Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

Telepolis – sonst für kritische Artikel und Wissenschaftsjournalismus bekannt – hat sich einen ziemlichen Fehltritt geleistet, indem es die radikalfeministische Hetzerin Ute Scheub von der Leine gelassen hat und sich in einem misandrischen Pamphlet austoben ließ. Darin beweist sie eine bemerkenswerte Realitätsferne und ein großes Talent, die Empirie komplett zu ignorieren und „Fakten“, die ihre kruden Thesen untermauern, frei zu erfinden, mit dem sie selbst unter Feministinnen noch hervorsticht. Das einzig Gute an diesem Machwerk sind die Leserkommentare, die Scheubs wirre Thesen restlos widerlegen. Einige Perlen antifeministischer Kritik und Gesellschaftserkenntnis finden sich darunter, so auch die folgende treffende Beschreibung des Feminats. Der Verfasser spricht zwar vom „Matriarchat“, beschreibt aber genau jene Herrschaftsstruktur, die ich als Feminat definiert habe. Die Differenz ist also rein terminologischer Natur. Bevor der Kommentar noch zensiert wird, zitiere ich ihn vollständig:

Es herrscht ein Matriarchat und (fast alle) Männer sind die Opfer

Alle Männer strampeln und hampeln nur wegen einer Sache: Sex.
Männer müssen Leistung – Extremleistung – vorweisen, Frauen brauchen einfach nur anwesend zu sein.

Deswegen kämpfen sie mit anderen Männern, deswegen schinden sie sich beim Sport, deswegen kämpfen sie sich in Hierarchien nach oben, deswegen prügeln sie sich auf dem Schulhof, deswegen kaufen sie Sportwagen, deswegen studieren und arbeiten sie wie Gehetzte.

Sie müssen etwas vorzeigen, stark sein, schlau sein, Ressourcen zeigen wie der Pfau sein Rad.

Warum?

Weil sie nur so Sex und Zuneigung bekommen, Dinge, die sie unbedingt von Frauen brauchen. Darum geht der ganze Kampf.

Nur wenige Männer sind so hübsche kleine Prinzen daß sie keine Opfergaben an die Frauen darbieten brauchen, um von ihnen rangelassen zu werden.

Denn die Frauen stehen nur am Rande und lassen sich von den Männern vorführen was diese so zu bieten haben. Die allerbesten werden dann rangelassen, bekommen Sex und Zuneigung.

Der Rest? Der tristet sein Dasein mit Onlinepornos und ist in der Tat am leiden – sie bekommen keine Frau ab, haben im Konkurrenzkampf versagt (sie haben kein prächtiges Pfauenrad) und bekommen weder körperliche noch emotionale Zuneigung – sie bleiben allein.
Natürlich geht mit diesem Scheitern, dieser Frustration auch Flucht
in Fettsucht, Drogen und Medienmißbrauch einher.

Und die Frauen wissen um ihre Macht.
Egal, ob Ehen geschieden oder Beziehungen beendet werden (weil sich ein leistungsfähigeres Männchen fand) – quasi immer werden Männer davon überrascht, weil die Trennung von der Frau ausgeht,lange strategisch vorrausgeplant, um sich maximale Vorteile zu verschaffen.

Frauen sind ganz grundsätzlich Hypergam – bei Heirat oder ganz normaler Partnerschaft. Ein Krankenpfleger wird nie eine Chefärztin abbekommen, aber Chefärzte werden durchaus führ ihren sozioökonomischen Status und ihren langjährigen Konkurrenzkampf mit attraktiven Krankenschwestern belohnt.

Das Matriarchat tabuisiert sogar die Offenlegung dieser Fakten, bezeichnet das als Gewimmer, unmännlich, schwach. Natürlich, ist es doch im Interesse der Frauen, daß alles so bleibt wie es ist: Die Männerschaft als Sklavenheer, eine dienstfertige Masse von sabbernden Penisträgern, die sofort servil zur Hilfe eilen , perfekt abgerichtet, sobald eine Frau ein Problemchen hat – in der Hoffnung, sich beweisen zu könnnen, seine Fähigkeiten und Ressourcen vorzeigen zu können, um vielleicht mal gnädigerweise dafür Sex bekommen zu dürfen.

Männer sterben in Kriegen, machen die schwersten und dreckigsten Jobs, die anspruchvollsten Jobs (wo sind die weiblichen Nobelpreisträgerinnen?) und gönnen sich im Konkurrenzkampf kaum Pausen und Erholung – denn sie werden von den Frauen wie Nutzvieh gehalten.

Wozu sich anstrengen? Die Männer tragen Frau doch sowieso auf Händen, überhäufen sie mit Geld und Geschenken, um zu imponieren und für Sex zugelassen zu werden. Frauen haben eine eigene Sklaventruppe, und das sind die Männer. Das ist die Realität, und sie zu benennen ist tabu.

Taugt der Kerl was, bringt er was, leistet er was – dann darf er mal. Falls nicht – tja, Pech gehabt. Frau gibt sich nicht mit Versagern ab. Sonst müsste sie noch selbst reich werden, statt einfach in Villa, Porschesammlung und Luxusleben einzuheiraten – ohne etwas dafür tun zu müssen außer zu erscheinen.

Es gibt quasi keine Frauen, die aus eigener Kraft reich wurden – alle sind sie Ehefrauen oder Erbinnen.

Frauen haben die Macht, weil Männer von ihnen abhängig sind. Und sie nutzen ihre Macht rücksichtslos aus.

So viel Durchblick würde ich mir von mehr Männern wünschen.

Kommentare zu: "Das Feminat auf den Punkt gebracht" (1)

  1. Ich bin vasektomiert (Mann 27).

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: