Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

Wie ich bereits nachgewiesen habe, handelt es sich bei „Vergewaltigungen“ von Frauen durch Männer um einen Mythos im doppelten Sinn: Die Zahl der gerichtlich bestätigten „Fälle“ ist vernachlässigbar gering und darüber hinaus sind „Vergewaltigungen“ und Sex identisch. „Vergewaltigungen“ als eigenes Phänomen zu definieren führt daher zum logischen Widerspruch.

Es ist erfreulich, dass einige Wissenschaftler das Thema unter Würdigung evolutionstheoretischer Erkenntnisse aufgegriffen haben, geschieht dies doch wegen der Beherrschung des Diskurses durch genderistische Ideologie selten genug. „A Natural History of Rape – Bases of Sexual Coercion“ (2000) von Randy Thornhill und Craig T. Palmer ist so eine Arbeit mit dem Anspruch der Wissenschaftlichkeit. Doch schon der Titel ist fehlerhaft und klingt wie Hohn. Trotz der Zweifel an der Kategorie „Rape“ wird eben diese einfach stipuliert, als sei „Rape“ ein wissenschaftlich etabliertes, klar umrissenes, Phänomen. Um „Sexual Coercion“ geht es in dem ganzen Buch nicht, da die sexuelle Versklavung der Männer gar nicht erwähnt wird. (Wer sich darüber informieren will, der sei auf „Sex-Ploytation: How women use their bodies to extort money from men“ von Matthew Fitzgerald verwiesen.) Stattdessen inszenieren die Autoren Frauen als Opfer männlicher Sexualität und verleihen dem feministischen Mythos ein scheinbar wissenschaftliches Fundament.

Über diese Mängel will ich großzügig hinwegsehen, um wenigstens einige valide Informationen aus den im Buch diskutierten Studien zu ziehen. Außerdem werde ich, indem ich den Missbrauch der Evolutionstheorie zur Legitimation einer feministisch gefärbten Sexualtheorie und Rechtsauffassung durch die Autoren zeige und seine Unzulässigkeit begründe, auch alle sonstigen Versuche einer Etablierung der Kategorie „Vergewaltigung“ widerlegen. Denn meine Argumente bleiben ja in derselben Weise gegen jeden gültig. Um der Rede von „rape“ und damit dem Buch überhaupt einen Sinn abzugewinnen, sei vorausgesetzt, dass es „rape“ gibt, auch wenn nicht erklärt wird, was darunter zu verstehen ist. Der Ausdruck „rape“ (bzw. dt. „Vergewaltigung“) sei ein Platzhalter für eine Leerstelle. Es wird sich zeigen, ob diese Leerstelle durch Fakten gefüllt wird. Die Definitionen im ersten Kapitel helfen nicht weiter:

By one intuitive and relevant definition, rape is copulation resisted to the best of the victim’s ability unless such resistance would probably result in death or serious injury to the victim or in death or injury to individuals the victim commonly protects. Other sexual assaults, including oral and anal penetration of a man or a woman under the same conditions, also may be called rape under some circumstances.

In one study, 13 percent of the surveyed American women of ages 18 and older reported having been the victim of at least one completed rape – rape having been defined as „an event that occurred without the woman’s consent, involved the use of force or threat of force, and involved sexual penetration of the victim’s vagina, mouth or rectum“

(A Natural History of Rape – Bases of Sexual Coercion, S. 1)

Die Autoren erklären nicht, welcher Definition sie folgen. Sie erklären auch nicht, wie die in den Definitionen beschriebenen Vorgänge mit dem Verhalten von Männern, die ja in dem Buch als „Vergewaltiger“ thematisiert werden, zusammenhängen sollen. Wie können Männer für „Vergewaltigungen“ verantwortlich sein, wenn eine „Vergewaltigung“ durch Handlungen der am Sex beteiligten Frau definiert ist? Wie kann beim Sex ein Mann der „Täter“ und eine Frau das „Opfer“ sein, wenn alle Gewalt von der Frau ausgeht? Schon auf der ersten Seite entlarvt sich dieser angeblich wissenschaftliche Text als Propagandaschrift zur Durchsetzung einer feministischen Agenda. So wie „Vergewaltigung“ definiert wird, wäre eher der unvermittelte Gewaltausbruch der Frauen erklärungsbedürftig als das sexuelle Begehren der Männer, das ohnehin vorhanden ist. Eine nicht durch ideologische Vorurteile beeinflusste Wissenschaft müsste versuchen, die Besonderheit der weiblichen Gewalt zu erklären, anstatt den bereits erklärten Normalfall männlichen Begehrens gesondert herauszustellen, falls ihm mit weiblicher Gewalt begegnet wird. Die Autoren haben sich dafür entschieden, das Gewöhnliche zum außergewöhnlichen Phänomen umzudeuten, und sind damit auf die feministische Ideologie von nur männlichen „Tätern“ und nur weiblichen „Opfern“ hereingefallen.

