Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

Dass die Vergewaltigung von Frauen durch Männer ein Mythos ist, habe ich schon in einigen Artikeln angesprochen. Ich fasse die Einwände gegen die Realität der „Vergewaltigung“ und die Hinweise auf den Vergewaltigungsmythos zusammen:

  1. Von einem sog. Vergewaltiger geht keine Gewalt aus. Er bereitet Sex vor, bahnt ihn an und handelt zielstrebig. Gewalt ist weder sein Ziel noch Mittel.
  2. Im Fall der „Vergewaltigung“ mit Gewalteinsatz geht die Gewalt von der Frau aus. Gewalt wird zunächst durch die Frau ausgeübt. Dadurch provoziert sie möglicherweise Notwehrhandlungen.
  3. Sex und „Vergewaltigung“ sind identisch, was sogar Radikalfeministinnen so sehen. Eine „Vergewaltigung“ wird konstruiert, indem eine Frau sich eine „Vergewaltigung“ einbildet oder behauptet. Da „Sex“ und „Vergewaltigung“ synonym sind, bleibt unklar, was eigentlich mit „Vergewaltigung“ ausgedrückt werden soll. Fest steht nur, dass es ein pejorativer Ausdruck ist, der gegenüber Vertretern des Feminats geäußert die konzertierte Vernichtung des Lebens eines Mannes einleitet.
  4. Weil sich eine „Vergewaltigung“ von Sex nicht unterscheidet, kann jede Frau willkürlich Männer verdächtigen. Es gibt keine objektiven Kriterien, um eine „Vergewaltigung“ festzustellen. Aspekte aus der ganzen Bandbreite des Sexuallebens können als „Vergewaltigung“ eingestuft werden, z. B. eine Liebkosung. Gleichzeitig ist eine „Vergewaltigung“ immer „schlimmer als der Tod“.
  5. Weil Sex und „Vergewaltigung“ identisch sind, hat ein Mann keine Möglichkeit, eine „Vergewaltigung“ zu erkennen oder effektiv zu vermeiden, eine Frau zu „vergewaltigen“. Frauen sind alleine für „Vergewaltigungen“ verantwortlich. Sie alleine konstruieren „Vergewaltigungen“. „Vergewaltigungen“ sind Gedankenverbrechen, die in die Welt gesetzt werden, indem Frauen an Sex denken und dabei von der Gewalt des Feminats Gebrauch machen.
  6. Die „Vergewaltigung“ zwischen Heterosexuellen unterschiedlichen Geschlechts ist eine Waffe des Feminats, die das Feminat erfunden hat und die jede Frau per Definitionsmacht einsetzen kann. Die Vergewaltigungswaffe gehört dank Feminat zum Arsenal einer jeden Frau. Frauen sind potenzielle Vergewaltiger. Nur Frauen sind in der Lage, zu vergewaltigen.
  7. Bei „Vergewaltigungen“ sind einige rechtsstaatliche Vorgehensweisen außer Kraft gesetzt:
    1. Da es keine objektiven Hinweise auf eine „Vergewaltigung“ geben kann, gilt eine von einer Frau erzählte Geschichte als unzweifelhaft „wahre“ Zeugenaussage, ungeachtet der Tatsache, dass eine solche Aussage logisch nicht wahr sein kann. Denn der ganzen „Tat“ wird nur dadurch eine fiktive Realität verliehen, dass eine Frau vor Vertretern des Feminats ihre Fiktion erzählt. Dieses Kunststück ist feministische Diskursmacht par excellence.
    2. Die Urheberin und Nutznießerin der „Vergewaltigung“ gilt unzweifelhaft und ewig als Opfer, der inkriminierte Mann unzweifelhaft und ewig als Täter. Nur die Strafe ist noch Verhandlungssache.
    3. Die Unschuldsvermutung gilt für den Angeklagten nicht. Die Beweislast ist umgekehrt, sodass die Klägerin nichts beweisen muss und der Angeklagte seine Unschuld beweisen muss. Da es, wie oben erläutert, bei „Vergewaltigungen“ keine Beweise geben kann – schließlich ist die „Vergewaltigung“ eine weibliche Fiktion –, steht der Ausgang eines Verfahrens fest.
  8. Die Beschuldigung von Männern als „Vergewaltiger“ dient Frauen als Erpressungsmittel. Die implizite Drohung, die jedem Mann durch Erziehung und durch feministische Propaganda eingeimpft wird, reicht meistens. Frauen erwirken mit dieser Drohung den Transfer von Schutzgeld. Oft ist der Unterschied zwischen einer „Vergewaltigung“ und Sex nur 10 Euro. Solange eine Hure=Frau von ihren Freiern ein lukratives Einkommen bezieht, wird sie sie nicht per „Vergewaltigung“ entsorgen. Zahlt ein Freier nicht ausreichend – und die Frau definiert allein, was ihr ausreicht – so wird sie eine „Vergewaltigung“ konstruieren. Eine „Vergewaltigung“ ist meistens bloß zu billiger Sex. Sex kann heute einer Hure sehr leicht zu billig sein. Denn eine Vergewaltigungsbeschuldigung kostet die Frau nichts und bringt ihr viel Aufmerksamkeit und Mitgefühl. Unterlässt sie eine Beschuldigung, könnte ihre Drohkulisse nicht mehr glaubwürdig genug wirken und ihr könnte viel Schutzgeld von Männern entgehen.

Das Frauenhaus hat einen sehr lesenswerten Artikel veröffentlicht, in dem der Mythos „Vergewaltigung“ umfassend entkräftet wird.

Kommentare zu: "Der Vergewaltigungsmythos – So werden „Vergewaltigungen“ erfunden" (16)

  1. Anonymous schrieb:

    Sorry, aber das ist ja völlig absurd!

  2. Hallo Zhen,

    ich finde das auch absurd.

    Ich hatte dich vor zwei Monaten mal gefragt, wie du es als Kind empfunden hast, wie dich deine Mutter behandelt hat.

    Ich fand es erst einmal gut und ehrlich von dir, daß du uns erzählt hattest, was dir als Kind passiert ist. Es ist aber noch einmal etwas anderes, wenn man sich versucht, in das Kind hineinzuversetzen, das man mal war.

    Dann kann man meist einen unbändigen Zorn in bezug auf die Mutter feststellen (oder auch den Vater). Es kommt also darauf an, wieder einen Zugang zu seinen verdrängten Gefühlen zu bekommen und nicht nur intellektuell und distanziert auf die Kindheit zu schauen.

    Dann wirst du dich auch besser fühlen. Der eigentliche Grund für Unzufriedenheit und Frustration ist der abgespaltene Zugang zu seinem wahren Selbst, zu den echten Gefühlen der Kindheit.

    Bis die Tage

  3. […] und Raub von der Feminatsjustiz eingeknastet, obwohl die männliche „Vergewaltigung“ ein feministischer Mythos ist. Frauen dagegen genießen das Privileg, nach Belieben weiblich zu vergewaltigen und Männer […]

  4. […] ich bereits nachgewiesen habe, handelt es sich bei „Vergewaltigungen“ von Frauen durch Männer um einen Mythos im doppelten […]

  5. […] Leser hat mir einige Fragen und Anmerkungen zu meinen Thesen zum Vergewaltigungsmythos geschrieben. In leicht überarbeiteter Form gebe ich sie hier mit meinen […]

  6. Snake Plissken schrieb:

    Interessant. Ich werde mir Mühe geben und diesen „Artikel“ für fünf Minuten ernstnehmen. Wir lernen also:

    „Von einem sog. Vergewaltiger geht keine Gewalt aus. Er bereitet Sex vor, bahnt ihn an und handelt zielstrebig. Gewalt ist weder sein Ziel noch Mittel.“

    Und außerdem:

    „Frauen sind potenzielle Vergewaltiger. Nur Frauen sind in der Lage, zu vergewaltigen.“

    Nun denn, nehmen wir – rein hypothetisch natürlich – einmal an, dass wir zwei uns begegnen. Ich bin auch ein Mann, und körperlich durchaus durchsetzungsfähig, falls nötig. Ich beschließe nun, mit Dir Sex zu haben. Ich bereite Sex vor, bahne ihn an und handle zielstrebig. Gewalt ist weder mein Ziel noch mein Mittel; Du kennst ja lediglich die Freuden des Geschlechtsverkehrs mit einem überlegenen Mann noch nicht.

