegen.

      „Wie auch beim Einkommen sind Mittelwerte kaum aussagekräftig“

      Ich behaupte doch gar nicht, dass der Median nicht aussagekräftig oder nicht entscheidend ist. Klar ist er das, aber für eine andere Frage, nicht für die Frage nach der Promiskuität. Ich halte die Betrachtung des Medians für sehr sinnvoll, wenn man die Verteilung je Geschlecht betrachten will. Dafür wäre auch der geschlechtsspezifische „sexuelle Gini-Index“ sehr interessant. Der dürfte bei Männern sehr viel höher sein als bei Frauen.

      „Ironie des Ganzen: Der Kommunismus ist eine Median-Logik, der Kapitalismus eine Mittelwert-Logik.“

      Die von dir behauptete Ironie gibt es nicht, da ich selbst auf die gravierenden Unterschiede zwischen Männern und Frauen und zwischen Betas und Alphas hingewiesen habe. Diese Unterschiede kritisiere ich, weil sie Ergebnis von systematischer Unterdrückung von Männern sind.

      „Übrigens stimmt die Annahme nicht, dass die Masse der Männer kaum Sex hat oder Jungfrau ist. Allerdings ist Sex deutlich seltener, als es die BILD-Zeitung gerne mal suggeriert, das stimmt. Insbesondere bei den Männern, die einen großen Teil ihrer Zeit im Internet verbringen, ist die Quote der Jungfrauen drastisch erhöht. Das hat aber andere Ursachen, z.B. einen Mangel an sozialem Umgang mit physisch anwesenden Menschen.“

      Völliger Blödsinn! Alphas und Betas sind ein Konstrukt der Frauen. Frauen stellen diese Unterschiede an den Männern her, um die 80% effizient ausbeutbar zu machen und sich mit den 20% zu verbünden, um die Profite abzugreifen. Weil Frauen parasitär sind, bilden sie eine Allianz mit einigen Männern und machen sich deren Gewalt zunutze. Gleichzeitig stacheln sie die 80% der Männer zu mehr Aufopferung an, indem sie ihnen die falsche Hoffnung auf Sex und Liebe machen. Im Grunde sind alle Männer gleichermaßen Alphas, womit die Stratifikation innerhalb der Männer sinnlos wäre, gäbe es kein kapitalistisches Feminat.

      • Snake Plissken schrieb:

        „Das habe ich eben. Ich habe bewiesen, dass die Promiskuität der Geschlechter gleich ist. Also gibt es keine Differenz, die Ideologen dazu heranziehen können, das Bild der unberührten Frau zu zeichnen.“

        Ach Gottchen. Und da Schulden und Guthaben sich insgesamt ausgleichen, ist niemand arm oder reich. Zumindest im Schnitt.

        Du machst permanent Aussagen über den Median („das Bild der Frau“) und ziehst dazu Mittelwerte heran. Das ist falsch. Da es Dir am nötigen Fachwissen mangelt, bemerkst Du den Fehler nicht und suchst ihn in meiner „profeministischen“ Logik. Am besten Du liest ein „profeministisches“ Statistikbuch darüber. Ich empfehle z.B. Horst Degen, „Statistik-Lehrbuch“ als gut verständliche Einführung in das Thema. Vielleicht fällt Dir dann irgendwann auf, dass Verteilungsfunktionen durchaus relevant für die Beschreibung von Situationen sind. Grob vereinfacht gesagt: Wenn eine Million Frauen keinen Sex hat und eine Frau Sex mit einer Million Männer, dann ist der Schnitt ausgeglichen und „die Promiskuitivität von Frauen und Männern ist gleich“. Was wurde damit ausgesagt?

        „Bei ca. 50 gerichtlich erwiesenen Fällen eingebildeter „Vergewaltigung“ von Frauen durch Männer pro Jahr in Deutschland und angesichts der Tatsache, dass die „Vergewaltigung“ einer Frau durch einen Mann logisch unmöglich ist, können wir solche „unfreiwilligen“ Kontakte vernachlässigen.“

        Logisch unmöglich ist lediglich Deine Argumentationsführung. Der Witz ist, dass Du natürlich selbst weißt, dass Vergewaltigung von Frauen durchaus möglich ist, dass Du auch sehr konkrete Vorstellungen dazu hast, wie das abläuft, und dass Du deshalb dringend verleugnen möchtest, dass das „Vergewaltigung“ wäre. Aber das haben wir bereits diskutiert.

        „Außerdem „vergisst“ du mal wieder die Tatsache, dass Männer Opfer sein können. Von unfreiwilligem Sex sind Millionen Männer betroffen.“

        Das ist allerdings neu. Wo findet dieser unfreiwillige Sex denn statt? Wenn nach Deinen Aussagen der einzige Gewinn, den ein Mann aus einer Beziehung mit einer Frau ziehen kann, in Sex besteht (weil Frauen ja für alles andere nicht taugen und nur parasitär sind etc…), welche Bedingungen verleiten einen Mann dann dazu, unfreiwillig Sex mit einer Frau zu haben? Und dann nicht nur einen Mann, sondern Millionen? Da bin ich gespannt.

        „Völliger Blödsinn! Alphas und Betas sind ein Konstrukt der Frauen.“

        Das ist irrelevant – wichtig ist, dass nun einmal Attraktivität, Charisma, Intelligenz etc. ungleich verteilt sind. Es ist eine Fantasiegeschichte, dass alle Männer eigentlich gleich attraktiv seien, schließlich sind auch nicht alle Frauen gleich attraktiv. Damit wird es ganz automatisch dazu kommen, dass attraktive Männer bessere Chancen auf Sex haben als unattraktive Männer – es sei denn, man zwingt die Frauen dazu, gegen ihren Willen auch mit unattraktiven Männern zu schlafen.

