Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

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Ein paar Klarstellungen zu Spontansex und weiblicher Vergewaltigung

Dem Nutzer „frauengegengewalt“, Verfasser der Artikel im Frauenhaus, der „Vergewaltigungen“ von Frauen durch Männer trotz aller Gegenargumente immer noch für möglich hält, habe ich auf seinen Einwand

Was ist denn, wenn ein Mann fragt “Willst du?” und die Frau sagt “Nein”. Ist das darauffolgende Messer des Mannes auch Notwehr?

folgendes geantwortet:

Da überreagiert der Mann wohl ein bisschen. Notwehr wäre aber angebracht, wenn der Mann friedlich anfängt, zu penetrieren, und die Frau wild um sich schlägt oder die ganze Nachbarschaft herbeischreit. Die Gewalt geht eindeutig von der Frau aus und ist durch nichts gerechtfertigt. Wenn die Frau friedlich und kooperativ bleibt, wird kein Mann zum Messer greifen, oder sie verletzen wollen. Glaubst du etwa, es macht irgendeinem Mann Spaß, sich gehetzt, bedroht und eingeschüchtert auf einen Orgasmus hinzuarbeiten, während er mit beiden Armen noch die Schläge der Frau abwehren und ihr das Maul stopfen muss? Ich bewundere jeden Mann, der in dieser Ausnahmesituation überhaupt noch einen hoch kriegt.

Bei Spontansex geht es primär um Sex, nicht um Gewalt (Ausnahme: Sadisten). Die Evolutionspsychologie hat das nachgewiesen. Dass Sex Gewalt sei, wollen uns Feministen eintrichtern. Mir scheint, du bist ihnen ein bisschen auf den Leim gegangen. Mein Tipp für Frauen wäre, auf Einladungen zum Spontansex gelassen zu reagieren und sich genauso friedlich zu verhalten wie der Mann. Sie sollten sich mit dem Mann unterhalten und ihn auf die eigenen Präferenzen hinweisen, sodass der Mann darauf eingehen kann. So können sie den Sex für beide angenehmer gestalten und ohne Gewalteskalation hinter sich bringen. Vielleicht lernen sie dabei sogar einen Partner für viele weitere künftige erotische Abenteuer kennen.

In dem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, dass – wie du sicher weißt – die wenigsten Fälle von Spontansex sich nachts im Park mit fremden Männern ereignen. Spontansex wird eher von Männern versucht, die schon in irgendeiner Beziehung zu ihrer auserwählten Liebespartnerin stehen. Somit bieten sich meistens unzählige Gelegenheiten für die Frau, schon im Vorfeld ihre Beziehungen zu Männern zu managen, sodass es nie zu irgendwelchen Überraschungssexangeboten kommt. Ich habe beispielsweise noch nie gehört, dass eine Nymphomanin von Spontansexeinladungen bedrängt worden wäre. Man macht halt mit der Frau einen Termin aus und trifft sich dann. Das ist für jeden Mann tausendmal bequemer und ihm tausendmal lieber, als die Frau irgendwo zu überraschen. Dieses ganze Konstrukt der „Vergewaltigung“ ist eine Notlösung, die Männern von Frauen aufgezwungen wird. Am Liebsten würde jeder „Vergewaltiger“ normal mit der Auserwählten reden und einen Termin ausmachen, an dem es beiden passt. Die Annahme, „Vergewaltigung“ sei eine von Männern ersonnene Strategie der „sexualisierten Gewalt“ zur „patriarchalen Unterdrückung“ von Frauen, ist an Absurdität kaum zu übertreffen.

Die männliche „Vergewaltigung“ ist übrigens nur eine Weise, in der ein Willenskonflikt zwischen Mann und Frau (Mann will Sex, Frau nicht) ausgetragen werden kann. Der mit Millionen Fällen täglich weitaus häufigere Ausgang des Willenskonflikts ist die weibliche Vergewaltigung. Bei der weiblichen Vergewaltigung weist eine Frau einen Mann zurück, der sich Sex oder Liebe wünscht. D. h. die Frau macht von der Staatsgewalt oder der Drohung mit der Staatsgewalt Gebrauch, um dem Mann ihren Willen aufzunötigen. Diesen Gewaltakt nenne ich weibliche Vergewaltigung ohne Anführungszeichen, weil hier die Gewalt anlasslos und ungerechtfertigt (nicht im Rahmen von Notwehr) von der Frau ausgeht, die Frau die geballte Macht des Feminats auf ihrer Seite hat und die psychischen Folgen für das männliche Opfer verheerend und dauerhaft sind. Von Zurückweisungen durch Frauen erholen sich viele Männer niemals. Sie sind oft für ihr ganzes Leben gezeichnet und können nie mehr vertrauensvolle Beziehungen mit Frauen eingehen. Wie sollten sie auch, wenn Frauen das Vertrauen in sie nachhaltig zerstört haben?

Den Vergewaltigungsmythos entzaubern – ein paar Fragen und Antworten

Ein Leser hat mir einige Fragen und Anmerkungen zu meinen Thesen zum Vergewaltigungsmythos geschrieben. In leicht überarbeiteter Form gebe ich sie hier mit meinen Antworten wieder: (mehr …)

Warum eine Klarnamenpflicht im wissenschaftlichen Diskurs keine gute Idee ist

Im Forum WGvdL bezog ich Stellung zu einer Reform, die Michael Klein und Arne Hoffmann in einem offenen Brief an Wikipedia-Gründer Jimmy Wales vorschlagen, nämlich die Einführung einer Klarnamenpflicht in der deutschsprachigen Wikipedia. Dazu sei noch bemerkt, dass schon der Blick auf das englischsprachige Projekt verrät, dass ein sachlicherer Ton und eine objektivere Behandlung von Themen auch ohne restriktivere Regeln möglich sind. Warum man eine so extreme Maßnahme wie eine Klarnamenpflicht bemühen will, anstatt von den Verfahrensweisen im englischsprachigen Zweig der Enzyklopädie zu lernen, ist also nicht ersichtlich. Hier mein Kommentar: (mehr …)

Die Nuttenmentalität der Frau am Beispiel anniefees

Ich habe im Artikel Flirten in Deutschland bei Alles Evolution auf einen Kommentar anniefees geantwortet. Wie so oft wurde mein Kommentar aus unerfindlichen Gründen zensiert. Da ich die Diskussion um Privilegien und monetäre Ansprüche der Frauen aber für sehr wichtig halte, gebe ich hier die Gelegenheit, sie unzensiert zu führen. Auf Christians Evolutionsblog ist das wegen der massiven Zensur meiner Position nicht möglich. (mehr …)