Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

Ich habe schon einiges zur allgemeinen Problematik von Love-Shys und männlichen Lesben geschrieben. Ich habe dabei versucht, abstrakt das Phänomen adäquat zu beschreiben. Vielleicht habe ich damit einige Leser fragend zurückgelassen, was denn nun eigentlich eine männliche Lesbe ist, wie sie sich fühlt, was sie überhaupt will. Folgende Bemerkung Lea la Garçonnes will ich zum Anlass nehmen, zu erkunden, was es für mich bedeutet, eine männliche Lesbe zu sein:

Aber dein Konzept der „Lesbe“ verstehe ich, trotz partieller Lektüre deines Blogs überhaupt nicht.
(Kommentar vom 3. April 2012, 10:34 pm)

Ich kann nicht für andere Love-Shys oder männliche Lesben sprechen. Das sind meine ganz persönlichen Vorstellungen von einer lesbischen Beziehung zwischen einer Frau und mir:

  • Meine Partnerin und ich sind zugleich beste Freundinnen (best female friend, BFF). Wir haben eine innige Beziehung und verstehen uns auf gleicher Wellenlänge wie zwei Frauen.
  • Wenn ich für uns einen Kuchen backe, lässt sie mich ihre Anerkennung spüren und verachtet mich nicht als parasitären Hausmann.
  • Meine Partnerin sollte nicht immer „harten“ Heterosex von mir verlangen. Ich mag oft einfach „nur“ kuscheln.
  • Ich kenne die Marke und das Modell der Unterwäsche, die sie trägt, weil ich sie mit ihr zusammen ausgesucht habe. Ich interessiere mich dafür, was sie anzieht, wie sie für mich schön aussieht, und berate sie deshalb beim Kleiderkauf.
  • Weil sie mir vertraut, lässt sie mich ihre Frisur so gestalten, wie sie mir gut gefällt.
  • Wir sind in unserer Beziehung gleichgestellt. Keiner dominiert den anderen. Es gibt keine Butch. Wir sind beide Femme. Jeder gibt dem anderen Halt. Wir ergänzen uns symbiotisch.
  • Meine Partnerin weiß auch die männlichen Seiten an mir zu schätzen. Körperlich und nach außen bin ich ein Mann. In der Beziehung liebt sie mich als Frau.
  • Auch wenn ich es vermutlich nicht ablehnen würde, wenn sie mich unbedingt versorgen wollte, sollte Geld in der Beziehung keine Rolle spielen, weil die Liebe endet, sobald Geld ins Spiel kommt. Wir heiraten nicht, weil ich mich nicht ökonomisch unterwerfen lasse.
  • Die Asymmetrie zwischen dominantem Alpha und führungsbedürftiger Frau gibt es bei uns nicht. Meine Partnerin ist emanzipiert. Wir kommunizieren unsere Gedanken und Gefühle offen. Wir amüsieren uns darüber, wie sich andere Paare über Game gegenseitig ein Theater vorspielen.

Das waren einfach ein paar sehr persönliche romantische Episoden, die mir spontan eingefallen sind. Ich weiß ja nicht, was genau noch unklar ist am Konzept der männlichen Lesbe. Fragt einfach nach!

Kommentare zu: "Was empfinde ich persönlich als männliche Lesbe?" (29)

  1. Ah, okay – die Frage ist, warum du das ganze als ‚lesbisch‘ bezeichnest.
    Das klingt so, als ob lesbische Beziehungen prinzipiell diese sehr romantische Komponente haben (?) – aber gut, du hast dabei geschrieben, dass das deine persönliche Sicht der Dinge ist.
    Der Begriff „love-shy“ gefällt mir persönlich allerdings deutlich besser.
    Ich will dieses Konzept was du da hast nicht prinzipiell angreifen, allerdings denke ich, dass die Begrifflichkeiten etwas falsch gewählt sind.
    Das was du als lesbisch bezeichnest ist die Variante einer sehr gleichgestellten Beziehung unter zwei „gleichen“ Menschen. Eben eine große Partnerschaftlichkeit.
    Lesbisch ist aber doch eigentlich die Bezeichnung für eine homosexuelle Frau – und sagt so noch nichts über eine etwaige Beziehung dieser Frau aus.
    Klingt ein bisschen so, als wenn alle Lesben die gleichen Vorstellungen von Beziehung haben – was wohl kaum der Fall ist.

    Warum genau du dich bei Christian schon mal so frauenfeindlich äußerst, ist mir persönlich ein Rästel – und klingt -mit Verlaub- nach einer ziemlichen (durchaus verständlichen) Frustration – so ist das eben, ‚heteronormativ‘ (ohne triggern zu wollen).
    Ich denke mal, du betrachtest den Feminismus hauptsächlich als der Ausdruck von einem immer wieder beschworenen „Opfernarzissmus“ (?)

    Was hälst du von dem „Grünen Männermanifest?“

    http://blog.gruene-nrw.de/2010/04/09/maennermanifest/

    • Den Begriff der männlichen Lesbe habe ich von Gilmartin übernommen und fand ihn sehr passend. Denn er verweist auf die Geschlechtsidentität als Frauen liebende Frau und auf eine männliche Komponente, nämlich den Körper, den männliche Lesben – anders als viele Transsexuelle – nicht angleichen wollen. Mittlerweile nimmt aber auch die Akzeptanz für Transsexuelle zu, die sich nicht im falschen Körper fühlen, sodass sich zwischen den zwei Gruppen besser Parallelen ziehen lassen bzw. die Abgrenzung nicht mehr so scharf ist. M.E. sind Transvestiten, Autogynephile, Autoandrophile, Guydykes, Girlfags, männliche Lesben, Transgenderpersonen, Transsexuelle, etc. alle auf einem Spektrum der Cross-Sexualität anzusiedeln, wie ich ja mal in einem Artikel ausgeführt habe.

      Ich glaube auch, dass zwischen Lesben eine stärkere Verbundenheit und Vertrautheit bestehen kann als sie bei Heterosexuellen üblich ist. Vor Jahren hat mir eine Lesbe mal von ihrer sehr liebevollen Beziehung mit ihrer Freundin erzählt. In einer Femme-Femme-Beziehung versteht man sich besser, weil die Partnerin so tickt wie man selbst, wie eine Frau eben. Bei Heterobeziehungen besteht auch, wie in meinem letzten Punkt erwähnt, meistens ein Dominanzgefälle – in welche Richtung auch immer. Das ertrage ich nicht, das wäre nichts für mich.

      Frauenfeindlich bin ich gar nicht. Ich stimme nur den meisten feministischen Thesen nicht zu und nehme halt kein Blatt vor den Mund. An der Tatsache, dass die meisten Frauen Nutten sind, lässt sich auch schwer rütteln. Und bis jetzt hat mir das auch noch niemand widerlegt. „Frauenfeindlich“ ist kein Argument. Ob eine Aussage wahr oder falsch ist, wäre zu prüfen.

      Zu dem Männermanifest: Es geht von falschen Annahmen aus, die vom Feminismus als Wahrheiten in unser aller Bewusstsein verankert wurden. Aber die eine Forderung unterstütze ich: Niemand sollte aufgrund seines Körpergeschlechts in Rollen gezwungen werden. Eine Lesbe mit männlichem Körper ist derzeit weder bei Männern, noch bei Frauen, also den Menschen, die sie liebt, gut gelitten. Dass muss sich im Interesse der vielen Betroffenen schnell ändern. Von männlichen Lesben (und weiblichen Schwulen, falls es die gibt) nimmt zurzeit niemand Notiz, weil sie nicht organisiert sind. Es gibt keine Anlaufstelle für sie. Noch sind wir alle Einzelkämpfer auf verlorenem Posten.

  2. Was wäre denn für dich ein geeignetes Gesellschaftsmodell?
    (Abgesehen davon, dass es kommunistisch sein sollte..)

    Deine Ausfürhungen klingen sehr nach „Gender“, wo ja auch nach biologischem und sozialem Geschlecht unterschieden wird.
    Aber ich vermute schon fast, dass du das wiederum auch nicht als praktikabel erachtest.

    Naja, hinter dem „Nutten-und Freiermodell“ steckt meiner Meinung nach nicht das was auf Christian’s Blog stets wiederholt wird,

    Menschliche Beziehung sind erst aus dem Gleichgewicht geraten, als man angefangen hat Besitz zu häufen – vorher gab es die jetzt wieder angestrebte „Gleichstellung“: Der Mann war tagelang auf der Jagd, die Frau hat gesammelt und so 70% der Nahrung organisiert.
    Allerdings bewerte ich das eine nicht als besser oder schlechter als das andere, ich möchte nur daraufhinweisen, dass es das „Heimchen am Herd“ in der Form auch „ganz früher“ nicht gab – konnte ein Kind nicht versorgt werden, wurde es zurückgelassen und musste verrecken. Den Luxus des „Durchfütterns auf eigene Kosten“ hat sich niemand erlaubt, wäre ja auch völliger Blödsinn.
    Somit ist das „Heimchen am Herd“ ein Kunstprodukt, kein natürlich angeborenes Streben einer Frau nach dem „Versorger“.
    Darin sind sich auch viele Evoutionsbiologen einig – bei Gelegenheit werde ich entsprechendes mal in die lustige Runde bei Christian einwerfen.

    Ich sehe es viel eher so:
    Beziehungen sind zu einer Art Konsumgut verkommen, niemand „investiert“ mehr, als sich als möglicher „Gewinn“ einstellen könnte.

    Wie Großeltern schon mal so gerne sagen: „Man bekommen stets das, was man verdient (oder eher gesagt gewollt) hat.“

    Dir ist schon klar, dass die Frau nur dann die „Nutte“ ist, wenn der Mann der „Freier“ ist?
    Als „Nutte“ auzutreten verschafft der üblichen Frau natürlich auf dem „Markt“ deutlich mehr Vorteile, als „anspruchsvoll-verbindlich“ aufzutreten. Umgekehrt ist es als üblicher Mann natürlich einfacher der „Freier“ zu sein, als ebenfalls „verbindlich“ aufzutreten.
    So funktioniert das Geschäft mit dem Konsumgut „Beziehung“ eben vortrefflich.
    Das Angebot schafft die Nachfrage und umgekehrt – um es mal wirtschaftlich auszudrücken.

    Ich verstehe deine doch etwas einseitig angelegte Kritik am weiblichen Geschlecht nicht, deine Geschlechtsgenossen legen genauso wie Frauen fest, was sie als attraktiv bewerten wie umgekehrt.
    Und wie man sieht: Es funktioniert ja (noch). Noch schlimmer: Die wenigsten „Maskulisten“ wollen das aufbrechen.

    Dennoch stimme ich mit deinen „Idealen“ die eine Beziehung ausmachen sollte zu 95% überein – mich stört nur deine übermäßige Kritik an „den Frauen“.
    Insofern: Auch als junge Frau ist es nicht einfach eine_n geeignete_n Partner_in nach den von dir beschrieben Kriterien zu finden. Als Mann mag es natürlich noch schwerer sein, aber daran sind deine Geschlechtsgenossen genauso beteiligt wie „die Frauen“😉

    Ich sehe auf beiden Seiten keinen Vorteil, bei dem einen geht es auf Kosten der Emotion, bei der anderen auf Kosten des Selbstwerts. Beide sind Verlierer und beide sind Gewinner.

    • „Was wäre denn für dich ein geeignetes Gesellschaftsmodell?
      (Abgesehen davon, dass es kommunistisch sein sollte..)“

      Reicht doch schon. Kommunismus wird zur Polygamie für beide Geschlechter führen, weil Frauen nicht mehr auf Versorger angewiesen sind.

      „Deine Ausfürhungen klingen sehr nach “Gender”, wo ja auch nach biologischem und sozialem Geschlecht unterschieden wird.“

      Nein, Gender als soziale oder Diskurskonstruktion ist Quatsch. Die Geschlechtsidentität ist größtenteils biologisch bestimmt, bei Love-Shys wird das Gehirn im Mutterleib zu wenig virilisiert. Die reizbare/aufbrausende Persönlichkeit der Mutter spielt auch beim Heranwachsen zu einem schüchternen Jungen eine Rolle.

      „Somit ist das “Heimchen am Herd” ein Kunstprodukt, kein natürlich angeborenes Streben einer Frau nach dem “Versorger”.“

      Die Arbeitsteilung zwischen Männern und Frauen ist biologisch vorgezeichnet. Frauen bekommen und pflegen die Kinder und sind dadurch in ihrem Aktionsradius eingeschränkt. Männer sind tendenziell kräftiger und ziehen in die Welt hinaus, um Ressourcen ranzuschaffen. So war es in der längsten Zeit der Menschheitsgeschichte und so geben es unsere Gene heute noch vor. Natürlich wollen Frauen Sicherheit für sich und ihre Kinder und wählen entsprechend ihren Partner aus. Diese Arbeitsteilung und Partnerwahl waren sinnvoll. Heute sind sie es nicht, weil im Haushalt viel weniger Arbeit anfällt. Frauen brauchen auch keine Versorger mehr, da sie selbst arbeiten können.

      „Dir ist schon klar, dass die Frau nur dann die “Nutte” ist, wenn der Mann der “Freier” ist?“

      Wieso? Es gibt Millionen Frauen, die Nutten sind, aber keine Freier finden, weil Männer wie ich nicht für eine wechselseitige Beziehung einseitig zahlen wollen und die wenigen Alphas auch nicht mehr so solvent sind wie vor einigen Jahrzehnten. So leben Millionen Frauen und Männer einsam nebeneinander her und finden nicht zueinander, weil Frauen nicht von ihrer Nuttenmentalität lassen können. Ist denn erwiderte Liebe nicht genug „Bezahlung“ für die Liebe einer Frau? Wäre das nicht Gleichberechtigung in der Beziehung, Emanzipation der Männer aus der Versorgerrolle? Was verliert denn eine Frau, wenn sie sich auf eine Beziehung einlässt? Das Schlimmste, was (der Frau UND dem Mann) passieren kann, ist, dass die Beziehung nicht lange klappt. Aber die Frau geht aus der Beziehung nicht ärmer heraus als sie hineingegangen ist. Männer riskieren viel mehr, wenn sie den Mut aufbringen, eine Frau anzusprechen. Wenn du PU-Literatur liest, müsstest du das ja wissen.

      „Und wie man sieht: Es funktioniert ja (noch). Noch schlimmer: Die wenigsten “Maskulisten” wollen das aufbrechen.“
      Was wollen sie nicht aufbrechen?

  3. Meine Meinung ist und bleibt: Keine Nutte ohne Freier😉
    Beide Geschlechter wollen oft das, was sie wollen sollen – warum siehst du da die Hauptverantwortlichkeit bei den Frauen?

    Naja, du pickst dir ein bisschen das raus, was dir am liebsten ist.
    Einerseits forderst du schon eine Form der Dekonstruktion der Geschlechterrollen – andererseits aber ziehst du indirekt den Schluss, dass dies kaum möglich ist, da Geschlechterrollen biologisch determiniert sind.
    Frauen waren und sind in ihrem Aktionsradius früher wie heute 3-4 Jahre eingeschränkt, was angesichts der heutigen Lebenserwartung kaum ein Drama darstellt, wenn es mal nüchtern betrachtet.
    Glaubst du ernsthaft, dass es sich die Menschen „ganz früher“ erlauben konnten, dass eine frisch gebackene Mutter faul in ihrer Höhle rumhängt und das Kind betüttelt?
    Wohl kaum. Auch andere Mitglieder der Sippe haben sich um das King gekümmert, ganz entgegen der Vorstellung, dass der heutige Krippenplatz dem KInd „psychisch schadet“.
    Zwar ist die menschliche Brutpflege mit 3-4 Jahren relativ lang, aber ab da können Kinder laufen, somit auch „mtlaufen“.
    Interessant ist doch da die Vermutung, dass rein biologisch betrachtet, das Haltbarkeitsdatum nach 3 Jahren abgelaufen ist. Geschlechterrollen-Determinismus für die Ewigkeit, alles bestimmend für reale 3-4 Jahre einer etwaigen Brutpflege?

    Zu PU habe ich ja bereits einiges ausgeführt, wer Gender als ‚Umerziehungsprogramm‘ betrachtet, sollte sich mal fragen ob PU dann nicht Art Sekte ist.

    Was Maskulisten nicht aufbrechen wollen? – Also, du hast ja hier sons of perseus verlinkt, dann wirst du wohl wissen was ich meine.

    • „Beide Geschlechter wollen oft das, was sie wollen sollen – warum siehst du da die Hauptverantwortlichkeit bei den Frauen?“

      Die Anspruchshaltung der meisten Frauen, als Nutte für etwas bezahlt zu werden, das überhaupt keine Leistung ist (Sex ist eine gegenseitige Beglückung aller Beteiligten, der Mann hat die meiste Arbeit dabei), habe ich ja schon beschrieben. Damit diese Mehrheit der Frauen Nutten sind, braucht es nur wenige Freier. Ihr Geschäft als Nutte wäre erst unmöglich, wenn alle Männer in den Versorgungsstreik treten würden. Daher liegt die Hauptverantwortung bei den Frauen. Sie nutzen die Schwäche der Männer aus und erpressen sie. Weil Männer keine Alternativen haben (Sexbots und Gynoids gibt es noch nicht), lassen sie sich ausbeuten, um ihr drittes Grundbedürfnis (neben Nahrung und Schlaf) zu befriedigen. Frauen greifen so massiv in die sexuelle Selbstbestimmung von Männern ein, dass ich ihren gewaltsamen Ausschluss der Männer von Sex und Liebe als weibliche Vergewaltigung bezeichne. Als Frau, die jederzeit Zugang zu Sex und Liebe hat, hast du wahrscheinlich keine Ahnung, wie sich so eine antisexuelle Nötigung, die permanente Zurückweisung, anfühlt. Die Gesetze spiegeln ganz parteiisch nur die Opferhaltung von Frauen wider. Sexuelle Selbstbestimmung für Männer gibt es nicht. Nur der gebrochene Wille von Frauen zählt. Wenn Rechte für Männer nicht gelten, sollte einem schon mal aufgehen, dass wir hier in einem üblen Feminat leben.

      „Einerseits forderst du schon eine Form der Dekonstruktion der Geschlechterrollen – andererseits aber ziehst du indirekt den Schluss, dass dies kaum möglich ist, da Geschlechterrollen biologisch determiniert sind.“

      Du irrst dich. Ich schrieb, dass das Geschlecht biologisch bestimmt ist. Geschlechterrollen werden gesellschaftlich festgelegt. An gewisse Personen werden gewisse Erwartungen geknüpft. Wie das geschieht, ist nicht unabänderlich. Schwule z. B. sind heute emanzipierter als vor 40 Jahren. Früher mussten sie der Rolle für Heteromänner genügen. Sie mussten sich anpassen oder wurden aus der Gemeinschaft der heterosexuellen Männer ausgestoßen. Auch wenn noch viel Ausgrenzung stattfindet, sind Schwule heute weitgehend in der Gesellschaft akzeptiert oder wenigstens toleriert. Warum sollen nicht eines Tages auch Lesben mit männlichem Körper Lesben sein dürfen, sich wie Frauen verhalten und Frauen lieben dürfen? Der Sitz der Persönlichkeit ist im Gehirn, nicht in den Geschlechtsorganen, nicht in den Chromosomen, nicht in der Körperbehaarung. Langsam, sehr langsam, scheint diese Erkenntnis bei immer mehr Menschen anzukommen.