        Natürlich werden Verhaltensweisen im gesellschaftlichen Umfeld geprägt; man kommt nicht als dominanter Mensch zur Welt. Leute wie Du, die vermutlich in der Schule von den Rüpeln in die Mülltonne gesteckt wurden, lernen ein anderes Auftreten als eben jene Rüpel. Ich finde es wirklich witzig, dass Du den Männern jede Fähigkeit zur gesellschaftlichen Beeinflussung absprichst; alles wurde in Deiner Logik letztlich von Frauen gemacht und geplant. Wenn das aber wahr sein sollte, dann steht auch eines fest: Es wird immer so bleiben. Denn Männer hätten dann nicht die geringste Chance, es zu ändern. Sie sind ja vollkommen machtlos, egal was sie tun.

        • https://www.nytimes.com/2007/08/12/weekinreview/12kolata.html?_r=0

          Ich glaube, es fehlt wohl eher dir an „Fachwissen“, was nichts weiter ist als Grundkenntnisse in Logik und Mathematik.

          „Vielleicht fällt Dir dann irgendwann auf, dass Verteilungsfunktionen durchaus relevant für die Beschreibung von Situationen sind.“

          Das bestreite ich doch gar nicht. Ich habe ja auf die ungerechte Verteilung innerhalb der Männer und die Benachteiligung der Männer gegenüber den Frauen hingewiesen.

          „Grob vereinfacht gesagt: Wenn eine Million Frauen keinen Sex hat und eine Frau Sex mit einer Million Männer, dann ist der Schnitt ausgeglichen und “die Promiskuitivität von Frauen und Männern ist gleich”. Was wurde damit ausgesagt?“

          Eben diese eingeschränkte Aussagekraft der Promiskuität habe ich oben schon angesprochen, allerdings nicht mit einem fiktiven, realitätsfernen, Beispiel, sondern anhand der tatsächlichen Verteilung. Ich zitiere:

          „Für eine realistischere Einschätzung der Verteilungsfunktionen je Geschlecht gebe ich zu bedenken, dass sehr wenige Männer sehr häufig Sex mit Frauen haben und die Masse der Männer kaum Sex hat oder Jungfrau ist. Ganz anders bei Frauen: Die meisten können komfortabel jederzeit auf Sex zugreifen.“

          „Der Witz ist, dass Du natürlich selbst weißt, dass Vergewaltigung von Frauen durchaus möglich ist, dass Du auch sehr konkrete Vorstellungen dazu hast, wie das abläuft, und dass Du deshalb dringend verleugnen möchtest, dass das “Vergewaltigung” wäre.“

          Nein, ich weiß nicht, was „Vergewaltigung“ bedeuten soll. Der Terminus ist sinnlos, wie Femastasen jeden Tag demonstrieren. Was ich sehr genau weiß, ist, wie die Erfindung von „Vergewaltigung“ als Instrument der Ausübung weiblicher Gewalt gegen Männer funktioniert.

          „Wo findet dieser unfreiwillige Sex denn statt?“

          Nach „The Myth of Male Power“ von Warren Farrell hatten 94 % der Männer „unwanted sexual activity“ während ihrer Collegezeit. 63 % der Männer haben „unwanted intercourse“ erlebt. (S. 317) Wie das geht ist auch klar: Frauen erpressen Männer, drohen ihnen mit einer „Vergewaltigungs“-Anzeige, wenn sie den Sex nicht angemessen mit einer Verlobung und Hochzeit bezahlen. Frauen sind eben Nutten und fordern immer ihren Hurenlohn. Da verwundert es nicht, dass solche sexuellen Begegnungen aus der Sicht der Männer „unwanted“ waren. Nach deiner feministischen „Logik“ hätten jetzt die Männer das Recht, diese Frauen wegsperren zu lassen, oder doch nicht? Ach nein, Privilegien gibt es ja nur für Frauen, sonst wären es ja keine Privilegien mehr. Soviel zur tollen feministischen Gleichberechtigung, von der uns noch mehr blühen wird, wenn der Staatsfeminismus nicht bald gestoppt wird!

          „Das ist irrelevant – wichtig ist, dass nun einmal Attraktivität, Charisma, Intelligenz etc. ungleich verteilt sind.“

          Für dich ist das nicht relevant, weil du nur an der Überhöhung der Frau interessiert bist. Für jeden, der an Ursachenforschung interessiert ist, ist das aber relevant. Denn das ist gleich die Erklärung für die Spaltung in Alphas und Betas. Sie ist ein Konstrukt der Frauen, also nur in Frauenhirnen zu bekämpfen. Das ganze Pick-Up-Zeug oder sonstige Versuche, Statusänderungen herbeizuführen, sind deshalb notwendig zwecklos, weil keine objektive Teilung an den Männern vorhanden ist, sondern die Teilung von Frauen erfunden wird. Es handelt sich also um eine Diskriminierung, die an ihrer Wurzel, der weiblichen Ideologie über Männer, zu bekämpfen ist. Ist erst der Reichtum per Kommunismus verallgemeinert, so gibt es keine Ansatzpunkte mehr für diese Ideologie und alle Männer gelten als statusgleich. Etwas ähnliches konnte man schon in einer egalitären Gesellschaft wie der DDR beobachten, obwohl dort nur Staatskapitalismus herrschte.

  3. Snake Plissken schrieb:

    „Ich glaube, es fehlt wohl eher dir an „Fachwissen“, was nichts weiter ist als Grundkenntnisse in Logik und Mathematik.“

    Okay, Du bist entschuldigt. Die NYT versagt ja genauso hart. NATÜRLICH ist es mathematisch möglich, dass der Median bei Frauen bei vier liegt und bei Männern bei sieben. Nur beim MITTELWERT ist es nicht möglich. Aus dem Link:

    „One survey, recently reported by the federal government, concluded that men had a MEDIAN of seven female sex partners. Women had a MEDIAN of four male sex partners. […]
    But there is just one problem, mathematicians say. It is logically impossible for heterosexual men to have more partners on AVERAGE than heterosexual women.“

    Average =|= Median. Beweis daher ungültig. Auch der „Beweis“ des Mathematikers ist unnütz, da G =|= N*M (G = Zahl der Tanzpartner, N = Zahl der Mädchen, M = Median). Die Formel stimmt, wenn M der Mittelwert ist, aber nach dem ist in den Studien, die die NYT auflistet, halt nicht gefragt worden. Zumal es naheliegend ist, eine sehr ungleiche Verteilung von Sex anzunehmen, d.h. der Median wird weit weg vom Mittelwert liegen. Das kommt halt davon, wenn man die Praktikanten die Artikel schreiben lässt.