Im Verlauf des Buches wird immer wieder beiläufig angedeutet, was mit „rape“ gemeint sein könnte. Auf S. 51 wird behauptet: „because it circumvents female mate choice, rape interferes with a central component of the female reproductive strategy.“ Und auf S. 53 heißt es: „In rape, the male circumvents the female’s choice.“ Ein Merkmal der „Vergewaltigung“ ist demnach, dass der Partner nicht von der Frau ausgewählt wurde. Diese Eingrenzung des Konzepts kann jedoch nicht überzeugen. Denn nach diesem Kriterium wäre fast jeder Sexualkontakt eine Vergewaltigung von Männern, da Männer ihre Partnerin üblicherweise nicht auswählen. Sie werden von Frauen gewaltsam in die Notlage gezwungen, sich nur mit den wenigen Frauen paaren zu können, von denen sie ausgewählt wurden. Um sich überhaupt jemals paaren zu können, paaren sich Männer notwendigerweise meistens mit Frauen, die sie nicht ausgewählt haben, oder müssen sich mit Surrogaten begnügen, worauf Thornhill und Palmer sogar hinweisen (S. 40). Dieses Konzept von „Vergewaltigung“ ist sehr unspezifisch, weil fast jeder Sex eine weibliche Vergewaltigung von Männern wäre. Es ist fraglich, wie sinnvoll es dann noch ist, zwischen Sex und „Vergewaltigung“ zu unterscheiden. Doch auch hier sind die Autoren widersprüchlich, weil sie ihren neu charakterisierten Begriff der „Vergewaltigung“ nicht beibehalten. Das Buch behandelt nämlich gar nicht die (gerade definierte) allgegenwärtige Vergewaltigung von Männern, sondern nur einseitig die „Vergewaltigung“ von Frauen, was das Konzept noch fragwürdiger macht und wahrscheinlich einer feministischen Parteilichkeit der Autoren geschuldet ist. Die Autoren diskriminieren hier absichtlich nach Geschlecht und lassen Maßstäbe für Männer nicht gelten, die sie für Frauen postulieren. Sie sprechen von „Vergewaltigung“, wenn „female mate choice“ umgangen wird. Die sexistische Mission der Verurteilung männlicher Sexualität und der Entschuldigung allen weiblichen Verhaltens ist also bereits vor jedem wissenschaftlichen Befund vorgegeben. Die Autoren verengen ihren Blick unter ihren feststehenden moralischen Urteilen und biegen sich Resultate so zurecht, dass am Ende ihre moralischen Urteile wieder herauskommen.

Besonders irritierend sind die moralische Bewertung von Reproduktionsstrategien durch die Autoren und ihre Voreingenommenheit für die weibliche Reproduktionsstrategie, die sich durch das ganze Buch ziehen. In ihrem feministischen Eifer vergessen sie, dass es sich um überwiegend automatisch operierende Strategien handelt, die weder gut, noch schlecht sind, sondern schlichtweg erfolgreich. Hier wird – pseudowissenschaftlich begründet – nicht weniger vorgeschlagen, als die männliche Reproduktionsstrategie so weit zu beschränken, dass die weibliche Reproduktionsstrategie auf keine Widerstände trifft.

Ursachen der „Vergewaltigung“

Da die Autoren keinen Begriff davon haben, was sie eigentlich erforschen wollen, sondern den Märchen „Vergewaltigung“ schreiender Frauen aufgesessen sind, geht ihre Ursachenforschung an der Sache vorbei. Thesen wie „rape is motivated both by sexual desire and by a ‚drive to possess and control’“ (S. 61) oder dass Unterschiede im sexuellen Begehren zwischen Männern und Frauen der „Vergewaltigung“ zugrundeliegen, gehen alle von der falschen Voraussetzung aus, dass es eine Verhaltensweise von Männern gäbe, die sich als „Vergewaltigung“ identifizieren ließe. Die gesellschaftliche Dimension der Sexualität im Feminat wird völlig verkannt.

Sexualität ist ein Erpressungsmittel des Feminats. Die permanente weibliche Vergewaltigung von Männern durch Frauen ist die Verlaufsform der strukturellen Gewalt des Feminats. In dieser Konstellation kann es keinen von Frauen bedingungslos gewollten Sex geben. Die Umgehung der sog. „freien Partnerwahl“ der Frau – in Wirklichkeit die Zurückweisung eines jeden Mannes – ist für Männer Pflicht. Sie umgehen die Zurückweisungen durch verschiedene Methoden (Überredung, Werbung, Täuschung, Bezahlung), unter denen der direkte Sex nur eine ist. Zwischen der „Vergewaltigung“ und sonstigem Sex gibt es keinen qualitativen Unterschied, lediglich die Wege zum Akt unterscheiden sich. Die „Vergewaltigung“ existiert nur als Fiktion im Gehirn einer Frau im Feminat, deren Anspruch auf absolute Verfügungsgewalt über Männer nicht erfüllt wurde. Die Fiktion „Vergewaltigung“ ist die weibliche Interpretation einer gescheiterten Ausbeutung als Gewaltakt eines Mannes. Wie üblich steht in der weiblich-unlogischen Denke alles auf dem Kopf. Die eigene permanente Gewalt wird in Verletzlichkeit umgedeutet, die Leidenschaft eines Mannes in Gewalt. Wieder bewahrheitet sich meine These, dass eine „Vergewaltigung“ bloß zu schlecht bezahlter Sex ist. Darum ist auch jeder Sex eine potenzielle „Vergewaltigung“. Eine „Vergewaltigung“ ist ein revolutionärer Akt, der für einige Sekunden die Herrschaft des Feminats durchbricht und einen Mann vom unterdrückten Wegwerfartikel zum mit Frauen gleichwertigen Menschen erhebt. Bei „Vergewaltigungen“ geht alle Gewalt von der Frau aus. Sex ist gelebte Leidenschaft. Erst die feministische Wende in Gesetzgebung und Rechtsprechung etablierte den Mythos von Sex als Gewaltakt.

Qualvolle Qual ist qualvoll.

Das effektvolle und emotionale Theater um „Vergewaltigungen“ verdankt sich teilweise dem Verweis auf die angeblichen Schädigungen. „Vergewaltigung“ sei schlimmer als Mord oder Folter. Ich werde zeigen, dass „Vergewaltigung“ nicht nur keine Schäden verursacht, sondern dass Frauen Sex lieben und es genießen, sich einbilden zu können, „vergewaltigt“ zu werden. Die aktuellen Sexualstrafgesetze (StGB §§174-184g, §238) verkennen diesen Aspekt der weiblichen Sexualität und verleiten Frauen dazu, ihren Instinkten nicht nachzugeben und Männer zu beschuldigen und zu erpressen, weil sie damit Versorgungsleistungen und Vermögen abgreifen können.

Im Kapitel „The Pain and Anguish of Rape“ wird die These vertreten, dass „Vergewaltigung“ den Reproduktionserfolg (Fitness) reduziere. (Man beachte, dass die Autoren die Kapitelüberschrift durch den Gebrauch zweier Synonyme künstlich aufblähen. Der Eindruck, dass hier sprachliche Kunstgriffe dafür herhalten müssen, etwas zu suggerieren, was faktisch nicht existiert, drängt sich auf.) Dort heißt es:

[rape] reduced the victim’s fitness by circumventing mate choice, it reduced the fitness of her mate by lowering his paternity certainty, and it reduced the fitness of the relatives of the victim and her mate as a result of the preceding two factors.

Die feministische Verblendung der Autoren lässt sie eine einseitige Sichtweise einnehmen. Dass weiblich vergewaltigte Männer genauso betroffen sind, entgeht ihnen. Der Reproduktionserfolg eines Mannes, dessen Partnerwahl durch Zurückweisung umgangen wird, ist ebenfalls verringert. Gleiches gilt für seine Verwandten. Die „Schädigungen“ für die direkt involvierten Vertreter beider Geschlechter heben sich also gegenseitig auf. Lediglich der Partner einer Frau, die außerhalb der Beziehung Nachkommen zeugt, und dessen Verwandte tragen einen Schaden davon.

Die Autoren stellen die These auf, dass psychisches Leid bei Frauen eine evolutionäre Anpassung an „Vergewaltigungen“ sei. Dabei begehen sie mehrere Fehler. Es ist schon zweifelhaft, dass überhaupt psychisches Leid empfunden wird. Auf vier Arten, die heute allesamt obsolet sind oder spiegelbildlich für Männer genauso gelten, habe „Vergewaltigung“ den Reproduktionserfolg von Frauen vermindert:

  • Frauen würden physisch verletzt. Dieser Punkt ist jedoch nicht valide, da die Gewalt von Frauen ausgeht und Frauen in Beziehungen mindestens ebenso gewalttätig sind wie Männer. Männer erleiden mindestens genauso viel Gewalt in Beziehungen und verlangen trotzdem keine Kompensation von ihren Partnerinnen.
  • „Vergewaltigung“ verhindere, dass Frauen den Zeitpunkt, die Umstände und den Partner zur Reproduktion wählen könnten. Im Fall der Geburt des Kindes würde die elterliche Sorge einer Frau auf ein Kind verschwendet, das genetisch minderwertiger ist als ein Kind, das sie mit einem selbst gewählten Partner gezeugt hätte.

    Die Prämisse ist schon falsch. Denn Frauen wählen sehr wohl den Zeitpunkt, die Umstände und den Partner zur Reproduktion. Kurz vor dem Eisprung versuchen Frauen, mit besonders vielen Männern in Kontakt zu kommen. Dazu erhöhen sie ihre Attraktivität (etwa durch Kleidung und Verhalten), begeben sich an Orte, wo viele Männer anzutreffen sind und legen sogar längere Wege zurück, um möglichst viele Männer zu treffen. Sie fordern also Sexualkontakte heraus. Es wäre kontrafaktisch (und auch frauenfeindlich), Frauen die Verantwortung für ihr Verhalten abzusprechen. Genau das tun die Autoren.

    Des weiteren ist aber auch die Folgerung falsch, weil sie nur einseitig die Schäden für den weiblichen Reproduktionserfolg anerkennt und die viel größeren Schäden bei ca. 80% der Männer, denen Frauen per weiblicher Vergewaltigung Sex verweigern, nicht berücksichtigt. Bei Männern entsteht deshalb echtes psychisches Leid. In Summe werden also Männer geschädigt. Die „Vergewaltigung“ einiger hundert Frauen pro Jahr ist dafür kein ausreichendes Korrektiv.

    Zudem ist der Punkt im Zeitalter der alleinigen Bestimmung der Frau über ihre Reproduktion obsolet. Sie kann verhüten, abtreiben oder ihr Kind weggeben. Eine Frau ist heute jeder Verantwortung für ihren Nachwuchs entbunden. Da Frauen ihrer evolutionären Verpflichtung nicht nachkommen, kann nicht erwartet werden, dass Männer plötzlich Restriktionen akzeptieren, die ohnehin vor der feministischen Wende nie gegolten haben.

  • „Vergewaltigung“ unterlaufe die weibliche Strategie, Sex zu monopolisieren und als Erpressungsmittel einzusetzen, um an materielle Vorzüge zu kommen.

    Früher war das gewiss richtig. In den gegenwärtigen Feminaten, gilt das nicht mehr, da die Versorgung von Frauen immer garantiert ist. Aber selbst wenn die Aussage noch gültig wäre, so schreibt die Evolutionstheorie nicht vor, wie Gesellschaften mit dem großen Bereicherungstrieb der Frau umgehen müssen. Weil er Frauen zu Ausbeutern der Männer macht, sollten Gesellschaften im Interesse der Gleichberechtigung und Selbstbestimmung aller Menschen Frauen Grenzen setzen. Frauen sind begrenzt lern- und einsichtsfähig. Sie könnten so (um)erzogen werden, dass sie besser damit zurecht kommen, wenn ihr Monopol auf Sex zerschlagen wird.

    Obwohl Sex noch nie so stark monopolisiert war wie heute und Frauen immer rundum versorgt werden, haben Frauen den falschen Eindruck, dass „Vergewaltigungen“ ihre absolute Gewalt unterlaufen würden. Um dieser kognitiven Unfähigkeit der Frau gerecht zu werden, schlage ich eine evolutionssensible Zuteilung von Vermögen an Frauen vor. Frauen sollten Einkommen aller Art (auch Transferleistungen und sonstige staatliche Zahlungen) nur noch durch einen Mann ausgehändigt bekommen. Bis zur Volljährigkeit kann ein männlicher Erziehungsberechtigter oder ein männlicher Verwandter diese Aufgabe übernehmen. Sofern die Frau einen Partner findet, soll er ihr Einkommen erhalten und es ihr nach seinem Gutdünken zuteilen. Findet sie keinen Partner, kann sie kein Einkommen beziehen.

  • Die „Vergewaltigung“ einer Frau in einer Beziehung durch einen Fremden bei gleichzeitig einsetzender Schwangerschaft könnte den Schutz und die Sorge für den Nachwuchs durch ihren Partner reduzieren. Denn der Partner kann leicht den Verdacht haben, dass der Nachwuchs nicht von ihm abstammen könnte. Die Sicherheit der Vaterschaft ist geringer und folglich wird der Partner seine Versorgungsleistungen für seine Partnerin und ihren Nachwuchs reduzieren.

    Ein Schaden für die Frau existiert hier nicht. Es wird so getan, als stünde einer Frau die Versorgung durch einen Mann zu. Aber selbst unter dieser irrigen Annahme besteht ein Schaden allein für den betrogenen Partner. Es sind seine Ressourcen, die er für fremden Nachwuchs verschwendet. Da Frauen für die Zeugung, Geburt und Übernahme des Sorgerechts allein verantwortlich sind („Mein Bauch gehört mir.“), sind sie auch dafür verantwortlich, wenn aus Sex mit Fremden ein Kind hervorgeht. Sie hätten ja zu Hause bleiben können, hätten sich nicht so aufreizend präsentieren müssen, hätten sich nicht bis zur Willenlosigkeit betrinken müssen, hätten verhüten können. Eine Anpassung der Gesetze an die Evolution des Menschen würde in dem Fall nahelegen, dass allein Frauen für das Unterschieben eines fremden Kindes bestraft werden. Und genau das war auch der Fall gemäß archaischen Gesetzen. Spätestens die feministische Wende, die mit Sicherheit nicht von evolutionstheoretischen Erwägungen inspiriert war, hat damit Schluss gemacht.

    Materiell geschädigt können in diesem Fall nur Männer sein. Entweder schiebt die Frau ein fremdes Kind ihrem Partner unter und streicht von ihm Leistungen ein oder sie hat Samenraub begangen und betrügt ihren „Vergewaltiger“ mit Hilfe der Feminatsjustiz um Unterhaltsleistungen.

    Zu der materiellen Schädigung kommt noch eine Verringerung des Reproduktionserfolgs des Partners und seiner Verwandten. Dies verschweigen die Autoren mit größter Selbstverständlichkeit, weil für sie nur verletzte Privilegien der Frau relevant sind. So entpuppt sich die scheinbar kritische Monografie wiederholt als profeministische Verteidigungsschrift.

Über psychisches Leid nach einer „Vergewaltigung“ bei Frauen ist nur bekannt, was diese selbst berichtet haben. Da Frauen von einer Selbstdarstellung als Opfer am meisten profitieren, ist es wahrscheinlich, dass psychisches Leid nur vorgetäuscht wird. Wer besonders schwach, verletzlich und hilfsbedürftig erscheint, kann als Parasit seinen intelligenten Wirt leichter dazu bewegen, ihn wieder zu versorgen. Weil der Reproduktionserfolg des Wirts durch Sexualkontakte der Partnerin außerhalb der Beziehung gefährdet wird, hat es höchste Priorität für die Frau, seine Gunst wieder zu gewinnen. Für diese These spricht auch, dass Frauen häufiger als Männer lügen und täuschen, um Vorteile zu erlangen. Alles, vom psychischen Leid bis zur „Vergewaltigung“, kann der Fantasie der Frau entsprungen sein. Es wäre naiv, anzunehmen, dass Frauen „Vergewaltigungen“ nicht erfinden, da sie mit der Inszenierung als Opfer in ihrem Interesse handeln. Sie können nur profitieren. Die Erfahrung der Strafverfolgung zeigt, dass bei bis zu 90% der angezeigten „Vergewaltigungen“ gar kein Sex stattgefunden hat. Wenn sich die meisten „Opfer“ als solche Meisterinnen im Lügen beweisen, ist davon auszugehen, dass auch in den restlichen Fällen das berichtete Geschehen erfunden ist und keine psychischen Schäden entstanden sind.

Gegen das Auftreten psychischen Leids spricht auch die Tatsache, dass Frauen sich in ihrer Fantasie positiv auf „Vergewaltigungen“ beziehen. Sie wünschen sich, von fremden Männern überwältigt und gebändigt zu werden. Solche Fantasien beinhalten darüber hinaus die Vorstellung, Gewalt und Demütigung zu erfahren und hilflos Männern ausgeliefert zu sein. Diese Fantasien sind vielfach belegt, etwa durch den Konsum entsprechender Literatur. Zudem ist ein gewalttätiger Mann für eine Frau besonders attraktiv, weil er Schutz vor anderen Männern bieten kann und weil er eine Gefahr für sie sein kann, falls sie sich ihm nicht zum Sex anbietet. Eine Frau hat also mindestens zwei Anreize, sich mit Gewalttätern zu paaren. Oft ist körperliche Gewalt die Voraussetzung, dass eine Frau überhaupt eine Anziehung zu einem Mann verspürt und eine Beziehung eingeht. Frauen fordern Gewalt gegen sich heraus. Sie brauchen Gewalt von Männern und verursachen sie. Frauen erwarten von Männern weit mehr als nur „vergewaltigt“ zu werden. Sie erwarten Gewalt. Das Beste, was ein Mann, der Sex mit einer Frau hat, tun kann, um nicht wegen „Vergewaltigung“ angezeigt zu werden, ist daher, Gewalt gegen die Frau auszuüben. Die Notwehr gegen weibliche Gewalt beim Sex zählt freilich nicht als Gewalt. Zu richtiger Gewalt gehört es, die Frau zu fesseln und zu knebeln, sie zu schlagen, mit ihr mehrmals Sex zu haben, während sie fixiert ist, sie in demütigenden Positionen zu halten, ihr jeden eigenen Willen auszutreiben. Das könnte der Beginn einer gleichberechtigten Beziehung sein oder die Vorbereitung einer Trennung ohne Rache und Falschbeschuldigungen der Frau.

Evolutionär begründete Feminatsgesetze

In das Bild der profeministischen Propaganda fügt sich auch die merkwürdig affirmative Position der Autoren zur gegenwärtigen Gesetzeslage. Nicht die Kriminalisierung sexueller Strategien wird hinterfragt, sondern die Autoren sorgen sich darum, wie das Verbrechen „Vergewaltigung“ eliminiert werden kann. Die Misandrie und die Glorifizierung der Sexualität der Frau sind immer vorausgesetzt. In Sätzen wie diesem wird die Mission der Autoren offenbar:

With respect to rape, the power of the evolutionary approach lies in its ability to identify environmental changes that may remove cues that activate the evolved mechanisms that underlie rape behavior.

(S. 153)

Man will sich also gerade nicht durch evolutionstheoretische Erkenntnisse leiten lassen, um Gesetze den Bedürfnissen von Männern und Frauen anzupassen. Im Gegenteil, man plant, eine feministische Agenda mit Hilfe des „evolutionären Ansatzes“ den Männern aufzuzwingen. Müßig zu erwähnen, dass dieser Ansatz schon daran scheitern muss, dass „Vergewaltigung“ nicht konsistent definiert ist, nicht von Männern ausgeht und einzig als Einbildung und Opfernarrativ von Frauen („crying rape“) real ist.

Auf Basis dieses unlauteren Ansatzes sprechen sich die Autoren sogar für härtere Strafen bei unveränderter Gesetzeslage aus:

Moreover, refusal to refrain from damaging behavior in the face of scientific understanding could be seen as a ground for holding irresponsible individuals more culpable, not less so.

(S. 154)

Dass „Vergewaltigungen“ „damaging behavior“ sind, wird grundlos stipuliert. Die Autoren sind weit entfernt von wissenschaftlicher Objektivität. Sie sind engagierte Kämpfer für die feministische Sache. Ihre Parteinahme für geltende Gesetze ist umso verstörender, als sie um die Geschichte der Gesetze, die die Sexualität zwischen Männern und Frauen regeln, wissen. Durch die Evolutionstheorie können sie sogar plausible Gründe angeben für die Inhalte der Sexualgesetze vor der feministischen Wende. (S. 155)

Definiert man „Vergewaltigung“ als Umgehung der Partnerwahl, so wie es die Autoren im Verlauf des Buches wohl implizit tun, dann fallen ihr am häufigsten Männer zum Opfer. Schätzungsweise werden Männer jeden Tag millionenfach in Deutschland von Frauen zurückgewiesen. Dieses Ungleichgewicht zulasten der Männer würde aber nicht mehr bestehen, wenn die Privilegierung der Frauen bei der Verfolgung ihrer Reproduktionsstrategie aufgehoben würde, wenn also die Sexualstrafgesetze abgeschafft würden. Eine nicht diskriminierende Gesetzgebung müsste jedem Geschlecht gestatten, seine Reproduktionsstrategie in einem freien Spiel der Kräfte zu verfolgen. Zwischen den Strategien der Geschlechter würde sich ein gerechtes Gleichgewicht einstellen. Kein Geschlecht würde durch sein Verhalten das andere Geschlecht schädigen. Was an Schädigung bleibt, wäre nur die Unsicherheit der Vaterschaft bei Männern in einer Beziehung, deren Partnerin Sex außerhalb der Beziehung hat. Deshalb sind einzig Regelungen, nach denen Frauen für Sex mit einem Mann ohne Wissen ihres Partners bestraft werden, vernünftig und, gestützt auf die Evolutionstheorie, begründbar. Da heute dank Verhütung Sex nicht notwendig mit Zeugung einhergeht und Frauen eine ganze Palette an Möglichkeiten haben, die Verantwortung für ihren Nachwuchs zu verweigern, empfiehlt sich, nur das Unterschieben eines Kindes eines fremden Vaters durch eine Frau zu bestrafen. Dies ist die ursprüngliche Form der Unterhaltserschleichung.

Der ganze Mythos „Vergewaltigung“, das ganze Brimborium um die „Rape Culture“, lässt sich also mit Hilfe der Evolutionstheorie auf diesen einen Sachverhalt zusammenschrumpfen: Frauen gefährden auf einseitige Weise die Sicherheit der Vaterschaft und betrügen ihren Partner um jahrelange Investitionen in den Nachwuchs, falls sie mit einem Mann ein Kind zeugen, mit dem sie nicht oder nicht ausschließlich in einer Beziehung leben. Dieser Betrug ist heutzutage einseitig nur durch Frauen möglich, weil Männer immer in die Pflicht zur Versorgung genommen werden. Selbst wenn sie eine Frau nicht direkt versorgen müssen, über die Transferleistungen von (arbeitenden) Männern zu Frauen müssen sie Frauen im Feminat immer versorgen.

Diesen Umstand erkennen die Autoren nicht. Würden sie tatsächlich einen evolutionären Ansatz verfolgen, müssten sie zur Kenntnis nehmen, dass sich die Investition in den Nachwuchs zwischen den Geschlechtern so umverteilt hat, dass Männer ca. 20 Jahre für ein eigenes oder untergeschobenes Kind sorgen, während Frauen nichts mehr in den Nachwuchs investieren müssen. Daraus folgt, dass der immer restriktivere Zugang zu Sex, ja jegliche Restriktionen der männlichen Verfügung über Frauen, nicht mehr zu rechtfertigen sind. Das Verhältnis der Geschlechter hat sich in Bezug auf den Aufwand für die Sorge für den Nachwuchs umgekehrt. Frauen sind die neue untätige herrschende Freizeitklasse, Männer die Arbeiterklasse.

Aus dieser einseitigen Inanspruchnahme von Männern durch Frauen folgt also ein weiterer Grund, warum es keine „Vergewaltigung“ geben kann. Frauen haben durch die Gewalt des Feminats einseitig ihre Verpflichtungen aufgekündigt. Frauen haben die freie Versorgerwahl durchgesetzt. Können sie sich für keinen Mann entscheiden, springt der Staat des Feminats in die Bresche. Indem hingegen Männern die freie Sexual- und Lebenspartnerwahl verwehrt wird, kommt ihre Reproduktionsstrategie nicht gleichermaßen zum Zuge. Mit dem Wissen um die Evolution des Menschen erscheint es daher evident, das die gelegentliche Umgehung des weiblichen Monopols auf Sexualität und Partnerwahl (vulgo: „Vergewaltigung“) zwar ein Korrektiv ist, aber ein sehr unzulängliches. Denn eine Erwiderung der Liebe durch Eingehen einer langfristigen Bindung an den Mann wird ja von Frauen – teils aufgrund der Diktatur des Feminats, teils aufgrund der Unfähigkeit zu Liebe – hartnäckig verweigert. Zudem sind solche Begegnungen nur punktuell und können nicht annähernd die steten Leistungen aller Männer für alle Frauen aufwiegen.

Die vor 40 Jahren gestartete feministische Kampagne zur Zersetzung rechtlicher Prinzipien im Sexualstrafrecht referieren die Autoren unbeeindruckt und teilen sogar die Besorgnis genderideologischer „Wissenschaftler“ über die noch unzulängliche Implementierung. Sie machen sich gemein mit der Abschaffung der Gleichbehandlung von Männern vor Gericht, unterstützen den Fotzenbonus. An der erodierten Rechtsstaatlichkeit wissen sie nichts auszusetzen, außer dass manche Juristen noch Vorbehalte bei der Durchsetzung haben. Hier solle mit evolutionären Erklärungen nachgeholfen werden, sodass die Opferrolle der Frauen und die Täterschaft der Männer vor jeder Ermittlung qua Evolution etabliert sind und lästige Prinzipien und Methoden eines ordentlichen Gerichtsverfahren wie etwa die Unschuldsvermutung oder die ungestörte Befragung der Hauptzeugin entfallen können. Solche „Wissenschaftler“, die sich in den Dienst des Feminismus gestellt haben, können sich locker mit durchgeknallten Feministinnen vom Schlage einer Nadine Lantzsch, die ebenfalls gegen den „Rotz“ des Rechtsstaates kämpft, messen lassen.

Dabei könnten die Autoren besser wissen, warum Grundrechte für Männer erodiert wurden und dass dies durch einen Verweis auf die Evolution gerade nicht zu rechtfertigen ist. Sie schreiben:

Rape’s threat to paternity certainty, the even greater threat to paternity certainty posed by consensual affairs, and the resulting selection for male suspiciousness about rape claims can account for many aspects of rape laws. For example, one manifestation of male suspiciousness about rape claims is concern about the victim’s previous sexual conduct. As Spohn and Horney (1992, p. 25) observe, the „notion that the victim’s prior sexual conduct was pertinent to whether or not she consented was based on the assumption that chastity was a character trait and that, therefore, an unchaste woman would be more likely to agree to intercourse than a woman without premarital or extramarital experiences.“ The legal scholar Susan Estrich (1987, p. 48) similarly observed that „in a general sense, the belief that a woman’s sexual past is relevant to her complaint of rape reflects, as does the resistance requirement, the law’s punitive celebration of female chastity and its unwillingness to protect women who lack its version of virtue.“ We suggest that the law’s celebration of female chastity and its unwillingness to protect unchaste women reflect the human male’s evolved preference to invest only in chaste mates.

(S. 158)

Es liegt in der Natur von sexuellen Kontakten, dass nicht immer nachweisbar ist, was genau geschehen ist. Gerade deshalb sollten Verdächtige vor den leichtfertigen Beschuldigungen einer Frau besonders geschützt werden. Wenn sogar die Erfordernis, dass sich das vermeintliche Opfer gewehrt haben muss, entfällt, sind Männer völlig der Willkür von Frauen ausgeliefert. Wie sollen sie die fehlende Zustimmung einer Frau erkennen, wenn sie ihren Willen nicht deutlich macht?

Den Autoren ist auch bewusst, dass Frauen andere über ihr Sexualleben täuschen. Dennoch unterstützen sie die feministische Gesetzesreform:

The movement to reform rape laws might also benefit from a better and more widespread understanding of how and why deception is used by some women. Many legal scholars have interpreted the traditional requirement of corroboration in rape cases as indicating distrust of women (Spohn and Homey 1992). The distrust may reflect how both men and women think about women in regard to their allegations. Relative to men, women have evolved to avoid physical risks and physical harm more and to be less interested in status and dominance (Campbell 1995; Campbell et al. 1998; Geary 1998; Walston et al. 1998). The works just cited, especially those of the evolutionary psychologist Anne Campbell, also show that women have evolved to compete for limited resources and mates not so much by direct physical aggression as by indirect and low-cost (relative to physical aggression) means. In fact, research shows that in social competition human females use a sophisticated suite of indirect, low-cost tactics. Girls and women, relative to boys and men, tell more false stories about adversaries, gossip about them, start rumors about them, and use ostracism and manipulation of public opinion as tactics (Feshbach 1969; Brodzinsky et al. 1979; Cairns et al. 1989; Ahmad and Smith 1994; Bjorkqvist et al. 1994; Crick and Grotpeter 1995). We know of no studies of social knowledge that males and females differ in these ways, but we predict that such studies would reveal that such knowledge exists. Thus, the requirement for corroboration in rape cases may reflect, in part, evolved knowledge of the tactics females may use in social competition.

(S. 159-160)

Diese Erkenntnisse würden doch nahelegen, dass der Aussage einer Frau mit verschärftem Zweifel zu begegnen ist und eher mehr Zeugenaussagen und Beweise erforderlich sind und nicht weniger. Da Frauen gewohnheitsmäßig lügen, wäre zu überdenken, ob unter gewissen Bedingungen Zeugenaussagen von Frauen überhaupt noch zulässig sein sollen. Zumindest müssten diese Aussagen einer sorgfältigeren Überprüfung standhalten als Aussagen von Männern. Die Evolutionstheorie spricht deutlich für mehr Misstrauen gegenüber Aussagen von Frauen. Der Blankoscheck für weibliche Lügen gegenüber Polizei und Gerichten, den der feministische Angriff auf den Rechtsstaat der letzten 40 Jahre etabliert hat, müsste wieder zurückgenommen werden.

Schlussbemerkungen

Es ist ja durchaus dankenswert, dass evolutionstheoretische Befunde zur Kenntnis genommen und in einer Monografie kompakt mitgeteilt werden. Passagen wie diese belegen, dass die Autoren auch zu einer neutraleren, feminismuskritischen, Interpretation fähig sind:

In studies conducted by David Buss (1985, 1987, 1989), women from all over the world were found to use wealth, status, and earning potential as major criteria in mate preference, and to value those attributes in mates more than men did.“ Wiederman and Allgeier (1992) and Townsend (1998) found that this preference not only fails to disappear among economically self-dependent women; it increases. Hence, this preference is not a product of economic dependence on males, as feminist theory might suggest.

(S. 45)

Zu bemängeln ist, dass keine gesellschaftlichen Lösungsansätze für das „Vergewaltigungs“-Problem unter Berücksichtigung der evolutionstheoretischen Rahmenbedingungen entwickelt werden, obwohl die Autoren mit diesem Anspruch angetreten sind. Sie konterkarieren ihn jedoch, indem sie gerade den entgegengesetzten Weg gehen, sich einer feministischen Agenda verschreiben und versuchen, sie unter kreativer und selektiver Interpretation der Evolutionstheorie durchzupeitschen. Das Ziel steht von Anfang an fest, die Legitimation männerfeindlicher Politik durch geschickte Auswahl und Interpretation evolutionstheoretischer Befunde. Weil, wie die Autoren richtig bemerkt haben, die bisherige Rechtfertigungsideologie des Feminismus, die Genderideologie, nicht haltbar ist, haben sie sich anscheinend entschlossen, in die Bresche zu springen und dem feministischen Blödsinn einen wissenschaftlichen Anstrich zu verleihen, ihm ein scheinbar wasserdichtes Alibi zu verschaffen, damit der Umbau von Gesellschaften zugunsten von Frauen, die Existenz und der Ausbau des Feminats weiter gesichert sind. „Als Wissenschaftler gestartet, als Pudel gelandet,“ wäre ein passender Untertitel für dieses Buch gewesen.

Wie nun evident sein sollte, gibt es „Vergewaltigungen“ als eigenes reales Geschehen nicht, höchstens als Fiktion von Frauen. Aber was ist nun genau darunter zu verstehen, wenn Frauen eine „Vergewaltigung“ behaupten oder mit Abscheu darüber reden? Was ist der Inhalt der Fiktion? Nach allem, was nun über die evolutionären Anpassungen der weiblichen Psyche gesagt wurde, ist davon auszugehen, dass der Ausdruck „Vergewaltigung“ synonym mit „heterosexueller Sex“ verwendet wird. Lediglich die Konnotation „irgendwie schlecht“ tritt hinzu. Damit bestätigt sich, was ich schon früher nachgewiesen habe und was ironischerweise auch unter Radikalfeministinnen Konsens ist: Jeder heterosexuelle Sex ist eine „Vergewaltigung“. Eine „Vergewaltigung“ ist deshalb „schlechter“ Sex, weil der Mann zu wenig gezahlt hat – allein die Frau legt fest, was genug ist – oder weil der Mann nicht gewalttätig genug war.

Nachdem ich nun aufgezeigt habe, dass es „Vergewaltigungen“ außer in der weiblichen Einbildung nicht gibt, sollte auch der Ausdruck entsorgt werden. Zwischen „Vergewaltigungen“ und Sex gibt es nicht notwendigerweise einen Unterschied in der Durchführung durch den Mann. Falls es doch einen Unterschied in der Einbildung der Frau gibt, so ist dennoch nie Gewalt seitens des Mannes im Spiel. Das Wort Vergewaltigung weckt die falschen Assoziationen. Um besser über die Fiktion „Vergewaltigung“ sprechen zu können, ohne immer den Ausdruck in (in mündlicher Kommunikation nicht hörbare) Anführungszeichen setzen zu müssen, schlage ich einige geeignetere alternative Ausdrücke vor, die ich größtenteils vom Frauenhaus, das bei der Entlarvung des Vergewaltigungsmythos Pionierarbeit geleistet hat, übernommen habe:

  • Überraschungssex
  • Zielgerichtete Verführung
  • Überraschungserotik
  • Monolaterale Beziehung
  • Geflissentlicher Kontakt
  • Nicht-geplante erotische Beziehung
  • Spontanverführung
  • Tiefergehende Kameradschaft, die nicht an unterschiedlichen Standpunkten scheitert
  • Nachdrückliche Intimitäten
  • Positives Geben
  • Sex mit unilateral übersprungener Anbahnungsphase und verkürztem Vorspiel
  • Sexuelle Beziehung nach nicht eindeutig artikulierter Zustimmung

Kommentare zu: "„Vergewaltigung“ – Der Mythos ist wissenschaftlich demontiert" (4)

  1. […] Leser hat mir einige Fragen und Anmerkungen zu meinen Thesen zum Vergewaltigungsmythos geschrieben. In leicht überarbeiteter Form gebe ich sie hier mit meinen Antworten […]

  2. […] geht es primär um Sex, nicht um Gewalt (Ausnahme: Sadisten). Die Evolutionspsychologie hat das nachgewiesen. Dass Sex Gewalt sei, wollen uns Feministen eintrichtern. Mir scheint, du bist ihnen ein bisschen […]

  3. […] mit dem Mythos der „Vergewaltigung“ von Frauen durch Männer. Wie ich mehrfach nachgewiesen habe, entbehrt er jeder objektiven Grundlage und dient allein als Erpressungsmittel. Darüber hinaus […]

  4. […] Männer gebe es oder sei auch nur möglich, eine durch und durch irrationale Ideologie, der sogar Wissenschaftler verfallen sind. Die Tabuisierung dieses Themas vereitelt eine breite öffentliche Diskussion, die […]

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