      „Frauen waren und sind in ihrem Aktionsradius früher wie heute 3-4 Jahre eingeschränkt, was angesichts der heutigen Lebenserwartung kaum ein Drama darstellt, wenn es mal nüchtern betrachtet.“

      Früher, in der Steinzeit, gebaren Frauen in Serie. Sie hatten sich immer um Kinder zu kümmern. Und freilich nahmen sie ihre Kinder auch mit zum Sammeln. Aber die Jagd von größeren Tieren war so nicht zu machen. Diese Arbeitsteilung ist genetisch überliefert und beeinflusst unsere heutigen Präferenzen für die verschiedenen Tätigkeiten. Es gibt tendenziell Frauen- und Männerberufe. Gewiss können Frauen fast alles arbeiten, was Männer arbeiten, manches schlechter (Möbelpackerin), manches besser (Kranführerin). Sie müssten es halt auch wollen. Solange sie nicht im Kommunismus wie alle Menschen nach Bedürfnissen versorgt werden, werden sie immer nach gewalttätigen und reichen Versorgern Ausschau halten. Frauen sind in der Menschheitsgeschichte die großen Anstifter und Profiteure von Gewalt und Ausbeutung.

      „Zu PU habe ich ja bereits einiges ausgeführt, wer Gender als ‘Umerziehungsprogramm’ betrachtet, sollte sich mal fragen ob PU dann nicht Art Sekte ist.“

      Ich dachte, in der Einschätzung von PU waren wir uns schon weitgehend einig.

      „Also, du hast ja hier sons of perseus verlinkt, dann wirst du wohl wissen was ich meine.“

      Nein, sag mal. Ich verlinke hier so einiges. Deshalb stimme ich aber nicht allen dort veröffentlichten Meinungen zu.

  4. Also ich finde du siehst das alles etwas zu einseitig.
    Aber zunächst mal vorneweg: Dass Männer die meiste Arbeit an Sex haben, kann nur dann der Fall sein, wenn sie mit der falschen Frau ins Bett gehen😀
    Das klingt immer so, als wenn alle Frauen stocksteif wie Bretter in der Kiste liegen und der Mann oben liegt und sich einen abrammelt – dabei weiß doch nun wirklich (fast) jeder, dass genau dies Stellung a) sehr unflexibel und b) nicht gerade befriedigend für die Frau ist ;D
    Frauen haben kein „Grundbedürfnis“ nach Sex?

    Ja, es heißt aber eben auch „sexuelle SELBSTbestimmung“, d.h. ich entscheide ob ich will oder nicht. Und kein Mann MUSS. Der freudsche Mythos ist widerlegt.
    Außerdem gibt es doch genug Männer die sich gerne als der Verführer und Beschützer aufführen – unabhängig davon ob das gewollt ist oder nicht.
    Ich möchte das z.B. überhaupt nicht, aber mir wird es dennoch immer wieder angeboten – und ich gelte als „zickig“ oder weiß der Geier was, wenn ich diese Angebote ausschlage😀
    Das ist doch nun echt lächerlich.

    „Der Sitz der Persönlichkeit ist im Gehirn, nicht in den Geschlechtsorganen, nicht in den Chromosomen, nicht in der Körperbehaarung. Langsam, sehr langsam, scheint diese Erkenntnis bei immer mehr Menschen anzukommen.“

    Das klassische Genderprinzip.

    Nein sie hatten sich eben nur dann zu kümmern, wenn es möglich war. Ansonsten wurde das Kind liegen gelassen. Diese romantisierten Vorstellungen von Steinzeit sind echt lustig.
    Ansonsten wurde die Kindererziehung auf die Sippe aufgeteilt, aber ich wiederhole mich an dieser Stelle.

    „Frauen sind in der Menschheitsgeschichte die großen Anstifter und Profiteure von Gewalt und Ausbeutung.“
    Kannst du das näher erläutern? Das alles nur wegen Sex?😀

    Ja, zu PU habe ich ja bereits bei Christian einiges ausgeführt.
    Im Grund verköpert es doch das, was du kritisierst: Der Alpha-Mann als der einzig gewollte. Völliger Blödsinn natürlich. Und hilft den Männern mit ihren heutigen Problemem überhaupt nicht weiter, im Gegenteil manifestiert diese sogar noch. Änderungen unerwünscht.
    Es hat ja seinen Grund, warum Männer früher sterben, häufiger Suizid begehen, seltener zum Arzt gehen etc.
    Meines Erachtens nach liegt der Grund in der tradierten Männerrolle, der auf Christians Blog immer reichlich gefrönt wird.
    Das kann ich nicht ganz nachvollziehen: Einerseits möchte man „Maskulist“ sein, für Männerrechte kämpfen etc. – andererseits verlangt man aber nach biologis(ti)sch begründeten Rollenverteilungen.
    Warum Feminismus – richtig verstanden – und Maskulismus sich ausschließen sollen und man derartige Lagerkämpfe führt, schadet der Sache enorm.

    Beide Geschlechter haben ihre Probleme, diese sind durchaus verschieden, warum aber die Vernichtung des Einen zum Wohlergehen des Anderen führen soll, ist nicht nur total unlogisch sondern auch schlichtweg idiotischer, ideologischer bullshit.

    Ich habe einige Sachen von Arne Hoffmann, der IGAF und auch bei sons of perseus mal gelesen und kann demnach der momentan am stärksten auftretenden Maskulistenfront nicht viel abgewinnen. Weder die Art wie Kritik geäußert wird, noch die Inhalte, die sich größtenteils auf Feminismus / der „Femokratie“ und deren Kritik beziehen sprechen mich wenig an.
    Außerdem nervt diese „Männlichkeitsinszenierung“ wie es z.B. ganz besonders bei sons of perseus der Fall ist. „Noble defender of masculinity“ und solche Scherze eben. Das ist für mich kein „Maskulismus“, sondern „Maskulinismus“. Und das kann doch nun wirklich nicht die Lösung sein..
    Nicht weil ich weiter „ladies first“ haben möchte oder das gar brauche, sondern weil ich darin nicht das Hauptproblem sehe.
    Ich sehe das Hauptproblem in Geschlechterrollen, die von Männern dieses und von Frauen jenes erwarten.
    Das wird dem Menschen nicht gerecht, meine ich.

    • „Das klingt immer so, als wenn alle Frauen stocksteif wie Bretter in der Kiste liegen und der Mann oben liegt und sich einen abrammelt – dabei weiß doch nun wirklich (fast) jeder, dass genau dies Stellung a) sehr unflexibel und b) nicht gerade befriedigend für die Frau ist“

      Du schaust zu wenig Pornos. Es gibt eine Menge andere Stellungen, wo sich der Mann „einen abrammelt“. Und lecken soll er auch noch und bloß nicht schon dann kommen, wann er will usw. Abgesehen davon ist monatelange Überzeugungsarbeit auch Arbeit. Man muss schon Hardcore-PUler sein, um eine Frau in wenigen Minuten/Stunden zu überzeugen.

      „Frauen haben kein “Grundbedürfnis” nach Sex?“
      Doch, nur ist ihr Geld-/Statusbedürfnis größer, es hat Priorität. Anders kann ich mir nicht erklären, warum Frauen Geld oder die Aussicht auf Geld als Bedingung verlangen. Wenn eine Frau nur Sex wollte, könnte sie jeden Dahergelaufenen auf der Straße darum bitten. Das ist wieder ein Privileg der Frau.

      „Ja, es heißt aber eben auch “sexuelle SELBSTbestimmung”, d.h. ich entscheide ob ich will oder nicht.“
      Eben. Und Männer haben dieses Recht nicht. Wenn sie wollen und ihre Partnerin nicht, hat der Wille der Partnerin Vorrang. Frauen werden hier bevorzugt. Eine vernünftige Lösung wäre, die Gesetze über Sexualdelikte zu streichen. Die andere Alternative wäre zwar konsequent, aber die kann keiner wollen: Alle Frauen bestrafen, die gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Männern verstoßen, also diese z.B. weiblich vergewaltigen. Dann wären aber fast alle Frauen permanent im Knast, was weder praktikabel, noch wünschenswert ist.

      „Nein sie hatten sich eben nur dann zu kümmern, wenn es möglich war. Ansonsten wurde das Kind liegen gelassen.“
      Das habe ich doch nicht bestritten. Sicher, wenn man die Wahl hat, selbst zu verhungern oder ein Kind sterben zu lassen, ist ziemlich klar, wofür man sich entscheidet, weil das Kind ohne Versorger sowieso stirbt. Aber was hat das mit der Arbeitsteilung heute und Kinderaufzucht heute zu tun?

      „Kannst du das näher erläutern? Das alles nur wegen Sex?“
      Ja. Wenn ein Geschlecht nicht arbeitet, aber parasitär lebt, muss eben das andere Geschlecht arbeiten. Das Verhältnis ist wie zwischen Kapitalist und Lohnarbeiter. Die Frau ist sozusagen das Pendant zum Kapitalisten im eigenen Bett.