    Aber das Thema trägt nicht wirklich zur Diskussion bei, daher lasse ich es dabei bewenden. Den Spott hat sich die NYT jedenfalls redlich verdient.

    „Für eine realistischere Einschätzung der Verteilungsfunktionen je Geschlecht gebe ich zu bedenken, dass sehr wenige Männer sehr häufig Sex mit Frauen haben und die Masse der Männer kaum Sex hat oder Jungfrau ist. Ganz anders bei Frauen: Die meisten können komfortabel jederzeit auf Sex zugreifen.“

    Das ist die Legende der Pick-Up-Artists, aber ist das die Wahrheit? Zumindest würde es bedeuten, dass die meisten Männer bei der Angabe ihrer Sexualpartner bzw. der Häufigkeit von Sex maßlos übertreiben würden. Würde man annehmen, dass die meisten Männer fast nie oder gar nie Sex hat, dann wären sogar die weiblichen Angaben (vier Sexualpartner – wo sollen die denn herkommen?) noch weit übertrieben – und die Frage wäre vielmehr, warum sogar Frauen den Wert übertreiben (die Vermutungen gehen ja eher dahin, dass sie untertreiben).

    „Nein, ich weiß nicht, was „Vergewaltigung“ bedeuten soll. Der Terminus ist sinnlos, wie Femastasen jeden Tag demonstrieren.“

    Der Begriff sagt aus, dass man gegen den Willen des Partners mit Gewalt Sex erzwingt. Du erwiderst: „Aber Sex ist keine Gewalt!“ Das ist aber kein Gegenargument. Fußball ist auch keine Gewalt, dennoch können Hooligans hinterher Verwüstungen anrichten. Nach Deiner Logik ist das Überfahren von Leuten mit dem Auto nicht möglich, da Autofahren keine Gewalt ist.

    Natürlich muss Sex keine Gewalt beinhalten. Aber es ist möglich, beim Sex Gewalt anzuwenden. WENN das passiert, und wenn es gegen den Willen des Partners passiert, damit man mit ihm/ihr Sex haben kann, DANN ist es Vergewaltigung. Deine „Definition“, dass es rein faktisch nicht möglich sei, beim Sex Gewalt anzuwenden, ist so großer Unfug, dass Du einfach WISSEN musst, dass es Blödsinn ist. Ich nehme Dir das Unwissen da genausowenig ab wie Kaaarl:

    Bei der Vorstellung, dass ein (stärkerer) Mann zwangsweise Analverkehr mit einem selbst durchführt, wird einem normalerweise auch schlagartig klar, dass es SEHR WOHL möglich ist, beim Sex Gewalt anzuwenden.

    „Frauen erpressen Männer, drohen ihnen mit einer „Vergewaltigungs“-Anzeige, wenn sie den Sex nicht angemessen mit einer Verlobung und Hochzeit bezahlen.“

    Ich habe Dich gefragt, wie bitte der unfreiwillige Sex von Männern stattfindet, und Du kommst mit Verlobung und Hochzeit? Frage nochmal lesen, dann nochmal beantworten.

    Dass die Zahlen von Warren Farrell übrigens glatt gelogen sind (wie der größte Teil seines Buches), beweist bereits folgende Überlegung: Wenn 63% der Männer bereits im College ungewollten Sex hatten, dann ist die Rate der Männer, die bereits im College Sex hatten noch deutlich höher (da ja nun bei weitem nicht jeder Sex auch ungewollter Sex ist). 94% hatten angeblich bereits UNGEWOLLTE sexuelle Aktivität, d.h. die männliche unerfahrene Jungfrau ohne jegliche sexuelle Aktivität wäre eine absolute Ausnahme. Du behauptest aber, das wäre unter Männern sehr häufig. Wie geht das zusammen?

    Dumm, wenn die Maskulistenszene vollkommen lächerliche Zahlen aus dem Hut zaubert, die so sinnlos sind, dass sie sich selbsttätig widerlegen.

    „Da verwundert es nicht, dass solche sexuellen Begegnungen aus der Sicht der Männer „unwanted“ waren.“

    Ein netter Versuch, den Begriff rhetorisch umzudefinieren. „Unfreiwilliger Sex“ bedeutet, dass der Sexualakt unfreiwillig vollzogen wurde. NICHT dass man sich irgendwann später überlegt, das wäre vielleicht doch keine so tolle Idee gewesen, weil die Frau schwanger wird oder Ansprüche stellt. Wenn eine Frau sich hinterher überlegt: „Mist, ich bin schwanger geworden, hätte ich das bloß nicht gemacht!“, dann ist das auch keine Vergewaltigung.

    „Denn das ist gleich die Erklärung für die Spaltung in Alphas und Betas. Sie ist ein Konstrukt der Frauen, also nur in Frauenhirnen zu bekämpfen.“

    Also Deiner Theorie nach sind Männer alle gleich attraktiv? (Während Frauen natürlich attraktiv oder unattraktiv sein können…) Ich verstehe nicht, was Du mir damit sagen willst. Ich behaupte, dass es attraktive Männer gibt, die sich die Frauen aussuchen können, und unattraktive, die es damit sehr schwer haben, und Du sagst „Nein, alles nur Konstruktion“? Aber die Attraktivität der Frauen ist dann keine Konstruktion in Männerhirnen?

    “ Ist erst der Reichtum per Kommunismus verallgemeinert, so gibt es keine Ansatzpunkte mehr für diese Ideologie und alle Männer gelten als statusgleich.“

    Aber manche bleiben hässlich und andere hübsch, manche dumm und andere intelligent, manche selbstbewusst und andere schüchtern, manche bösartig und andere nett. Glaubst Du, der Kommunismus würde auch Deine negativen und positiven Merkmale wegwischen und Dich zu einem ununterscheidbaren Menschen machen? Oder glaubst Du, Frauen würden ausschließlich auf Status schauen und ihnen sei es egal, ob man verkrüppelt oder ein berüchtigter Massenmörder ist? Glaubst Du, Frauen schauen NICHT auf Aussehen und Erscheinung, sondern nur Männer täten dies bei Frauen?

    • „NATÜRLICH ist es mathematisch möglich, dass der Median bei Frauen bei vier liegt und bei Männern bei sieben. Nur beim MITTELWERT ist es nicht möglich.“

      Endlich stimmst du mir zu. Das hat lange gedauert.

      „Average =|= Median. Beweis daher ungültig.“

      Der Beweis ist für das arithmetische Mittel gültig. Und genau das steht in dem Artikel. Du hast sogar mit Hervorhebung daraus zitiert: „It is logically impossible for heterosexual men to have more partners on AVERAGE than heterosexual women.“

      Nichts anderes habe ich behauptet. Schön, dass du es jetzt genau so siehst.

      „Das ist die Legende der Pick-Up-Artists, aber ist das die Wahrheit?“

      Ja, 30% der Männer sind Jungfrau. Interessante Statistik dazu: http://www.sankakucomplex.com/2013/04/03/30-of-japanese-men-have-never-even-dated/

      Der für Männer erschütternde Befund lautet, dass Frauen durch Untätigkeit ihre Situation verbessern (bzw. von liebesfähigen Männern verbessert bekommen), während Männer von liebesunfähigen Frauen dauerhaft allein gelassen werden.

      „Der Begriff sagt aus, dass man gegen den Willen des Partners mit Gewalt Sex erzwingt.“

      Das ist Blödsinn, weil es dazu gar keine Gewalt braucht. Man penetriert halt einfach. Ich verurteile Gewalt gegen den Willen eines Sexpartners. Deshalb toleriere ich es nicht, wenn Frauen beim Sex plötzlich zuschlagen, und rate Männern, sich dann so zu wehren wie es nötig ist. Die Gewalt geht dann ganz klar von der Frau aus. Der Mann übt lediglich Notwehr. Selbstverständlich spreche ich mich auch sonst gegen jede unerwünschte Gewalt eines Partners gegen den anderen aus. Männer haben da am meisten zu befürchten, nicht nur weil Frauen in Beziehungen gewalttätiger (← Link) sind als Männer, sondern auch weil sie dank der Feminatsgesetze über das Droh- und Gewaltmittel verfügen, Männer aus der Wohnung der Männer werfen und einsperren zu lassen. Ich kann mir vorstellen, wie „begeistert“ Feministinnen wären, wenn Männer nur in diesem einen Punkt gleichberechtigt wären. Denn gemäß feministischem Dogma sind Opfer immer weiblich und alle Frauen Opfer. „Opfer“ ist ein Synonym für „Frau“. Komische Vorstellung von Opferschaft und Patriarchat, wenn die Opfer die „Patriarchen“ versklaven!

      „Wenn eine Frau sich hinterher überlegt: “Mist, ich bin schwanger geworden, hätte ich das bloß nicht gemacht!”, dann ist das auch keine Vergewaltigung.“

      Wenn die Frau das so definiert, ist das eine „Vergewaltigung“. Alles kann eine „Vergewaltigung“ sein. „Vergewaltigung“ schreien ist der magisch erscheinende Akt, mit dem Frauen Männer kontrollieren. Sie kontrollieren die Männer, die entsorgen, und die entsorgten Männer.

      „Aber die Attraktivität der Frauen ist dann keine Konstruktion in Männerhirnen?“

      Genau. Verschiedene Frauen sind verschieden attraktiv aus der Sicht verschiedener Männer. Jede Frau ist attraktiv für irgendwen. Die Situation ist also völlig anders für Frauen, die von Männern beurteilt werden, als für Männer die von Frauen beurteilt werden. Frauen sind homogen und ungezügelt in ihrem Hass. Männer sind heterogen und großzügig in ihrer Liebe.
      Außerdem gibt es für die Attraktivität von Frauen objektive Kriterien (Figur, Gesicht, Intelligenz, Stimme, …), während der Status bei Männern vom kapitalistischen Feminat selbst an den Männern hergestellt wird. Es sind ja Frauen im Verbund mit Alphas, die Männer ausbeuten und ihnen dadurch einen niedrigen Status zuweisen. Und es sind Frauen, die sich Alphas als Partner wählen und damit die kapitalistische Ausbeutung befördern. Wenn also Männer vielen Frauen zu betamäßig erscheinen, haben die Frauen das allein sich selbst zuzuschreiben.

      • Erzengel schrieb:

        [quote]Man penetriert halt einfach.[/quote]

        Klar. Die meisten Frauen liegen ja auch die meiste Zeit mit gespreizten Beinen und entblößter Muschi in der Gegend herum sodaß manN einfach mal penetrieren kann. Die Wahrheit sieht wohl so aus daß Du die Frau erstmal gewaltsam festhalten müßtest damit sie Deinem unerwünschten Penetrationsversuch nicht einfach entlaufen kann was zumindest den Straftatbestand von Nötigung und Freiheitsberaubung erfüllt.

    • Erzengel schrieb:

      Ich bekomme langsam den Eindruck Du geilst Zhenni nur auf. Seine abstrusen Äußerungen erregen bei mir langsam den Verdacht daß er hier eine Art Rollenspiel/Phantasiewelt auslebt. Wahrscheinlich ist er ein Einwohner des OWK (http://www.datenschlag.org/papiertiger/lexikon/other_world_kingdom.html) wo er die Phantasie eines männlichen Widerständlers gegen weibliche Dominanzherrschaft auslebt und wenn wir uns daran beteiligen (sozusagen als Verhörspezialisten die seinen Willen unterhöhlen wollen) verschaffen wir ihm sexuelle Gratifikation.

      • Schließe nicht von dir auf Männer!

        Ebenso wenig macht mich das Geplärre von diesem ganzen Geschmeiß aus „Engeln“, „Feen“, „Hexen“, „Prinzessinnen“ usw. an, das durch die Blogosphäre schwirrt. Ich bevorzuge irdische Frauen aus Fleisch und Blut und mit Hirn, die sich von ebenso ausgestatteten Männern gerne und oft ficken lassen. Sexnegative verklemmte femifaschistische Daueropferinnen gibt es schon genug. Sterbt aus und haltet bis dahin euer stinkendes Lügenmaul! Oder geht zum Verrecken in Uranminen, wohnt in Slums und fresst von Müllkippen, damit ihr vor eurem Ableben wenigstens einmal merkt, was es heißt, Opfer zu sein. Oder seid ihr etwa gegen Frauenquoten in diesen Bereichen?

        • Snake Plissken schrieb:

          Was das Durchwühlen von Müllkippen angeht, bräuchte es wohl eher eine Männerquote. Das machen in armen Ländern Frauen und Kinder.

      • Snake Plissken schrieb:

        Ich würde eher vermuten, dass es andersherum ist. Es gibt interessante Untersuchungen zum Thema Lust, die belegen, dass in vielen Fällen sexuelle Aggression durch ein sehr geringes Level an Lust bei sexueller Aktivität entsteht. Soll heißen, trotz Selbstbefriedigung wird kein wirklich befriedigender Zustand erlebt, und die daraus resultierende Frustration richtet sich dann oft gegen die Frauen, die als „schuld“ daran gesehen werden, dass man wenig Befriedigung bei der Selbstbefriedigung erlebt.

        Dafür spricht auch die Fixierung auf Sex, die typisch für solche Fälle ist: „Echter“ Sex soll in der Hoffnung der Betroffenen das Problem lösen. Das wäre natürlich nicht der Fall, das Problem liegt im Kopf des Patienten (wobei das nicht heißt, dass er deswegen schuld daran ist). Viele Betroffene realisieren das auch, wenn sie tatsächlich Sex haben. Aber in diesem Fall verhindert die Love-Shyness genau das. (Nicht einmal der Gang ins Bordell würde hier helfen, da das Frauenideal der Love-Shys Huren ausschließt.)

        Und so tritt stattdessen folgende Entwicklung ein: Je unerreichbarer Sex erscheint, umso mehr wird dieser zum Allheilmittel stilisiert, und umso mehr wächst der Hass auf diejenigen, die ihm diesen Sex vermeintlich vorenthalten: Frauen, „Alphas“ und „Pudel“. Love-Shys werden in der Literatur so beschrieben, dass sie all ihre Wünsche und Hoffnungen auf eine Zukunft projeziert haben, in der sie – auf scheinbar magische Weise – eine Beziehung zu ihrer Traumfrau haben. Mit zunehmendem Alter wird diese Zukunft immer unwahrscheinlicher, und die Frustration wächst, genauso wie der Hass. Eine psychologisch durchaus logische Entwicklung.

        Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang die entstehende kognitive Dissonanz. Denn eigentlich will sich der Love-Shy ja als guten Kerl, als „nice guy“ sehen, der mit den Frauen soviel besser umgeht als der „normale“ Mann. Diese Aussagen finden sich auch überall auf diesem Blog verteilt. Andererseits lässt der wachsende Hass diese Betrachtung immer weniger zu; je stärker er wird, umso weiter entfernt sich derjenige vom Idealbild des netten Kerls. Die kognitive Dissonanz wird also zunehmend größer. Sie muss irgendwann überbrücken, dass man einerseits eigentlich eine harmonische, glückliche Beziehung haben will, und andererseits Frauen demütigen und ihren Willen brechen möchte. Um die Dissonanz zu vermindern, braucht man eine misogyne Logik: Wenn Frauen Dreck sind, dann haben sie es doch verdient, beschissen behandelt zu werden. Dann bin ich ja noch nett, weil ich sie nur schlecht behandele, aber nicht SO schlecht, wie sie es eigentlich verdient hätten. So kann Misogynie die kognitive Dissonanz bis zu einem gewissen Grad abmildern. Da der Hass aber immer weiter wächst und immer schlimmere Formen annimmt, wird es auf Dauer schwierig.

        Zhen ist deshalb interessant, weil ein Spagat in dieser Ausprägung nur selten erreicht wird. Denn eigentlich will er ja immer noch der „Gute“ sein, aller Misogynie zum Trotz. Wenn man ihn vor die Wahl stellte, ob er eine harmonische Beziehung mit seiner Love-Shy-Traumfrau führen könnte oder wahllos Frauen vergewaltigen dürfte, würde er vermutlich das Erstere wählen. An dem „Frauenhaus“-Typen (Du kennst ihn vermutlich, zumindest habe ich dort auch Beiträge von einem „Erzengel“ gelesen…) habe ich deshalb das Interesse verloren, weil es dort nur noch blanker Hass ist. Der hat die kognitive Dissonanz überwunden, übrig ist nur Misogynie in reinster Form. Von psychologischer Seite ist da nichts mehr zu holen.

        Insofern lerne ich hier viel über die menschliche Psyche.😉

        • „Soll heißen, trotz Selbstbefriedigung wird kein wirklich befriedigender Zustand erlebt, und die daraus resultierende Frustration richtet sich dann oft gegen die Frauen, die als “schuld” daran gesehen werden, dass man wenig Befriedigung bei der Selbstbefriedigung erlebt.“

          Ein echter Komiker! Man kann nur hoffen, dass du niemals als Therapeut auf Menschen losgelassen wirst.

          „Denn eigentlich will sich der Love-Shy ja als guten Kerl, als “nice guy” sehen, der mit den Frauen soviel besser umgeht als der “normale” Mann. Diese Aussagen finden sich auch überall auf diesem Blog verteilt.“

          Beschäftige dich mal lieber mit deiner eigenen „kognitiven Dissonanz“. Als 100%iger Pudel begreifst du nicht, dass ich kein „nice guy“ bin und es auch nicht werden will und dass man auch (oder gerade dann) respektvoll mit Menschen umgehen kann, wenn man ihnen nicht in den Arsch kriecht.

          Für meinen angeblichen „Frauenhass“ hast du wie immer keinen Beleg geliefert. Diese wiederholten unbegründeten Anwürfe nerven allmählich. Begründe sie oder unterlasse sie!

          „Insofern lerne ich hier viel über die menschliche Psyche.“

          Das Kompliment kann ich dir nicht zurückgeben.

        • Erzengel schrieb:

          Ich nehme das ganze hier aus Gründen psychischen Selbstschutzes schon aus Prinzip nicht ernst. Ich lache mich mittlerweile kaputt über die verbalen Brechdurchfälle von Zhen die er immer als Antwort auf einen meiner Kommis hier reinkübelt und die inhaltlich nicht das Geringste mit meinem Kommi zu tun haben.
          Wie viele Loveshys krankt er daran daß er Romantik rein logisch angeht (seine Ausfälle daß die doofen Frauen doch ein ach so toller Fang entgangen ist indem sie ihn nicht ranlassen), Frauen aber nunmal intuitiv sehr schnell erfassen ob ein Kerl „fishy“ ist und instinktiv einen großen Bogen um ihn machen. Was die Frustration noch weiter befeuert.
          Im Innersten weiß Zhenni um seine Erbärmlichkeit. Wer fordert, daß Frauen entmündigt (Entzug von Geschäftsfähigkeit, Einkommen verdienen nur wenn Vormund vorhanden, systematische Diskriminierung vor Gericht, frei verfügbares Sexspielzeug für jeden) werden damit er eine „gleichberechtigte Beziehung auf Augenhöhe“ mit ihnen haben kann outet sich selbst als Würstchen. Da ist das Attribut „Pudel“ mit dem er Andersdenkende abstempelt ein glattes Kompliment gegen (und ein unbeabsichtigter Symbolismus: Pudel frißt Würstchen).
          Und ja: Ich war eine Zeitlang im Frauenhaus. Mit diesen Typen kann man nicht diskutieren. Frauen sind für ihn alle doof (auch wenn sie sachliche, anspruchsvolle Texte verfassen) und Männer alls genial und mit hervorragenden Bloggerfähigkeiten ausgestattet (selbst wenn sie keinen anständigen doitschen Satz bestehend aus Subjekt und Prädikatsverband zustandebekommen). Außerdem nerven mich seine testosterongesteuerten Argumente wie „Blah Blah Frau“ und „Stampf nur mit Deinen kleinen Füßchen“; mit hormonell vernebelten Leuten verschwende ich nicht meine Zeit😉

  4. Snake Plissken schrieb:

    „Endlich stimmst du mir zu. Das hat lange gedauert.“
    Ich habe die ganze Zeit nichts anderes gesagt. Aber seis drum, die Diskussion ist unwichtig.

    „Ja, 30% der Männer sind Jungfrau.“
    Und dann zitierst Du Warren Farrell, der behauptet, fast 70% der Jungen im College haben schon mindestens einmal Sex gehabt, den sie später bereut haben (d.h. noch deutlich mehr haben mindestens einmal Sex gehabt, da es auch Leute geben soll, die ihn nicht bereut haben, und viele 30-jährige hatten zudem erst nach dem College/der Schule das erste Mal Sex ). Die Zahlen gehen doch vorne und hinten nicht zusammen.
    Ich würde letztlich dazu tendieren, dass die Angabe der 30% Jungfrauen wohl glaubwürdig ist, wobei die Zahlen natürlich in anderen Ländern variieren können. Die Behauptung der PUA, die ich für Quatsch halte, ist dass relativ wenige Männer den größten Teil der sexuellen Aktivität auf sich vereinen. Wenn ich in meinen Bekanntenkreis schaue, dann sind 30% Jungfrauen über 30 durchaus im Rahmen des Möglichen, aber da sind keine Alphas mit hundert Frauen, nicht einmal im erweiterten Kreis.

    „Der für Männer erschütternde Befund lautet, dass Frauen durch Untätigkeit ihre Situation verbessern (bzw. von liebesfähigen Männern verbessert bekommen), während Männer von liebesunfähigen Frauen dauerhaft allein gelassen werden.“
    Dass „Mauerblümchen“ aufgrund ihrer Untätigkeit erfolgreicher sind als Frauen, die aktiv auf Männer zugehen (im Volksmund gerne mal als „Schlampen“ tituliert), ist mir aber neu. Die Folgen von Schüchternheit sind für Frauen lediglich weniger dramatisch als für Männer.

    „Das ist Blödsinn, weil es dazu gar keine Gewalt braucht. Man penetriert halt einfach.“
    Penetration funktioniert gegen den Willen der Frau aber nur mit Gewalt. Man kann nicht „einfach penetrieren“. Du hast offenbar noch nie Sex gehabt, sonst wüsstest Du, dass das nicht einfach „rein raus Mickey Maus“ ist.

    „Deshalb toleriere ich es nicht, wenn Frauen beim Sex plötzlich zuschlagen, und rate Männern, sich dann so zu wehren wie es nötig ist.“
    Und warum schlagen Frauen beim Sex „plötzlich zu“, hm? Irgendeine Erklärung dafür?

    „Männer haben da am meisten zu befürchten, nicht nur weil Frauen in Beziehungen gewalttätiger (← Link) sind als Männer“
    Der Link sagt nichts darüber aus, dass Frauen gewalttätiger sind als Männer. Er sagt nur, dass AUCH von Frauen Gewalt ausgehen kann. Ich werde keine 500 Links durchsehen, aber: Artikel 1 weist nach, dass es AUCH sexualisierte Gewalt von Frauen gibt (allerdings, wie der Artikel auch angibt, in weit geringerem Maße). Artikel 2 untersucht Gewalttätigkeit in afrikanischen Ländern und berücksichtigt auch weibliche Gewalt, hält aber fest, dass die in der deutlichen Mehrzahl männlich ist. Artikel 3 sagt bereits im Abstract klar, dass von Gewalt und Stigmatisierung weit mehr Frauen als Männer betroffen sind. Und so geht es weiter. Sorry, die Realität hält mit Deiner Phantasie nicht mit.

    „Denn gemäß feministischem Dogma sind Opfer immer weiblich und alle Frauen Opfer.“
    Falsch. Und für diese permanenten Falschbehauptungen hätte ich jetzt bitte eine Primärquelle. Keine Sekundärquelle wie WikiMANNia, wo immer nur Behauptungen von Leuten stehen, die mal gehört haben wollen, wie eine Feministin irgendwas gesagt habe. Es gibt schließlich genug feministische Literatur. Also wird sich wohl eine Feministin finden lassen, die dieses Dogma aufstellt, oder?

    „Wenn die Frau das so definiert, ist das eine „Vergewaltigung“. Alles kann eine „Vergewaltigung“ sein. „Vergewaltigung“ schreien ist der magisch erscheinende Akt, mit dem Frauen Männer kontrollieren. Sie kontrollieren die Männer, die entsorgen, und die entsorgten Männer.“
    Falsch. Fakt hingegen ist, dass nur etwa 2% der Anzeigen wegen Vergewaltigung oder sexueller Nötigung mit einer Verurteilung des Angeklagten enden. 92% der Anzeigen werden nicht einmal zum Verfahren zugelassen. Und der Großteil der Vergewaltigungen wird niemals angezeigt. Die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland für eine Vergewaltigung verurteilt zu werden, liegt bei etwa einem Promille. Keine andere Straftat hat eine so niedrige Bestrafungsquote. Man könnte auch sagen, die deutsche Gesellschaft rollt den roten Teppich für Vergewaltiger aus.
    Eine Methode, die in 98% der Fälle scheitert, ist wohl kaum als effektives „Instrument“ zu betrachten.

    „Genau. Verschiedene Frauen sind verschieden attraktiv aus der Sicht verschiedener Männer. Jede Frau ist attraktiv für irgendwen.“
    Das ist zu bezweifeln. Vor allem aber wirst Du kaum leugnen können, dass für die allermeisten Leute Scarlett Johansson attraktiver als Angela Merkel ist. Attraktivität hat zwar eine subjektive Komponente, aber es gibt auch einen gesellschaftlichen Konsens darüber, wer attraktiv ist und wer nicht.

    „Frauen sind homogen und ungezügelt in ihrem Hass. Männer sind heterogen und großzügig in ihrer Liebe.“
    Den Spruch glaubst Du selbst nicht, daher gehe ich darauf nicht weiter ein.

    „Außerdem gibt es für die Attraktivität von Frauen objektive Kriterien (Figur, Gesicht, Intelligenz, Stimme, …), während der Status bei Männern vom kapitalistischen Feminat selbst an den Männern hergestellt wird.“
    Es gibt trotzdem bei Männern objektive Kriterien (Figur, Gesicht, Intelligenz, Stimme, …). Etliche Studien haben nachgewiesen, dass Frauen tiefe männliche Stimmen attraktiver finden als hohe männliche Stimmen. Eine Glatze ist weniger attraktiv als volles Haar, ein schlanker, durchtrainierter Körper attraktiver als massives Übergewicht, ein ebenmäßiges, reines Gesicht attraktiver als eine Akne-Haut usw. Müssen wir jetzt wirklich diese Banalitäten diskutieren? Solltest Du Übergewicht, Akne, Glatze und Fistelstimme haben, dann ist es nicht Dein STATUS, der Dein Problem ist.
    Zudem ist die reine Fokussierung auf den Status ohnehin absurd. Wenn das stimmen würde, dann hätte aus der Unterschicht kein Mann eine Frau. Fakt ist aber, dass die Unterschicht sogar mehr Kinder pro Paar aufweist. Der arbeitslose Hilfsarbeiter ist oftmals verheiratet, der Ingenieur oftmals nicht. Am Status liegt das nicht. Der Kommunismus wird Dir dieses Problem daher auch nicht lösen…

  5. Snake Plissken schrieb:

    Soso.

    „Als 100%iger Pudel begreifst du nicht, dass ich kein „nice guy“ bin und es auch nicht werden will und dass man auch (oder gerade dann) respektvoll mit Menschen umgehen kann, wenn man ihnen nicht in den Arsch kriecht.“

    Und unter respektvollem Umgang mit Frauen verstehst Du bekanntermaßen ungefähr sowas:

    „Auf die Frage nach dem Einkommen (oder dem Beruf, der Wohnsituation oder sonstigen Dingen, die eine Frau für subtile Indikatoren des Einkommens hält) sollte man deshalb so antworten, wie man auch denkt und sich nicht verstellen, also z.B.: „Hätte ich eine Frau gesucht, die sich für mein Geld interessiert, wäre ich zu einer Nutte gegangen.“ oder „Du interessierst dich für meine Finanzen? Was ist denn dein Preis für eine Nacht? Du musst wissen, ich zahle nicht für Sex. Soll ich dir zeigen, wo der Straßenstrich ist?“ Irgendwas in der Art würde ich sagen. Hauptsache, es ist derb und respektlos. Denn Respekt hat eine Frau für dich auch nicht, schon gar nicht, wenn du dich für sie verbiegst.“

    So müssen wir uns den respektvollen Umgang eines Nicht-Frauenhassers mit Frauen vorstellen. Na dann.

    • Und wieder gibst du dich als übler Sexist zu erkennen. Überraschung: Frauen sind nicht aus Zuckerwatte. Wer kräftig austeilt, kann auch einstecken. Ich traue (im Guten wie im Schlechten) Frauen erheblich mehr zu als du, weil ich sie ernst nehme. Frauen brauchen keine Pudel, die vor ihnen einknicken, und keine „Beziehung auf Augenhöhe“. Was für ein Quatsch!

      Kleiner Ausflug in die Wirklichkeit: http://bloganddiscussion.com/frauenhaus/imprint/#comment-10819 und folgende, auch zum Thema „Augenhöhe“.

