Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

Archiv für die Kategorie ‘Pick Up/Game’

Aufrichtigkeit und Liebe sind für Frauen unverträglich

3D-Frauen: Manchmal süß, oft gefährlich

3D-Frauen: Manchmal süß, oft gefährlich

Anknüpfend an meinen Artikel zur intellektuellen Diskrepanz zwischen Love-Shys und männlichen Lesben einerseits und Frauen andererseits will ich ein paar Details aus meiner Erfahrung ergänzen, um die These zu stützen und zu veranschaulichen.

Zunächst ist zu beachten, dass die These in dieser Schärfe besonders für Feminate gilt, wo ja Frauen unbeschränkt auf ihre Selektionsstrategien zurückgreifen können, während für Männer das Verfolgen ihrer Selektionsstrategien nach Belieben durch die Staatsgewalt sanktioniert werden kann. Männer sind also in der Wahrnehmung einer biologisch notwendigen Funktion gegenüber Frauen strukturell benachteiligt. Außerhalb von Feminaten dürften sich die unterschiedlichen kognitiven Ausstattungen der Geschlechter weit weniger destruktiv und gegen Männer diskriminierend auswirken. Ferner gilt die These auch im Feminat nicht notwendig für alle Frauen, weil es trotz der hohen genetischen Gleichförmigkeit von Frauen Ausreißer gibt, und sie gilt insofern nicht, als nicht alle Frauen absolut ins Feminat integriert sein müssen, z. B. wenn sie weniger einer feministischen oder gynozentrischen Erziehung ausgesetzt waren als andere. Darum schrieb ich auch, dass die These nur teilweise die Ausgrenzung von Love-Shys und männlichen Lesben erklären kann. Es gibt genügend Faktoren, die dazu führen, dass auch nicht psychopathische Frauen und Love-Shys und männliche Lesben nicht zueinander finden. Das will ich anhand meiner eigenen Erfahrung erläutern. (mehr …)

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Stalking im Selbstversuch (2)

Meinen ursprünglichen Plan habe ich verworfen, nachdem mir versichert wurde (ab dem Kommentar am 27. Mai 2012
um 11:06 vormittags), dass mein Vorhaben tatsächlich als Stalking verfolgt werden könnte. Die Feminatsjustiz ist da erbarmungslos. Viel schlauer, wie mit Frauen umzugehen ist, die die ganze Gewalt des Feminats hinter sich wissen, bin ich nicht geworden. (mehr …)

Stalking im Selbstversuch

Mit Game bin ich gescheitert. Nun probiere ich mal Stalking. Stalking sind jene Elemente von Game, die das Feminat durch seinen Gesetzgeber hat verbieten lassen. Der Zweck dieses Verbots ist, das Risiko für Männer bei Shittests zu erhöhen. Somit ist die Validität der Tests höher. Die Filterung der Kandidaten ist restriktiver, da alle aussortiert werden, die nur geringe Risiken eingehen. Die Tests werden also nur jene Männer bestehen, die bereit sind, sich von der Staatsgewalt verfolgen und ihr Leben ruinieren zu lassen, um in der Nähe einer Frau zu sein. (mehr …)

Game verkennt, dass Liebe Zeit braucht

Auf Einladung einer Vermittlerin treffen sich zwei Kandidaten zum Miai, um die Möglichkeit einer Ehe auszuloten.

Wie aus meinen Artikeln über Game hervorgeht, ist es als Verfahren, Beziehungen mit Frauen zu knüpfen, indiskutabel, da untauglich. Wie verheerend es für Männer ist, darauf zu setzen, will ich am Umgang mit Zurückweisungen aufzeigen. Dazu heißt es von Christian auf Alles Evolution:

Gutes Inner Game wäre: “Ich bin nicht ihr Typ oder sie ist vergeben. Gut, dass wir das früh geklärt haben und sie das deutlich sagt. Wenn ich drei Stunden mit ihr geredet hätte und sie es mir dann gesagt hätte, dann hätte ich weniger Zeit gehabt eine Frau kennenzulernen, deren Typ ich bin”.

In einem Kommentar verteidigt er das Reframing der eigenen miserablen Lage:

Wer auf die Idee kommt, dass ihm eine frühe Ablehnung Zeit spart und somit etwas gutes ist, der wird wesentlich weniger frustriert.

Es ist sicher kein Zufall, dass er als Kapitalist eine Ideologie propagiert, die den Benachteiligten empfiehlt, sich in ihrem Elend einzurichten, sich damit abzufinden. Im Gegensatz zu diesen destruktiven Vorschlägen, sich eine Zurückweisung schönzureden, lautete meine Empfehlung in einem Kommentar:

Man schlage der Frau vor, bei ihr für die nächsten Jahre einzuziehen, um ihr eine informierte Entscheidung für eine Beziehung mit sich zu ermöglichen. Gleichzeitig erkläre man sich bereit, bei der Frau durch häufige Oxytocinausschüttung bei gemeinsamem Sex für eine starke emotionale Bindung zu sorgen und ihr die Entscheidung damit zu erleichtern. Das ist man auch der Frau schuldig, die ja glücklich werden will.

Männern, die sich eine Beziehung wünschen, zu raten, sie sollten eine Ablehnung hinnehmen, ist unverantwortlich. Die Perspektive des Alphas, der nur auf schnellen Sex aus ist, liegt solchen Ratschlägen wohl zugrunde. Game-Gurus verkennen, dass die Attraktivität des Partners von Frauen anders bewertet wird als von Männern. Ein Mann erkennt es innerhalb von Millisekunden, wenn eine Frau für ihn nicht attraktiv genug ist. Für Frauen ist das Aussehen eines Mannes jedoch nachrangig für die Bewertung seiner Attraktivität. Die emotionale und intellektuelle Übereinstimmung ist maßgeblicher. Der frühzeitige Abbruch eines Kontakts zerstört Chancen für die Frau und den Mann. Es ist im Interesse beider, dass der Mann hartnäckig bleibt. (mehr …)

Game im Selbstversuch

Neben den Einsichten über Pick Up/Game, die ich hier schon geäußert habe, will ich mal über meine Erfahrung aus der Anwendung einiger Game-Richtlinien Auskunft geben. Da Game widersprüchlich und für die meisten Männer nutzlos ist, erwartete ich von meinem Selbstversuch nicht mehr, als dass die Kontaktaufnahme zu Frauen und Gespräche mit ihnen ermöglicht würden. Genau das und nicht mehr ist auch passiert. (mehr …)

Warum die Theorie von Pick Up/Game grundsätzlich fehlerhaft ist

„Hm, kann ich Alpha werden und Lesbe bleiben?“

Dass Pick Up/Game (PU/G) für die meisten Männer, insbesondere für Love-Shys und männliche Lesben nutzlos ist, habe ich bereits gezeigt. Ich werde hier nachweisen, dass die Theorie grundsätzlich fehlerbehaftet und widersprüchlich ist. Die Kritik ist also viel tiefgreifender: PU/G nutzt nicht nur nichts, es kann auch aufgrund seiner falschen Annahmen und seiner Inkonsistenz nicht funktionieren. Indirekt hat mir das auch der Evolutionsblogger, Game-Propagandist und Kapitalist (sic!) Christian bestätigt, indem er keine Antwort auf meine Einwände gegen die Validität der PU/G-Theorie wusste (siehe Kommentar vom 16. Februar 2012 um 9:40).

Einige Kritikpunkte sind:

  1. PU/G ist zirkulär, weil es durch den Faktor „von Frauen für gut befunden“ notwendig voraussetzt, was erst durch PU/G erreicht werden soll. Um sich für PU/G zu qualifizieren, muss man es bereits erfolgreich durchlaufen haben. Folglich kann jemand, der durch PU/G etwas erreichen will, niemals mit PU/G beginnen. Und wer damit beginnt, kann nichts Neues durch PU/G erreichen, weil er bereits Erfolge bei Frauen zu verzeichnen hat. PU/G kann höchstens Effekte verstärken, die auch ohne PU/G bereits vorliegen. PU/G nutzt allein Alphas, um noch mehr Frauen an sich zu binden. Dem Rest der gynephilen Männer schadet es durch diese Verknappung von Frauen.
  2. (mehr …)

Pick Up/Game ist nutzlos

Pick Up funktioniert. Es ist ein wissenschaftliches System zur Verführung von Frauen durch Männer. Es verlangt, dass der Verführer ein Spiel initiiert, das dann von der Verführten aufgenommen wird. Beide sind zu Schauspielern geworden, zu Charaktermasken. Dieses Spiel kann nach einigen Stunden zum Sex führen, falls der „Pick Up Artist“ (PUA) sein Handwerk versteht; für den durchschnittlichen Mann ohne umfassende Pick-Up-Kenntnisse und ohne schauspielerisches Talent dauert das Spiel einige Monate oder wird von der Frau abgebrochen. Mit Pick Up kann man also Erfolge haben, wenn man als Darsteller eine Darstellerin sucht, um einen Porno ohne Zuschauer aufzuführen.