      „Der Alpha-Mann als der einzig gewollte. Völliger Blödsinn natürlich.“
      Nein, das stimmt schon. Das ist ja der Grund, warum so viele Nice Guys mit PU zu Alphas werden wollten. Aber heute zieht das anscheinend auch nicht mehr, weil die Frauen natürlich PU kennen und ihre Shittests darauf abgestimmt haben. Heute zählt halt nur noch Geld. Der Mann hat alles immer zu zahlen. Wer als Mann sich Frauen nicht kaufen kann oder will, kann sich gleich aufhängen. Keine Ahnung, ob ich bei Lesben eine Chance habe, oder ob die sich auch schon intern in Alpha-Butches und Parasiten-Femmes spalten.

      Da ich Kommunist bin, ergibt sich mein Antifeminismus automatisch. Aber auch ein Feminismus (nämlich Gleichberechtigungsfeminismus) und Maskulismus (Gleichberechtigungsmaskulismus) folgt automatisch daraus. Auf die Gleichberechtigung sollten sich diese Bewegungen beschränken. Alles weitere, die Befreiung von Ausbeutung, ist nur in der kommunistischen Revolution erreichbar.

      „Außerdem nervt diese “Männlichkeitsinszenierung” wie es z.B. ganz besonders bei sons of perseus der Fall ist. “Noble defender of masculinity” und solche Scherze eben. Das ist für mich kein “Maskulismus”, sondern “Maskulinismus”. Und das kann doch nun wirklich nicht die Lösung sein..“
      Sehe ich genauso. Jeder sollte selbst entscheiden können, ob er einer Geschlechterrolle, und wenn ja, welcher er folgen will. Mit dem Gender- und Queernonsens hat das trotzdem nichts zu tun. Die Geschlechtsidentität ist biologisch erklärbar und gerade nicht frei wählbar. Wäre sie das, hätte ich mir bestimmt nicht ausgesucht, eine männliche Lesbe zu sein.

  5. „Der Alpha-Mann als der einzig gewollte. Völliger Blödsinn natürlich.“
    Nein, das stimmt schon. Das ist ja der Grund, warum so viele Nice Guys mit PU zu Alphas werden wollten. Aber heute zieht das anscheinend auch nicht mehr, weil die Frauen natürlich PU kennen und ihre Shittests darauf abgestimmt haben. Heute zählt halt nur noch Geld. Der Mann hat alles immer zu zahlen. Wer als Mann sich Frauen nicht kaufen kann oder will, kann sich gleich aufhängen. Keine Ahnung, ob ich bei Lesben eine Chance habe, oder ob die sich auch schon intern in Alpha-Butches und Parasiten-Femmes spalten.“

    😀

    Kennst du das Phänomen der Spiegelneuronen?
    Oder aber: „what goes around comes around.“

    Nein, die meisten Frauen kennen PU nicht, ich weiß nicht in welchen Universen du dich rumtreibst, aber weder die meisten Männer noch die meisten Frauen kennen PU.
    Ich könnte dir mindestens 20 Frauen vorstellen, die gerne ihr eigenes Getränk, ihre eigene Wohnung und ihren eigenen Lebensunterhalt selbst finanzieren WOLLEN.
    Weil alles andere bedeutet Abhängigkeit – und die ist in Zeiten der „Beziehung als Konsumgut“ nicht gerade angesagt.
    Du verbeißt dich viel zu sehr in der Vorstellung, Frauen seien Parasiten.
    Wenn du die ein oder andere Pleite mal kassiert hast, solltest du deinen Misserfolg nicht ausschließlich in deinem Gegenüber suchen. Wenn du das, was du hier voträgst auch nach außen widerspiegelst – und das wirst du, ob bewusst oder unbewusst – musst du dich nicht über Körbe wundern. Jeder Mensch besitzt eine mehr oder weniger gut funktionierende Intuition.

    Du weißt schon, dass eine lesbische Frau als solche auf Frauen steht – und zwar nicht nur auf die innere, sondern – meiner Meinung nach – hauptsächlich auf die äußere Frau.
    Alles andere entscheidet sich innerhalb des Kennenlernens.

    Jede Lesbe sucht zuallererst mal eine phänotypische Frau – keinen Mann.
    Die sog. „sexuelle Orientierung“ beschränkt sich meiner Meinung nach genauso wie bei Heten_Heteras auf Attraktivität. Nicht jeder heterosexuelle Mann findet jede heterosexuelle Frau attraktiv. Und nicht jeder schwule Mann findet jeden anderen schwulen Mann attraktiv.
    So beschränken sich die Begrifflichkeiten homo-hetero-bisexuell doch im Grunde nur auf phänotypische Attraktivität – ich kann den Menschen nur bis vor den Kopf schauen – und je nach meiner Orientierung entscheidet eben auch zuallererst das was ich sehe.

    • „Wenn du das, was du hier voträgst auch nach außen widerspiegelst – und das wirst du, ob bewusst oder unbewusst – musst du dich nicht über Körbe wundern. Jeder Mensch besitzt eine mehr oder weniger gut funktionierende Intuition.“

      Du widersprichst dir gerade. Eben schriebst du noch:
      „Ich könnte dir mindestens 20 Frauen vorstellen, die gerne ihr eigenes Getränk, ihre eigene Wohnung und ihren eigenen Lebensunterhalt selbst finanzieren WOLLEN.“

      Genau das erwarte ich auch von Frauen. Ich versorge niemanden und will auch nicht versorgt werden. Wenn sie das intuitiv spüren, passt es ja. Dann sind diese Frauen und ich uns ja einig.

  6. Ja, aber spürbar ist deine Frustration und deine Ablehnung.

    Zunächst wertest du Frauen als Parasiten ab, vermutest das gar schon hinter jeder Frau. Und noch bevor ein tatsächlicher Kontakt stattfindet, hast du dir durch diese Einstellung schon einiges zerstört.
    Du sprichst immer von „der Mehrheit der Frauen“ – verstrickst dich dann aber in Vorstellungen, die heute selbst wenn eine Frau eben diese hätte, allein rein ökonomisch gar nicht mehr realisierbar sind.
    Und wie ich bereits sagte, sind Beziehungen ein Konsumgut geworden, Abhängigkeiten, egal welcher Art, möchte eigentlich niemand mehr. Auch Frauen nicht.
    Du hingegen behauptest zwischen den Zeilen, dass Frauen gerne in dieser Abhängigkeit leben.
    Die wenigsten können sich auf ihren „Mann als Versorger“ verlassen – das ist natürlich auch gut so, weil so eine Unabhängigkeit zumindest teilweise gewahrt bleibt.
    Bekommt ein Paar allerdings nun ein Kind, gerät diejenige oder derjenige der die „Brutpflege“ betreibt wieder in die finanzielle Abhängigkeit vom anderen.
    Und das sind leider nunmal mehrheitlich Frauen, die aus ihrem Job ausscheiden um „Brutpflege“ zu betreiben.
    Und das finde ich muss staatlich verhindert werden, indem genügend Krippenplätze angeboten werden – und somit zumindest eine tatsächliche freie Wahl besteht.
    Auch für Männer müssen Kinder und Job besser vereinbart werden.
    Alles was man von Maskulisten hört, ist das Anprangern der Sorgerechtsgesetze.
    Alles ein Machwerk der „Femokratie“. Die historischen Wurzeln dieser uralten Gesetze und die damit verbundene Vorstellung vom „Muttertier“ haben überhaupt nicht mit Feminismus zu tun – im Gegenteil. Der Feminismus hat sich immer gegen diese übertriebenen biologistischen Theorien verwehrt.
    Selbst Alice schrieb Anfang der 90er, dass man auch Vätern mit „unehelichem Kind“ die gleichen Rechte UND Pflichten wie Müttern einräumen muss – nicht zuletzt weil die „Brutpflege“ eine gemeinsame Aufgabe der Eltern sein sollte – und weil viele Väter sicherlich mehr Zeit mit ihren Kindern verbringen würden, wenn es denn mögich wäre.
    Die Vorstellungen, die von Maskulisten da verbreitet werden sind Vorstellungen von Männern und Frauen, die der Realität und der Individualität von Menschen nicht gerecht werden.

    • „Ja, aber spürbar ist deine Frustration und deine Ablehnung.“
      Jeder, der zu Gefühlen fähig ist, wäre an meiner Stelle frustriert.

      „Zunächst wertest du Frauen als Parasiten ab, vermutest das gar schon hinter jeder Frau.“
      Noch schlimmer: Ich halte sie sogar mehrheitlich für pathologische Lügnerinnen in allen Lebenslagen. Ich bin ja grundsätzlich offen für neue Erfahrungen, lasse jedem Menschen immer die Chance, sich auch von einer guten Seite zu zeigen, bin nicht nachtragend. Trotzdem: Bei Frauen ist Hopfen und Malz verloren. Auf einer Datingseite z.B. schreiben Frauen, dass sie jemanden wie mich suchen. Schreibe ich ihnen dann, kommt keine Rückmeldung oder sie zicken ewig lange rum, wollen nicht mit mir reden, wollen sich nicht treffen. Diese Gören sind charakterlich noch unter einem Kindergartenkind angesiedelt. Sie lügen von vorne bis hinten, ab der Sekunde, wo sie sich auf solchen Seiten anmelden. Darum gelten Frauen bei mir zunächst mal als Lügnerinnen und Parasiten. Das ist eine vernünftige Grundverachtung, die man ihnen entgegenbringen sollte. Und hier gibt mir PU wieder recht. Frauen wollen – sie geben es nicht zu – die distanzierten Männer, die sich kein X für ein U vormachen lassen und die sich einfach nehmen, was sie wollen. Leider kollidieren hier die etablierten Bahnen der Evolution mit der Gewalt des Feminats-Staates.

      „Du sprichst immer von “der Mehrheit der Frauen” – verstrickst dich dann aber in Vorstellungen, die heute selbst wenn eine Frau eben diese hätte, allein rein ökonomisch gar nicht mehr realisierbar sind.“

      Wieso? Es soll nicht realisierbar sein, dass Männer und Frauen für sich arbeiten, sich nicht versorgen lassen? Doch, das ist immer häufiger die einzige Möglichkeit, weil ein Lohn heute nicht mehr für zwei Leute reicht. Die Versorgerehe ist immer weniger realisierbar.

      „Du hingegen behauptest zwischen den Zeilen, dass Frauen gerne in dieser Abhängigkeit leben.“

      Nein, ich behaupte ganz direkt, dass Frauen Männer gerne in ökonomischer Abhängigkeit halten. Sie lassen sie gerne für sich arbeiten, während sie die „Unterdrückung“ als Hausfrau beklagen und nach Quoten schreien. So „unterdrückt“ wäre ich auch gerne! Dieses permanente grundlose Meckern gehört einfach zum grundlegenden Arsenal einer jeden Frau. (Fachbegriff: Meckerfemastase) Und die Strategie leuchtet ein: Wie könnte ein Parasit möglichst viele Ressourcen von einem intelligenten und empathischen Wesen abgreifen? Ganz einfach: Er spielt dem Wesen vor, ein schutzbedürftiges Junges zu sein. Genau das tun Frauen, wenn sie wie kleine Kinder dauernd meckern, sich so anmalen oder operieren lassen, damit sie noch kindhafter aussehen. Die Frau ist der parasitäre Symbiont des Menschen. Das sage ich ohne jede Verachtung. Es ist einfach so und man versteht einiges besser, wenn man das weiß.

  7. Hast du’s denn fernab des Internets mal in der Realität versucht?
    Also bitte – wer sucht denn schon einen Partner via Internet?
    Du schilderst deine Sicht und bist kaum dazu in der Lage mal dein eigenes Verhalten zu reflektieren. Ich würde ja gerne mal sehen, was du da so auf Dating-Seiten von dir gibst, wie du dich artikulierst und welchen Eindruck das bei der klassischen heteronormativ geformten Frau macht.😀

    Nun, du musst dich schon für etwas entscheiden: Entweder die Biologie, die eben nach Jugendlichkeit und somit nach OPs und Schminke verlangt – oder aber für Emanzipation.
    Natürlich für beide Seiten.
    Ich sehe den „Eiertanz“ den Männer z.T. aufführen nur um eine Frau in die Kiste zu bekommen nüchtern bis lachhaft.

    Wie ich bereits sagte, Beziehung = Konsumgut.
    Die wenigsten Männer oder Frauen sind wirklich in der Lage sich auf einen MENSCHEN einzulassen. Die Angst vor einer GESUNDEN emotionalen Abhängigkeit, die im Grunde eine Art Vorraussetzung für eine funktionierende, wechselseitige Beziehung sind, sind bei vielen nicht vorhanden. Bei manchen kommt das erst wenn sie so alt sind, dass sie auf dem Markt der Oberflächlichkeiten nichts mehr zu gewinnen oder verlieren haben.
    Wer sich in biologischen Determinismus versteigt, hält dieses System indikret und vielleicht auch ungewollt aufrecht.
    Wo kollidiert die Biologie denn mit der Femokratie? Bisher kollidiert der Feminismus noch nicht genug mit so manch biologisch getünchtem Gesetz.

    „Nein, ich behaupte ganz direkt, dass Frauen Männer gerne in ökonomischer Abhängigkeit halten. Sie lassen sie gerne für sich arbeiten, während sie die „Unterdrückung“ als Hausfrau beklagen und nach Quoten schreien. “

    Eine Frau die nicht arbeiten geht und Heim und Herd bewacht ist ökonomisch abhängig von ihrem Mann, nicht umgekehrt. Und Männer haben das doch z.B. in den tiefsten Tiefen doch ganz gerne, den Beschützer und den Versorger zu spielen. Intelligenz und Autonomie sind aufgrund mangelnder emotionaler Reife bei eben diesen nicht sonderlich gefragt.
    Ich habe das schon sehr oft erlebt – ich sitze als einzige Frau in einer Runde von Männern. So weit so gut.
    Es wird geredet, man diskutiert – ich mische mich ein, weil ich mich durchaus gerne an Debatten beteilige – Ergebnis: Ich werde „über“redet, man lässt mich nicht ausreden, egal wie fundiert mein Wissen ist. Eine thematisch informierte Frau ist da nicht gefragt, lieber ballert man sich gegenseitig mit parolenhaftem Halbwissen und Pauschalisierungen ab.
    Natürlich könnte man dieses Phänomen – wie alles – mal wieder pseudobiologisch begründen, klaro. Das ist dann eben so, muss so akzeptiert werden.
    Meschen haben sich ja auch nur durch das „copy+paste“-System weiterentwickelt.. ähem.

    Du widersprichst dir:

    „Das ist eine vernünftige Grundverachtung, die man ihnen entgegenbringen sollte. Und hier gibt mir PU wieder recht. Frauen wollen – sie geben es nicht zu – die distanzierten Männer, die sich kein X für ein U vormachen lassen und die sich einfach nehmen, was sie wollen. “

    „Die Frau ist der parasitäre Symbiont des Menschen. Das sage ich ohne jede Verachtung. Es ist einfach so und man versteht einiges besser, wenn man das weiß.“

    ?

    Was denn nun?😀

    I
    Deine Fantasien von der „Femokratie“ oder „Femistaat“ sind ziemlich absurd.
    Ich kenne genug Frauen, die ihrem „Liebsten“ alles recht machen, nur damit „er“ bei ihr bleibt. Genauso wie genügend Männer sich verbiegen um das zu bekommen was sie wollen.
    Und so funktioniert der „Eiertanz“ (der Tanz mit und um das Ei/den Eiern).

    Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass Frauen mit ihrem Parasitentum durchkommen würden, wenn Männer das nicht fordern und fördern würden.
    Der Parasit bleibt letztlich immer abhängig vom Wirt.

    • „Hast du’s denn fernab des Internets mal in der Realität versucht?“
      Mich kann jede Frau jederzeit ansprechen. Also ja, ich versuche es ständig außerhalb des Internets. Selbst werde ich nicht aktiv. Wie du weißt bin ich ja love-shy und kann mich als Lesbe nicht mit der Aufreißer-Rolle anfreunden. Außerdem halte ich mich wegen des Stalking-Paragraphen zurück. Es gibt sehr abschreckende Beispiele, wie Love-Shys, die Kontakt zu ihrer Liebsten aufgenommen haben, kriminalisiert und sozial vernichtet wurden. Ich habe keinen Bedarf nach solchen Erfahrungen.

      „Also bitte – wer sucht denn schon einen Partner via Internet?“
      Millionen Menschen allein in Deutschland. Das ist ganz normal, dass so Beziehungen entstehen.

      „Ich würde ja gerne mal sehen, was du da so auf Dating-Seiten von dir gibst, wie du dich artikulierst und welchen Eindruck das bei der klassischen heteronormativ geformten Frau macht.“
      Mit meinen Ansichten über Frauen gehe ich dort nicht hausieren, falls du darauf anspielst. Vielleicht sollte ich das mal versuchen.🙂

      „Eine Frau die nicht arbeiten geht und Heim und Herd bewacht ist ökonomisch abhängig von ihrem Mann, nicht umgekehrt.“
      Du (und viele Feministen) scheinst deinem Urteil eine originelle Definition von „Abhängigkeit“ zugrundezulegen. Wer für sich arbeiten lässt und die Früchte der Arbeit einstreicht, ist von seinem Arbeiter in etwa so „abhängig“ wie ein Sklavenhalter von seinen Sklaven. Die Idee, selbst für sich zu arbeiten, kommt beiden nicht in den Sinn.

      „Ich werde “über”redet, man lässt mich nicht ausreden, egal wie fundiert mein Wissen ist. Eine thematisch informierte Frau ist da nicht gefragt, lieber ballert man sich gegenseitig mit parolenhaftem Halbwissen und Pauschalisierungen ab.“

      Das geht mir genauso. Als Frau (äußerlich natürlich als Mann) komme ich schwer zu Wort und werde nicht so ernst genommen. Gerade unter Männern fühle ich mich überhaupt nicht wohl. Bei Frauen ist es als Lesbe viel entspannter.🙂

      „Du widersprichst dir“

      Aufgrund von Empirie, nicht aus Verachtung, stelle ich fest, dass Frauen Parasiten und Lügner sind. Daraufhin lege ich mir eine Grundeinstellung der Verachtung zu, um Frauen angemessen zu begegnen, damit ich nicht auf alles hereinfalle, was sie sagen, und mich nicht abzocken lasse. (Wenn dir PU bekannt ist, weißt du bestimmt, dass ein Mann eine Frau einfach reden lassen soll, sie nicht ernstnehmen darf. Das ist fast immer der vernünftigste Umgang mit Frauen. Sollten tatsächlich mal Argumente statt Gemecker kommen, nehme ich Frauen ernst.) Das ist zum Selbstschutz unerlässlich. Es steht jeder Frau frei, mich davon zu überzeugen, dass die Verachtung nicht gerechtfertigt ist.

      • Okay, ich kann aufgrund eigener Erfahrungen mit Frauen deine Frustration wirklich nachvollziehen, aber ich passe auch im Grunde in kein Raster und komme dennoch klar.
        Das hat auch nichts mit „Frauensolidarität“ zu tun, sondern vielmehr, dass ich oft noch nicht mal artikulieren muss, was ich will – man merkt es einfach.
        Ich habe Leute, die ähnlich ticken wie ich, die mich verstehen, mit denen ich weggehe und mir keine Sorgen um Alpha-Beta oder weiß der Geier was machen muss.
        Außerdem dachte ich, du hälst nichts von diesem Scheiß?
        Weißt du was ich dir vorschlagen würde: Probier dich im Game – und wenn eine Frau tatsächlich anbeißt – auf „negs“, auf „Schauspielerei“, auf „Posing“ weißt du, dass sie eben nicht zu dir passt. Sozusagen dein eigener „shittest“😉
        Ich bin einfach ich – und ich habe damit auch Erfolg.

        Versteht du eigentlich worauf ich hinaus will?
        Du kannst nicht alles auf Frauen abschieben, Männer spielen zu meinem und zu DEINEM Ärgernis dieses Spiel genauso mit und kommen dann mit einer Frau, die natürlich etwas erwartet, sich etwas wünscht – aber eben das ANDERE, die Kehrseite der Abhängigkeit, die Augenhöhe – Partnerschaftlichkeit nicht klar.
        In der Tat kommen die meisten Frauen mit Augenhöhe besser klar, als Männer.
        Viele Männer verfallen – ob das angebracht ist oder nicht – in dieses „Beschützer“-Muster.
        Davon müssen sich Männer auch lösen, Emanzipation funktioniert nur in der Wechselseitigkeit, wie Beziehungen eben auch. Entweder jeder macht einen Schritt nach vorne oder einer bleibt früher oder später zurück.

  8. * Ah, Korrektur: Ich meinte natürlich nicht, dass die Angst vor echter Bindung bei den wenigsten nicht vorhanden ist, sondern der Wille diese Angst abzulegen fehlt..

  9. Auch auf die Gefahr hin, Dir jetzt mit allzu
    viel Psychologisierung auf die Ketten zu gehen…
    (Warnung vorab: ist nur mein Eindruck, deswegen nicht so zu Herzen nehmen.)

    Dein Konzept der „männlichen Lesbe“ erscheint mir als reines Selbstschutzkonstrukt.
    Im Grunde ist das ein genialer Kunstgriff, den sich ein angeknackstes Seelchen bedienen kann, als Ausweg gegenüber der Abwertung und Nichttoleranz männlicher (Hetero-)Sexualität, wie sie in feministischen Publikationen üblich und inzwischen in den Alltag vorgedrungen ist.
    Da Du Deine Gelüste das andere Geschlecht betreffend nicht toleriert siehst, hilft als Ausweg nur eine Verleugnung des eigenen Geschlechts, somit vermeidest Du auch die Identifikation mit dem Kritisierten. Die Kritik betrifft Dich, als Lesbe, trotz gleichbleibender Situation, nicht mehr.
    Dieses Verhalten ist nachvollziehbar, aber auf Dauer nicht unbedingt konstruktiv.

    Eindeutig destruktiv finde ich Deine Einstellung zur „Love-Shyness“.
    Du betrachtest das als Unabänderlichkeit Deiner Persönlichkeit und identifizierst Dich geradezu damit. Vielleicht wäre es sinnvoller, dies als eigentliches und änderbares Problem zu sehen.
    Es ist nichts, was Du jetzt als böses Stigma auszumerzen versuchen solltest, das nun auch nicht. Ob schüchtern oder nicht, bist Du deswegen kein schlechterer Mensch. ABER anscheinend kann man auch nicht verleugnen, dass die Schüchternheit einen gewissen Leidensdruck bedingt. Z.B. verhindert es, dass Du Leute kennenlernst etc.

    Als „Therapie“ würde ich empfehlen:

    Meide alles an feministischen Texten, Sendungen, Artikeln und Leuten (auch alles „anti-feministische“, da es indirekt dazu Bezug nimmt). Vergiss alles was Du über Frauen und Männer zu wissen glaubst und was Du glaubst, dass Frauen/Männer über Männer/Frauen denken und an ihnen mögen.

    Kultiviere ein Gefühl der Eigenakzeptanz und Eigenliebe. So wie Du bist, egal ob schüchtern, arm, was auch immer. Lobe und bewundere Dich regelmäßig, ob allgemein als Mensch oder als Mann.

    Nachdem Du den vorigen Tipp in Deinen Alltag integriert hast, könntest Du anfangen, Deine Schüchternheit in Angriff zu nehmen. Übe Dich darin, fremde Leute anzusprechen, egal ob Mann, Frau, alt, jung. Frag nach dem Weg, nach der Uhrzeit, nach einer Zigarette etc. Und immer schön in die Augen sehen dabei. Wenn Du das eine Weile gemacht hast und die normalen anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hast, kannst Du endlich unbekümmert mit aufmerksamen Sinn durch die Welt gehen und die ohnehin seltenen Gelegenheiten nutzen, falls eine ansprechende
    Kandidatin Deine Wege kreuzt.

    Und dann mache Dir bewusst, dass sie angesprochen werden will. Dass sie sich nichts
    sehnlichster wünscht und es auf immer bereuen würde, wenn Du`s nicht tust.
    Sollte sich wider erwarten herausstellen, dass dies doch nicht der Fall sein, ist es auch nicht weiter wild (ein Korb ist kein zu hoher Preis angesichts der Aussicht die Liebste kennenzulernen).
    Es hat zudem den Vorteil, dass auch Frauen lernen müssen der Situation gemäß zu reagieren
    und dass eine (verbale) Anmache keine Rechtfertigung für Beleidigungen oder Tätlichkeiten ist. Ein Zauberspruch, der jegliche nicht vollkommen bescheuerte Werber im Nu auf Distanz schickt, wäre schlicht: „Ich bin Feministin und habe kein Interesse an Dir.“ Dieser Satz ist dann nicht nur wahr, sondern auch für eigentlich alle Situationen und Gesprächspartner zutreffend, tut niemandem wirklich weh und funktioniert. Aber ich schweife ab.
    Zusammenfassend: Üben, üben, üben!

    • „Dein Konzept der “männlichen Lesbe” erscheint mir als reines Selbstschutzkonstrukt.
      Im Grunde ist das ein genialer Kunstgriff, den sich ein angeknackstes Seelchen bedienen kann, als Ausweg gegenüber der Abwertung und Nichttoleranz männlicher (Hetero-)Sexualität, wie sie in feministischen Publikationen üblich und inzwischen in den Alltag vorgedrungen ist.“

      Das Konzept der männlichen Lesbe kann für mich kein Kunstgriff sein, weil ich nicht davon profitiere. Ich habe das Problem „der Abwertung und Nichttoleranz männlicher (Hetero-)Sexualität, wie sie in feministischen Publikationen üblich und inzwischen in den Alltag vorgedrungen ist“ nicht. Ich bin – nach der Auskunft von Feministinnen – der absolute Traummann für Feministinnen. Ich bin egalitär eingestellt, verlange eine emanzipierte Partnerin, die ich nicht versorgen muss, streite gegen den Kapitalismus, bin kein Macho, sondern ein schüchternes lesbisches Mädchen. Mir ist selbstverständlich klar, dass bei Feministinnen vielleicht noch mehr als bei anderen Frauen eine Dichotomie zwischen dem geäußerten Willen und dem tatsächlichen Willen besteht. Ich weiß, dass Feministinnen entweder genauso frauenverachtende Alphas begehren wie andere Frauen auch oder psychisch so „außergewöhnlich“ sind, dass sie Männer generell hassen und zu keiner Beziehung fähig sind. Da mache ich mir keine Illusionen. Du siehst also, von einem „geniale[n] Kunstgriff“ kann keine Rede sein. Erklärt man sich als männliche Lesbe, hat man es nirgends leichter. Deshalb stehe ich zu meiner Geschlechtsidentität auch nur im Schutz der Anonymität. Zurzeit würde ich nur auf Unverständnis treffen. Es wäre jetzt sinnvoll, anonyme Selbsthilfegruppen und Organisationen zu gründen, die die Ausgrenzung von Love-Shys durch die repressiven Geschlechterrollen thematisieren und für eine Emanzipation der Betroffenen kämpfen. Millionen Männer leiden darunter, romantisch und sexuell nicht selbstbestimmt leben zu dürfen.

      Mit deiner Diagnose der Schüchternheit machst du es dir (wie Psychologen oder Leute im Allg.) sehr leicht. Schüchternheit ist nicht eindeutig definiert. Es handelt sich um ein sexistisch geprägtes und damit kulturspezifisches Konzept. Was bei einer Person, die der männlichen Geschlechterrolle entsprechen soll, als „schüchtern“ gilt, ist bei einer Person, die der weiblichen Geschlechterrolle entsprechen soll, nicht „schüchtern“. Für ein und dasselbe Verhalten gilt jemand als „schüchtern“ und nicht „schüchtern“ in Abhängigkeit davon, welche Erwartungen die herrschende Kultur an ihn stellt. Mit Wissenschaftlichkeit hat das nichts mehr zu tun. Hier machen sich Psychologen zu Handlangern der herrschenden Moral. Aber das kennt man ja sattsam von Psychologen.

      Transsexualität ist biologisch real. Und nicht jeder Transsexuelle will eine Angleichung des Körpers oder sonstige Behandlungen. Die Möglichkeit der Transsexualität sollte bei der Erklärung von Love-Shyness und männlichen Lesben nicht ausgeschlossen werden. Darauf habe ich im Artikel Love-Shyness als Epiphänomen von Cross-Sexualität hingewiesen.

    • „Und immer schön in die Augen sehen dabei.“

      Pick Up ist ja so widersprüchlich. Man soll eine Frau nur von der Seite anschauen, sich ihr nur halb zuwenden, um sie nicht zu sehr mit Aufmerksamkeit zu verwöhnen, aber ihr dabei immer in die Augen schauen. Das Kunststück soll man mir mal vormachen.

      • Liebe Zhen,

        Das Konzept der männlichen Lesbe kann für mich kein Kunstgriff sein, weil ich nicht davon profitiere. Ich habe das Problem „der Abwertung und Nichttoleranz männlicher (Hetero-)Sexualität, wie sie in feministischen Publikationen üblich und inzwischen in den Alltag vorgedrungen ist“ nicht. Ich bin – nach der Auskunft von Feministinnen – der absolute Traummann für Feministinnen. Ich bin egalitär eingestellt, verlange eine emanzipierte Partnerin, die ich nicht versorgen muss, streite gegen den Kapitalismus, bin kein Macho, sondern ein schüchternes lesbisches Mädchen. Mir ist selbstverständlich klar, dass bei Feministinnen vielleicht noch mehr als bei anderen Frauen eine Dichotomie zwischen dem geäußerten Willen und dem tatsächlichen Willen besteht. Ich weiß, dass Feministinnen entweder genauso frauenverachtende Alphas begehren wie andere Frauen auch oder psychisch so „außergewöhnlich“ sind, dass sie Männer generell hassen und zu keiner Beziehung fähig sind. Da mache ich mir keine Illusionen. Du siehst also, von einem „geniale[n] Kunstgriff“ kann keine Rede sein.

        Wenn Du von diesem Konzept profitierst, wo ist dann das Problem? Warum dann der Blog und wieso Deine Unzufriedenheit (oder ist diese nur ein falscher Eindruck meinerseits)?
        Du machst, entschuldige bitte die Ausdrucksweise, auf mich einen nicht minder durchgeknallten Eindruck, als die Femi-Schranzen, die Du kritisierst.

        Hast Du wirklich den Eindruck, dass es Dir bis jetzt was gebracht hat? Was denkst Du, wie es Dir damit in fünf oder zehn Jahren geht? Für mich sieht es jedenfalls nach einer sich anbahnenden schrecklichen Tragödie aus, wenn man so sein will bzw. sich gezwungen sieht, so zu sein, wie andere einen haben wollen. Und ausgerechnet von Feministinnen gemocht werden zu wollen halte ich in Deinem Fall für fast schon pathologisch bzw. behandlungsbedürftig. Es sei denn, Du stehst auf Demütigungen bzw. bist ein total abgebrühter Fiesling oder rückgratloser Schleimbeutel.
        Meinst Du nicht, Du findest bei 7 Mrd Menschen und 3,5 Mrd Frauen eine liebenswürdige und liebensfähige Frau, die Dich nimmt, wie Du bist? Muss es denn unbedingt eine Feministin sein?

        Es ist doch klar dass man am Anfang sich an „Oberflächlichkeiten“ orientiert, wenn man sich kennenlernt, weil man sich eben nicht schon immer gut kennen kann und irgendwo anfangen muss.
        Und viele heterosexuelle Frauen sind sehr tolerant und gutmütig, dass sie mit Deinem kleinen Spleen schon zurechtkommen, auch wenn sie Dich erstmal als Mann kennen und schätzen lernen.
        Ich bin kein Fan von Christians Alles-Biologie-Ansatz, aber Biologie gibt es nun einmal – UND SIE IST KEIN FREUND DES ALTERNS. Lass mich das ausführen und mit dem Zaunpfahl winken.
        Ich hoffe es liest niemand weiter mit, denn ich muss ein paar intime Details offenlegen.
        Also zum Zaunpfahl: Die Zeit tickt. Ich selbst bin kürzlich 30 geworden und es ist furchtbar, entsetzlich, grauenhaft, das kannst Du mir glauben. Ich könnte die ganze Zeit heulen um die Zeit. Deswegen ein paar warnende Worte. In den letzten fünf Jahren sind die neu kennengelernten gleichaltrigen Frauen im Umfeld jedes Jahr gefühlt doppelt soviel gealtert, wie man selbst. Ich machte jedoch eine bemerkenswerte Entdeckung beim 10 jährigen Abi-Treffen.

        Alle Frauen, die ich von damals kannte und die ich heiß fand, waren noch genauso attraktiv, wenn nicht sogar noch hübscher geworden. Such Dir deswegen so früh, wie möglich jemand.
        Die „Oberflächlichkeiten“ werden gerne verunglimpft, sind jedoch der Zuckerguss, der so manche bitterböse Weiberseele genießbar, ja regelrecht wunderschön erstrahlen macht. Irgendwann bleibt meist nur noch der bittere Kern, wenn Du den jedoch schon lange und aus dem Glanz vergangener Tage kennst, dann reicht eine Ahnung, eine homöopathische Dosis früherer Anmut, um die Frau in ihrer Ganzheit genauso begehrenswert wahrzunehmen, wie eh und je. Du wirst fragen: Und die Seele, die „inneren Werte“, sind die nichts?! Das kann man so nicht sagen. Jedenfalls nach tiefgreifenden Studien, durch die Möglichkeit, die das Internet bietet, da man da die Leute und ihre Bekundungen ohne Ansehen der Äußerlichkeiten kennenlernt, muss ich sagen: Tja, naja, so la la.

        Was das Seelenleben von Feministinnen und ihre Äußerungen angeht: Abgründe, Abgründe, Dummheit, Wahnsinn, Bosheit, Intoleranz. Halt Dich fern davon. Gerade wenn Du ein bisschen softer drauf bist. Vielleicht ist es aber auch Dein Weg, Dein Lesbischsein zu revidieren.

        Erklärt man sich als männliche Lesbe, hat man es nirgends leichter. Deshalb stehe ich zu meiner Geschlechtsidentität auch nur im Schutz der Anonymität. Zurzeit würde ich nur auf Unverständnis treffen. Es wäre jetzt sinnvoll, anonyme Selbsthilfegruppen und Organisationen zu gründen, die die Ausgrenzung von Love-Shys durch die repressiven Geschlechterrollen thematisieren und für eine Emanzipation der Betroffenen kämpfen. Millionen Männer leiden darunter, romantisch und sexuell nicht selbstbestimmt leben zu dürfen.

        Also von außen würde ich sagen, tu was gegen die Love-Shyness. Reiß Dich etwas zusammen und alles andere wird sich finden.

        Mit deiner Diagnose der Schüchternheit machst du es dir (wie Psychologen oder Leute im Allg.) sehr leicht. Schüchternheit ist nicht eindeutig definiert. Es handelt sich um ein sexistisch geprägtes und damit kulturspezifisches Konzept. Was bei einer Person, die der männlichen Geschlechterrolle entsprechen soll, als „schüchtern“ gilt, ist bei einer Person, die der weiblichen Geschlechterrolle entsprechen soll, nicht „schüchtern“. Für ein und dasselbe Verhalten gilt jemand als „schüchtern“ und nicht „schüchtern“ in Abhängigkeit davon, welche Erwartungen die herrschende Kultur an ihn stellt.

        Ja und?! Willst Du jetzt die gesamte Kultur ändern? Eine asiatische Fabel handelt von zwei Prinzen.
        Der eine ließ alle Straßen mit Fellen polstern, um weich zu gehen, der andere band sich die Felle einfach um seine Füße, was glaubst Du ist praktischer?

        Bzw. zu Deiner Problematik: wer zieht den Kürzeren, die Femis, die in sich widersprüchliche Anforderungen stellen, aber trotzdem einen Mann nach ihren Bedürfnissen finden, auch wenn sie sich mit Händen und Füßen dagegen wehren, oder Du? Du hast doch selbst mehr als deutlich herausgestellt, dass eine Frau quasi machen kann, was sie will und sich trotzdem nicht um eine geglückte Partnerschaft sorgen muss. Frau Rönicke z.B. ist verheiratet und hat zwei Kinder. Die meisten Femis berichten, trotz alledem, von ausgiebigen sexuellen Erfahrungen.

        Willst Du Dich jetzt Deinem „männlichen“ Selbst, Deiner inneren Natur und Deinen Bedürfnissen entfremden, quasi als „irgendwie“ rudimentär männlicher Zombie Dein Dasein fristen, um dann, wenn es zu spät ist, festzustellen, Scheiße, ich bin einsam und unglücklich, kein Spaß gehabt und trotzdem verbrannt?
        Bei dem Spiel kannst Du nur verlieren.

        Mit Wissenschaftlichkeit hat das nichts mehr zu tun. Hier machen sich Psychologen zu Handlangern der herrschenden Moral. Aber das kennt man ja sattsam von Psychologen.

        Es reicht doch ein bisschen gesunder Menschenverstand, da braucht es keine Wissenschaftlichkeit.

        Transsexualität ist biologisch real. Und nicht jeder Transsexuelle will eine Angleichung des Körpers oder sonstige Behandlungen. Die Möglichkeit der Transsexualität sollte bei der Erklärung von Love-Shyness und männlichen Lesben nicht ausgeschlossen werden. Darauf habe ich im Artikel Love-Shyness als Epiphänomen von Cross-Sexualität hingewiesen.

        Naja, musst Du selber wissen. Worin besteht denn der Unterschied zwischen einer männlichen Lesbe und einem „Weichei“?


        „Und immer schön in die Augen sehen dabei.“
        Pick Up ist ja so widersprüchlich. Man soll eine Frau nur von der Seite anschauen, sich ihr nur halb zuwenden, um sie nicht zu sehr mit Aufmerksamkeit zu verwöhnen, aber ihr dabei immer in die Augen schauen. Das Kunststück soll man mir mal vormachen.

        Pfeif auf Pickup, Pfeif auf Love-Shyness, Pfeif auf alle Theorie – auf die Gefahr hin im Leben noch glücklich zu werden.

        Jan

      • Ups, habe das „nicht“ in „weil ich nicht davon profitiere“ übersehen. Nichts für ungut.

        • Irgendwie hast du da mehr als nur das „nicht“ übersehen.🙂 Ich will nichts von Feministinnen. Du hast mich gründlich missverstanden. Lies meinen Kommentar noch mal in Ruhe und konzentriert. Ich wollte nur sagen, das Problem „der Abwertung und Nichttoleranz männlicher (Hetero-)Sexualität“ habe ich nicht. Ich bin eigentlich der Nice Guy, den Feministinnen angeblich so gerne haben. Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass ich mich mit Feministinnen herumschlagen oder sie gar konvertieren will. Das fiele mir nicht im Traum ein.

      • Liebe Zhen,


        Irgendwie hast du da mehr als nur das „nicht“ übersehen. Ich will nichts von Feministinnen. Du hast mich gründlich missverstanden.

        In den wesentlichen Punkten habe ich Dich schon verstanden. Ich sehe nur den Unterschied nicht so ganz zwischen dem „männlich-lesbisch-sein“ und dem NiceGuy- bzw. Weichei-Naturell.


        Lies meinen Kommentar noch mal in Ruhe und konzentriert. Ich wollte nur sagen, das Problem „der Abwertung und Nichttoleranz männlicher (Hetero-)Sexualität“ habe ich nicht.

        Der Unterschied ist also, dass Du Deine Sexualität als weiblich definierst. Okay, so halbwegs verstehe ich das. Auch der Nice-Guy empfindet bisweilen Freude daran, die Gespielin, wie jeder gewöhnliche Mann auch, fachgerecht durchzunudeln. Und bei Dir geht das eher in eine andere Richtung.
        Wir müssen das nicht näher vertiefen, aber der Hauptunterschied liegt jetzt mehr in diesem Bereich(?)
        Sprich, die Sexualität ist mehr ritualisiert und angetäuscht und legt mehr Gewicht auf das Drumherum und nicht auf den unmittelbaren Vollzug, wie soll ich sagen, leidenschaftlicher Reize und Triebe. Du strebst also mehr eine erweiterte Frauenfreundschaft an, mit Knuddeln und Küsschen anstatt elektrisierender Endorphin-Stöße, wenn die Funken fliegen.
        Wobei ich mir nicht sicher bin, inwieweit das der lesbischen Realität entspricht, da Deine Auffassung des Lesbentums doch sehr ästhetisierte Züge aufweist und zu sehr von (z.T. männlichen) Wunschvorstellungen geprägt ist.


        Ich bin eigentlich der Nice Guy, den Feministinnen angeblich so gerne haben.

        Ich glaube ihr habt ein ähnliches Thema schon mal bei Christian diskutiert. Und die Erkenntnis war eben, dass der Nice Guy zwar im Prinzip gut und schön ist, aber leider mit vielen negativen Eigenschaften korreliert, die nicht erwünscht sind bzw. die notwendigen Voraussetzungen nicht liefert. Während der Tough-Guy mit vielen Annehmlichkeiten einhergeht, die als notwendige Grundbedingungen für das Eingehen einer Beziehung stehen.
        Letztlich geht es um die Verlagerung der Verantwortlichkeiten. Der „moderne Mann“ soll nicht statt der Arbeit, die Familienarbeit übernehmen, er soll sie zusätzlich übernehmen.
        Und das kriegt der Tough-Guy eher gebacken als der Nice-Guy. Zudem kann der Tough-Guy Nice-Guy-Features bei Bedarf ausreichend simulieren, um bei den meisten Frauen den Bedarf des Gefühls emotionaler Einbettung zu erfüllen. Sprich, die Features des Nice-Guy sind „Bonus“ Features, die der Tough-Guy hinreichen simulieren kann, die des Tough-Guys sind notwendige Kernkompetenzen, die nicht simulierbar sind.
        So kann sich die Frau mehr der Selbstverwirklichung und einer Arbeit mit Inhalt vornehmlich egozentrierten Interessen widmet.

        Oder um es kurz zu machen:

        Bin auch kein Tough-Guy, sondern hab Anteile von allem.
        Die Dinge sind wie sie sind. Man darf aber deswegen nicht an der eigenen Unzulänglichkeit und der der Welt gleich verzweifeln.


        Ich wollte damit nicht ausdrücken, dass ich mich mit Feministinnen herumschlagen oder sie gar konvertieren will. Das fiele mir nicht im Traum ein.

        Mir auch nicht. Was an den Femis am meisten nervt, dass sie andere Menschen nicht akzeptieren können, wie sie sind. Ändern kann und sollte sich jeder nur selbst und aus eigener Überzeugung ohne Zwang. Und mir sind die Femis, wie sie sind auch am liebsten. Sie sind ein Zeichen von Wohlstand und wie gut es einem geht, wenn man um bestimmte Leute und Bewegungen einen Bogen machen kann.

        Beste Grüße,

        Jan

        • PS: Spul bei dem ersten Video vor auf 3:15, der Link hat leider so nicht geklappt, sondern die Videos wurden direkt eingebettet.

  10. „Der Unterschied ist also, dass Du Deine Sexualität als weiblich definierst.“

    Ja, genau.

    „Du strebst also mehr eine erweiterte Frauenfreundschaft an, mit Knuddeln und Küsschen anstatt elektrisierender Endorphin-Stöße, wenn die Funken fliegen.“

    Ganz genau. Sex (nach Heteroart) mag zwar eine schöne Zugabe sein, wäre mir aber nicht so wichtig. Und das geht vielen Love-Shys so. Die vertraute Nähe, die tiefe emotionale Bindung und v.a. emotionale Wärme zwischen mir und meiner Partnerin wären mir so viel wichtiger und grundlegender für eine Beziehung. Sie sollte mir genauso Halt geben wie ich ihr. Ich will sie nicht dominieren, kein Alpha sein. Falls es dich noch interessiert: Love-Shys haben eine Präferenz für einen besonderen Typ Frau. Diese Präferenz habe ich hier beschrieben und illustriert. Da ist m.E. auch gut erklärt, wieso von lesbischer Liebe die Rede ist.

    Danke, dass du versuchst, Love-Shyness zu verstehen.

    • Liebe Zhen,


      Falls es dich noch interessiert: Love-Shys haben eine Präferenz für einen besonderen Typ Frau.
      Diese Präferenz habe ich hier beschrieben und illustriert. Da ist m.E. auch gut erklärt, wieso von lesbischer Liebe die Rede ist.

      Diese Präferenzen betreffen zum Teil ja auch Äußerlichkeiten. Jedoch ist dies mehr eine Art „Schaulust“. Und auch aus den restlichen Aussagen folgere ich, dass der unmittelbare und haptische
      Genuss des Sexuellen Dir nicht so wichtig ist. Es also ohnehin mehr auf die von Dir beschriebenen Wesensmerkmale ankommt. Du erkennst ja selbst, dass Deine Ziele hochgesteckt und das Angebot rar ist. Das ist erstmal nicht so gut. Was gut ist, ist, dass Du sehr konkrete Vorstellungen hast und genau weißt, was Du willst. Zur Not musst Du vielleicht nur den Kontinent wechseln.

      Da die Äußerlichkeiten Dir nicht so wichtig sind, sieht die Perspektive für Dich aber auch hier mit etwas Kompromissbereitschaft doch gar nicht so schlecht aus. In der Not frisst der Teufel Fliegen: Im Alter gleichen sich die Geschlechter immer mehr an. Musst Dir nur mal ein paar Frauen nach Beginn des Menopausierens ansehen (in Bezug auf Gesichtsbehaarung, Züge, Bewegungen) aber insbesondere deren Verhalten studieren.
      Die Suchen irgendwann, und wenn es in der Senioren-Kommune ist, plötzlich selbstständig und offensiv nach einem Counterpart, so dass Deine Schüchternheit nicht mehr ein erfülltes Beziehungsleben verhindert. Im Gegenteil wird jede alte Dame Dich dem Gemeinschaftsdildo der Rentnerinnen-WG vorziehen und stolz und dankbar sein. Auch wenn Deine diesbezügliche Ausstattung nicht real zum Einsatz kommt, sondern die Beziehung ganz in Deinem Sinne vorwiegend körperlos zärtlich ist. Und wenn Du bis dahin kein Blut geleckt hast, hat sich das nach den weiblichen Wechseljahren gottseidank auch erledigt – im doppelten Sinne :^p
      Also tröste Dich, wer keine gute Jugend hatte, hat vielleicht ein schönes Alter oder einen schönen Tod.

      • Liebes gedankenwerk,

        ich wünsche dir auch viele gesichtsbehaarte Cougars, die dich in der Rentner-WG vernaschen, und danach noch einen schönen Tod.

        • Liebe Zhen,

          ich wünsche dir auch viele gesichtsbehaarte Cougars, die dich in der Rentner-WG vernaschen, und danach noch einen schönen Tod.

          wenn, dann wahrscheinlich nur in umgekehrter Reihenfolge.

          Was ist denn jetzt Deine Lösung für das Problem?
          Warten dass auf wundersame Weise alles von ganz alleine passiert und Dich solange mit Film und Musik trösten?
          Nein, man muss auch mal etwas wagen. Irgendwann wirst Du eine finden, die Dich nicht verklagt.

        • PS: Falls Du wegen der weiblichen Anrede verstimmt bist (eine Bekannte hatte mich darauf aufmerksam gemacht), es war keineswegs als Affront gemeint. Deine Kommentare hatte ich so interpretiert, dass Du Dich als weiblich empfindest. Ansonsten natürlich, wie es Dir lieber ist oder ich vermeide den Bezug ganz.

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