      • Paul schrieb:

        Also wirklich Zhen… Da nimmt sich jemand Zeit und widerlegt einige deiner merkwürdigen Thesen und alles was du machst, ist mit deinen Füßchen zu stapfen, und auf einen Kommentar-Thread zu verweisen, bei dem sich Spinner austauschen😀

  6. Roland schrieb:

    Zum Frauenbild von Zhen sage ich jetzt mal nichts.
    Alkohol ist zwar ein sehr gutes Mittel gegen Schüchternheit und sehr viele schüchterne und loveshyne Menschen haben schon Sex-Partner fürs Leben gefunden, weil sie zuviel Alkohol getrunken hatten. Aber Alkohol macht auch müde und senkt die sexuelle Leistungsfähigkeit, was aber eigentlich auch bei Frauen egal ist, denn Frauen sind ja meistens beim Sex sowieso nur passiv. Ob allerdings Sex unter sehr hohem Alkoholeinfluß schön ist, ist umstritten.
    Es gibt aber tatsächlich viele Substanzen, die die sexuelle Leistungsfähigkeit steigern.
    – Spanische Fliege. Spanische Fliege ist giftig und hat eine besonders starke Wirkung. Spanische Fliege ist in Deutschland nur in homoöpathischer Dosis erlaubt. In homöopathischer Dosis ist Spanische Fliege aber unwirksam.
    – Cordyceps (Chinesischer Raupenpilz). Cordyceps ist der teuerste Pilz der Welt. In Deutschland ist Cordyceps leider nur als Pilzpulver erhältlich. Das Pilzpulver wirkt zwar nicht so stark wie der Pilz, aber trotzdem hat das Pilzpulver eine sehr starke Wirkung. Wenn man Cordycepspulver aber täglich konsumiert, läßt die Wirkung nach. Cordycepspulver darf man aber nicht konsumieren wenn man schlafen will.
    – Koffein. Wenn man schlafen will, darf man Koffein nicht konsumieren. Außerdem dürfen schwangere Frauen kein Koffein konsumieren. Schwangere Frauen vertragen 75 % weniger Koffein. Frauen mit Kindern unter 6 Monaten dürfen nur bis zu 100 mg Koffein pro Tag konsumieren. (Ein Teil des Koffeins geht in die Muttermilch und wenn das Baby koffeinhaltige Milch trinkt, dann kann es mehrere Tage nicht schlafen.) Bei Koffein besteht aber auch eine sehr hohe Suchtgefahr. Wenn man Koffein nicht täglich konsumiert, dann sollte man weniger als 1000 mg Koffein pro Tag konsumieren. Außerdem ist Koffein die häufigste Einstiegsdroge auf dem Weg in die Amphetamin-, Ecstasy-, Methamphetamin-, Kokain- und Cracksucht.
    Anis/Anis-Öl, Bockshornklee, Eisenkraut, Engelwurz, Fenchel/Fenchelöl, Jasminöl, Kamillenöl, Kümmel, Liebstöckel, Majoran, Oregano/Oreganoöl, Passionsblume, Petersilie, Pfefferminzöl, Pomeranze, Rosmarin/Rosmarinöl, Safran, Salbei/Salbeiöl, Schafgarbe, Zimt, Waldmeister, Basilikumöl, Beifuß, Blutwurz, Frauenmantel, Hirtentäschel, Meerzwiebel, Mutterkraut, Nelkenöl, Schöllkraut, Wachholder/Wachholderöl, Wermuth, Yamswurzel, Muira Puama und/oder Ginseng.
    Allerdings dürfen schwangere Frauen leider Anis/Anis-Öl, Bockshornklee, Eisenkraut, Engelwurz, Fenchel/Fenchelöl, Jasminöl, Kamillenöl, Kümmel, Liebstöckel, Majoran, Oregano/Oreganoöl, Passionsblume, Petersilie, Pfefferminzöl, Pomeranze, Rosmarin/Rosmarinöl, Safran, Salbei/Salbeiöl, Schafgarbe, Zimt, Waldmeister, Basilikumöl, Beifuß, Blutwurz, Frauenmantel, Hirtentäschel, Meerzwiebel, Mutterkraut, Nelkenöl, Schöllkraut, Wachholder/Wachholderöl, Wermuth, Yamswurzel, und/oder Ginseng nicht konsumieren. Stillende Frauen dürfen Salbei/Salbeiöl, Beifuß und/oder Wermuth nicht konsumieren.

  7. Roland schrieb:

    Ich habe noch etwas vergessen:
    Es gibt Menschen mit angeborenen Herzfehlern. Menschen, deren Herz zu schnell schlägt dürfen Koffein leider nicht konsumieren. Menschen deren Herz zu langsam schlägt dürfen Koffein nur in sehr geringen Mengen (bis zu 100 mg pro Tag) konsumieren.

  8. Roland schrieb:

    @ Zhen Warum meldest Du Dich nicht einfach auf poppen.de oder einer anderen Sexkontaktseite an???. Ich könnte Dir auch einige Mittel nennen, die die sexuelle Leistungsfähigkeit verringern…. Aber warum habe ich mich auch noch nicht bei poppen.de angemeldet….. Ja, ich bin beim Überlegen, ob ich es noch machen werde. Außerdem ist die Art von sexueller Beziehung, die ich suche selbstverständlich eine andere als die Du suchst… .
    Ich bin beim Überlegen ob ich noch ein paar Kommentare bei Frauenhausblog schreibe, aber ich komme leider sehr oft nicht in diese Seite rein…..

  9. Hartmut schrieb:

    Zhen drückt hier wohl-begründet sein Bedauern über die pathogen-opportune Sexualitätsfeindlichkeit des kapitalistischen Feminats aus und macht Vorschläge zur Behebung! Aber der eine oder andere (wird sich hier nun hoffentlich angesprochen fühlen!) überschüttet *uns alle* nur mit einer Masse an dumpfem Geseier. Gehen die Argumente aus, wird einfach beleidigt. Perverse Kommunikation ist das – sonst nichts.

    Denkt Euch doch lieber mal selbst ein Konzept wie Zhen aus und denkt es auch auch zu Ende! Liebe Meister des Protests und Widerstands! Ihr tut so als wäret ihre Rebellen, aber eigentlich schwimmt ihr bequem in der Mitte des Stroms.

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