Für Love-Shys oder männliche Lesben sind die Strategien untauglich, da sie als Menschen eine emotionale Bindung zu einem Menschen suchen. In Shyness and Love heißt es dazu:

The person is not presenting his/her real self vis-a-vis the partner. The norms prevent this completely honest and open presentation of self until the relationship has reached a certain point of maturity. (…)

Now, love-shy men are extremely romantic and sentimental. This sort of play-acting (which is absolutely required by our courtship system) represents an abomination to them. They want to find someone who will accept and love them as they are. And when they spot someone with the appropriate (and much desired) long hair and pretty face, they strongly desire to intimate their very strong interest in marriage vis-a-vis that person as early in the relationship as possible. In short, they don’t want to beat around the bush. Dating and courtship for love-shy men hold no special allure. Most love-shy men would love to completely bypass the „game“ of dating and courtship, and get right into a permanent, binding relationship with their romantic image of the girl with the „long hair and pretty face“.

(S. 20, Hervorhebungen im Original)

Selbst wenn ein Love-Shy das Schauspielen so weit beherrschte, dass er eine Frau per Game blenden könnte, würde er damit nicht glücklich. Ein Mann kann durch Game tatsächlich erreichen, von einer Frau überhaupt geduldet zu werden, ohne ihr jeden Wunsch zu bezahlen. Love-Shys, die sehr romantische Vorstellungen pflegen, genügt das nicht im Geringsten. Sie wollen mit einer Frau nicht spielen, sie wollen sie begehren dürfen. Sie wünschen sich eine emotionale, liebevolle, innige Verbundenheit mit einer Frau. Sie wollen wenigstens bei ihr nicht den Mann spielen müssen, sie wollen ganz aufrichtig sie selbst sein.

Ein PUA versucht, mit seiner Methode dem Willen von Frauen zu entsprechen – praktischerweise genau dem Willen, den der PUA selbst bei der Frau auslöst, den Willen nach Intimität und schließlich Sex. Der PUA bekommt, was er sich mit seiner Methode zurechtgelegt hat – „klarmachen und entern“. Für eine männliche Lesbe wäre dieser Ausgang wenig befriedigend, geradezu langweilig, weil ihr das listige Überwältigen einer Frau kein Vergnügen bereitet. Sie sucht vielmehr nach einer gefühlsmäßigen und intellektuellen Synchronisierung mit einer Frau, die ihren vergleichsweise hohen ästhetischen Ansprüchen genügt.


↑ Lesbische Begierde – unerreichbar durch Game

Die Unverträglichkeit dieses Anliegens der Love-Shys mit dem Anliegen von PUAs nährt meinen Zweifel daran, dass Pick Up eine geeignete Strategie zur Selbsthilfe für Love-Shys sein könnte. Entweder geht mit der Anwendung von Pick Up eine Veränderung der Persönlichkeit des Mannes einher oder die Empfänglichkeit für Pick Up setzt schon gewisse obskure Einstellungen bei einem Mann voraus. Manche Koryphäen der PU-Szene bekennen sich ganz offen zu einer menschenverachtenden Gesinnung, nach der ihnen täglich frische Frauen zustehen und die übrigen Männer selbstverschuldet Untermenschen sind. Selbstredend ist diese Sortierung von Menschen in eine fortpflanzungsberechtigte Elite und einen Rest gesellschaftlich kastrierter Arbeitsdrohnen weder aus wissenschaftlichen Erkenntnissen abzuleiten, noch wäre sie als politisches Programm mit den Interessen der Arbeiterklasse vereinbar. Noch weniger wäre männlichen Lesben geholfen, wenn sie ihre Persönlichkeit, ihre Ziele und die Persönlichkeit ihrer Partnerin zunichte machen müssten, nur um gefühllosen Sex zu haben.

(Video: Ausschnitt aus dem Film „Manji“, Japan 1964)