    Also bin ich kein Vergewaltiger. Höchstens Du bist einer, wenn von Dir nun eine Abwehrreaktion ausgeht. Wenn dies so ist, dann betrügst Du mich um meine Lust, eventuell sogar gewaltsam, weil Du Dich gegen meine Anbahnungsversuche wehrst. Möglicherweise provozierst Du dabei sogar Notwehrhandlungen…

    Und selbst wenn mit mir der Trieb durchgeht und ich Dich hemmungslos durchnehme (auch mit Verletzungsgefahr, aber ich bin da immer so zügellos), weiß ich mich auf der sicheren Seite. Denn nur Frauen sind in der Lage, zu vergewaltigen.

    Ich finde, dies ist eine wahre Pionierarbeit für die Rechte von Schwulen, die schon immer die sexuelle Ablehnung von Heterosexuellen als Vergewaltigung an sich selbst erfahren haben. Ich gehe daher fest davon aus, dass Du die Errungenschaften dieser Pionierarbeit zu würdigen weißt, wenn ein Homosexueller diese an Dir auslebt.

    Ach ja, und komm mir nicht mit „wider die Natur“ wie manch anderer Misogynist. Affen können schwul sein, Schwäne, Pinguine, Flusskrebse… Es gibt mehr Schwule als „Love-Shys“. Und Schwulsein ist völlig okay, da ist nichts Amoralisches dabei.

    Mit sehr freundlichen Grüßen

    Snake

    • Bei deinem rein hypothetischen Szenario gehst du von einer falschen Prämisse aus. Damit ist dein ganzes Szenario hinfällig. Ich habe mich nur auf heterosexuelle Sexualkontakte bezogen. Von Sex zwischen Männern war nicht die Rede. Falls ein Beteiligter heterosexuell ist, so wäre der Sexualkontakt wider die sexuelle Orientierung des einen. Für solchen Sex gilt das im Artikel Gesagte ausdrücklich nicht.

      • Snake Plissken schrieb:

        Reine Willkür zur Rechtfertigung. Wenn die Frau mit dem Mann keinen Sexualkontakt will, dann zählt das ja auch nicht (oder würde man Lesben davon ausnehmen, d.h. wenn sich hinterher herausstellt, dass die Frau lesbisch war, dann war es doch eine Vergewaltigung?).

        Aber von mir aus, nehmen wir ein anderes Beispiel. Ich nehme mal sehr stark an, dass Sie vermutlich nicht allzu dringend Sex mit einer 80-jährigen, hässlichen und inkontinenten Frau haben wollen, richtig?

        Was aber, wenn diese Frau jetzt mit Ihnen Sex haben will? Da werden Sie vermutlich dann doch sehr schnell darauf kommen, dass „heterosexuell“ eben nicht heißt, dass man mit ALLEN Angehörigen des anderen Geschlechts Sexualverkehr haben will. Und vermutlich werden Sie fordern, dass das Recht zur Auswahl natürlich nur den Männern zusteht (und nicht im Gegenzug dafür, dass ältere Männer junge Frauen zwangsbeglücken, die jungen Männer den älteren Frauen zur Verfügung zu stehen haben).

        Das sind dann übrigens die „gleichen Rechte ohne Ansehen des Geschlechts“, von denen der Autor hier öfter mal redet. Gleiche Rechte = Mann alle Rechte, Frau keine Rechte. Logik vom Feinsten eben.

