Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

Links 21. Juli 2013

  • Was uns motiviert – eine naturwissenschaftliche Absage an die kapitalistische Lohnarbeit

  • Der Feminismus als neoliberale Verstetigung weiblichen Meckerns – So hat er Männer zu Verlierern gemacht.

  • U. a. in rechten maskulistischen Kreisen hat sich die unsägliche Marotte durchgesetzt, missliebiger Politik das Attribut „linksgrün“ (ein Oxymoron!) anzuheften, was zwar nichts zur Kritik der so bezeichneten Politik beiträgt, dafür aber die fehlende politische Bildung derjenigen offenbart, die sich so äußern. Nicht nur diesem Personenkreis sei die Lektüre der Geschichte der Korrumpierung der Grünen im aktuellen New Left Review empfohlen, nach der sich die Grünen als energischste Kriegstreiber und neoliberale Plünderer inzwischen unter den bundesdeutschen Parteien zum Liebling der USA gemausert haben. Vielleicht ringt sich der ein oder andere auch zu der Erkenntnis durch, dass dies in den Grundzügen die Geschichte einer jeden bürgerlichen Partei ist und Wählen nicht nur deshalb verkehrt ist.

  • Die in letzter Zeit häufig bemühte Metapher vom „Streik der Männer“ ist nicht ganz stimmig, weil die Männer sich ja selten aus freien Stücken für die Einsamkeit entscheiden dürften – sie wird ihnen vom Feminat aufgenötigt –, sie nicht bewusst und organisiert vorgehen und ihr „Streik“ überhaupt keinen Adressaten hat. Dennoch verspricht die Sicht auf das Elend der Menschen zweiter Klasse, die Helen Smith in ihrem neuesten Buch gewährt, einer festgefahrenen Debatte einen vitalisierenden Impuls zu geben. Sobald das Buch gratis im Netz steht, werde ich es hier anbieten und rezensieren.

  • Eine große Sammlung von Artikeln, die die Österreichische Schule, eine besonders plump dogmatische Spielart der Apologetik für rechts-„libertären“ Despotismus, widerlegen

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