        • Rick Ratlaw schrieb:

          Frauen sind es, die einem Mann überhaupt erst das Gefühl verleihen, nicht ihrem „sagenhaften Schönheitsideal“ zu entsprechen und säen dadurch „Minderwertigkeitskomplexe“, wodurch es einem Mann überhaupt erst ermöglicht wird, sich einer Frau direkt und ohne sie darum zu bitten auf sexuelle Art und Weise zu nähern.
          In jedem Fall nichts als reine Auslegungssache/Aussage gegen Aussage.
          Jeder von beiden wird es nahezu immer unterschiedlich sehen (eine kleine Ausnahme bilden Männer, die sich das Negative an einer Vergewaltigung bislang haben eintrichtern lassen).

  7. […] Schluss sein mit dem Mythos der „Vergewaltigung“ von Frauen durch Männer. Wie ich mehrfach nachgewiesen habe, entbehrt er jeder objektiven Grundlage und dient allein als Erpressungsmittel. Darüber […]

  8. […] durch ihre Partner nicht gewollt oder hätte keine Wahl gehabt, ist aber konsistent mit meiner These, dass die „Vergewaltigung“ einer Frau nur zu schlecht bezahlter Sex ist. In dem Fall war er aus […]

  9. […] translated from German. Forgive me the insertion of wordy notes that are not present in the German source. I deemed them necessary in order to be specific and to explain some peculiarities, or rather […]

  10. […] was sie wollen. Darum ist Sex gegen ihren Willen auch unmöglich und „Vergewaltigung“ eine Erfindung des Feminats. Wenn Frauen „Nein“ sagen, ist das als „Ja“ aufzufassen. Die Feminatsgesetze […]

  11. Martin schrieb:

    „Frauen sind es, die einem Mann überhaupt erst das Gefühl verleihen, nicht ihrem “sagenhaften Schönheitsideal” zu entsprechen und säen dadurch “Minderwertigkeitskomplexe”, …“

    Eine Erklärung, die ich zu diesem Thema las, war sinngemäß – Frauen geben jungen Männern, (wenn ihnen etwas nicht passt) die sich selbst noch nicht einschätzen können, das Gefühl sie wären nicht begehrenswert. – soweit

    Das ist schon perfide boshaft.
    Und ich kann es aus eigener Erfahrung bestätigen.
    Es ist später schon recht merkwürdig, wenn sich dann später die ehemalige Partyprinzessin, für einen interessiert. Und nicht nur die, es gibt auf einmal eine Auswahl.

  12. […] Anschlag feministischer Irrer auf alle Männer noch allseits hingenommen werden könnte. Von dem Vergewaltigungsmythos, der irrigen Überzeugung, es gäbe so etwas wie „Vergewaltigung“, rückt der Referent zwar […]

  13. DieFreundin schrieb:

    Ich verstehe diese Argumentationen einfach nicht.
    Was wenn eine Frau einfach keinen Sex haben will.
    Wenn mein Freund Sex mit mir haben will und ich zu ihm sage, dass ich nicht will und er dann anfängt ohne mein einverständnis, dann ist das für dich ok?
    Egal wie friedlich er dabei ist, wenn ich keine Lust habe, dann tut es mir weh, weil ich nicht feucht werde. Dann kommt noch dazu, dass ich auf emotionaler Ebene verletzt bin (aber das zählt ja nicht, da ich als Frau keine Gefühle habe), weil die Person, der ich vertraue und mit der ich eigentlich mein Leben verbringen will, sich über mich hinwegsetzt, mir die Kontrolle über das, was mit meinem Körper geschieht, abspricht. Und weil ich dann Angst haben muss, dass sowas noch einmal geschieht. Es gibt genug Opfer, die traumatisiert sind, aber sich niemals zur Polizei wagen, weil man ihnen eh nicht glauben würde (auch Männer).
    Zählt das nicht? Zählt nur, dass der Mann Sex bekommt?

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: