Vom Überleben als männliche Lesbe im kapitalistischen Feminat

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Bürgerliche Psychologie – nicht Wissenschaft, sondern Anpassungslehre

Die bürgerliche Psychologie ist keine Wissenschaft, weil sie für ihren Gegenstand wesentliche Bereiche systematisch nicht berücksichtigt, unkritisch die herrschende Ideologie übernimmt und sich herrschende Moralurteile zu eigen macht. Folglich sind auch die vermeintlichen Problemlösungen, die sie in Therapien nicht konformen Subjekten aufdrängen will, nicht wissenschaftlich fundiert und somit inadäquat. Dies sowie die Korrumpiertheit der konventionellen Psychologie scheint auch Gilmartin zu erahnen, wenn er in „Shyness and Love“ Gründe anführt, warum ein alternativer Ansatz zur Therapie von Love-Shys, die sog. Practice-Dating Therapy, nicht zur Anwendung kommt – ein Umstand übrigens, der sich in den letzten 30 Jahren nicht gebessert hat:

More succinctly, traditionally oriented psychotherapists (who are usually the ones with the power and influence) believe in stressing adjustment both for themselves as well as for their clients. In recent years the entire field of psychiatry has been soundly criticized for this. To be sure, adjustment of a person to his/her social environment is healthy up to a point. On the other hand, adjusting to various forms of social pressure, oppression and injustice is not healthy.

(…)

The conventional therapist believes that love-shy men need to „adjust“ to the currently prevailing norms which prescribe the assertive role for men vis-a-vis women, and which prescribe that all young men must be able to handle ambiguity (practice-dating is a highly structured sort of program). The conventional therapist similarly believes that any matchmaking activity done by a therapist on behalf of a shy person is merely a „cop out“. (The coloquial term „cop out“ has become for most psychotherapists a kind of „pat“ rejoinder for any idea of which they disapprove. Utter the words „cop out“ and it automatically becomes unnecessary to use the thinking faculty for coming up with a real argument or rejoinder.)

(…)

Traditional therapists typically believe (by action if not by intellectual conviction) in forcing square pegs into round holes, and in catalyzing people into „adjusting“ their personalities to the way things are. Hence, most of them are socially and politically conservative; e.g., „society’s alright; it’s the patient who must change“. Most traditional therapists are „wedded“ (intractably committed) to one or another „talking cure“ perspective. And if a client does not respond positively, then there must be something wrong with the client: e.g., „too many defenses“, „he’s not ready yet“, „he enjoys resisting treatment“, etc. The idea that there might be something wrong with the perspective itself—or that a certain perspective simply does not „fit“ a particular client—is something that never seriously enters the mind of the conventional psychotherapist. Indeed, it is against their vested interests for such an idea to enter their minds. Simply put, the operating assumption of most traditional psychotherapists is that the perspective they are using fits everyone. In the nutshell, THIS IS WHY CONVENTIONAL THERAPEUTIC MODALITIES HAVE INVARIABLY FAILED QUITE MISERABLY IN THE TREATMENT OF SEVERELY LOVE-SHY MEN who had been born with the inhibition and low anxiety threshold genes.

(Gilmartin, Brian G.: Shyness and Love: Causes, Consequences, and Treatment, S. 519–520; Hervorhebungen im Original)

Sich nur anderen, rationaleren, Methoden zuzuwenden, aber weiterhin zu versuchen, eine „Störung“ nur oder auch am Subjekt zu „behandeln“, ohne andere Ursachen in Betracht gezogen zu haben, ist nicht weniger fehlgeleitet und reicht nicht, um die fundamentalen Fehler der Psychologie zu umgehen. Wie Morus Markard in seinem Überblick „Einführung in die Kritische Psychologie“ aufzeigt, sind einige Anforderungen an eine Wissenschaft zu stellen. Er geht dabei von Überlegungen Max Horkheimers zu „kritischem Verhalten“ aus:

Es gibt nun ein menschliches Verhalten, das die Gesellschaft selbst zu seinem Gegenstand hat. Es ist nicht nur darauf gerichtet, irgendwelche Missstände abzustellen, diese erscheinen ihm vielmehr als notwendig mit der ganzen Einrichtung des Gesellschaftsbaus verknüpft. Wenngleich es aus der gesellschaftlichen Struktur hervorgeht, so ist es doch weder seiner bewussten Absicht noch seiner objektiven Bedeutung nach darauf bezogen, dass irgend etwas in dieser Struktur besser funktioniere. Die Kategorien des Besseren, Nützlichen, Zweckmäßigen, Produktiven, Wertvollen, wie sie in dieser Ordnung gelten, sind ihm vielmehr selbst verdächtig und keineswegs außerwissenschaftliche Voraussetzungen, mit denen es nichts zu schaffen hat. Während es zum Individuum in der Regel hinzugehört, dass es die Grundbestimmungen seiner Existenz als vorgegeben hinnimmt und zu erfüllen strebt, während es seine Befriedigung und seine Ehre darin findet, die mit seinem Platz in der Gesellschaft verknüpften Aufgaben nach Kräften zu lösen und bei aller energischen Kritik, die etwa im einzelnen angebracht sein sollte, tüchtig das Seine zu tun, ermangelt jenes kritische Verhalten durchaus des Vertrauens in die Richtschnur, die das gesellschaftliche Leben, wie es sich nun einmal vollzieht, jedem an die Hand gibt.

(Max Horkheimer: „Traditionelle und kritische Theorie“, 1937, S. 19–20)

Dazu nun Markard (S. 15–18), zur besseren Lesbarkeit ohne besondere Einrückung und Formatierung zitiert:

Wie in einem Brennglas, scheint mir, werden hier verschiedene Facetten kritischen Denkens gebündelt, auf den Punkt gebracht. Gehen wir deshalb diese Facetten kurz durch:

  1. Kritisches Denken »ist nicht nur darauf gerichtet, irgendwelche Missstände abzustellen, diese erscheinen ihm vielmehr als notwendig mit der ganzen Einrichtung des Gesellschaftsbaus verknüpft«. Als »Missstände« dürften z.B. Gewalttätigkeiten unter Schülerinnen und Schülern oder gegen Menschen nicht »weißer« Hautfarbe ebenso gelten wie die Vernachlässigung von Kindern. Die (scheinbar) einfachste und nächstliegende »Lösung« wäre, diese Missstände den beobachtbaren Akteuren (»Schlägern«, »Rassisten«, »Rabenmüttern« bzw. Vätern) unmittelbar anzulasten und gegen diese dann Maßnahmen zu ergreifen; das mag im einzelnen Fall auch unvermeidlich sein – die Frage ist aber, inwieweit damit die entsprechenden Missstände tatsächlich abzustellen sind oder sich immer wieder reproduzieren. Horkheimers Problemfassung geht dabei nicht in die Richtung, bei den Einzelnen entsprechende Handlungsdispositionen zu diagnostizieren, sondern etwa folgende Frage zu stellen: Hat die physische Gewalt unter Schülerinnen und Schülern etwas mit jener strukturellen Gewalt zu tun, die darin liegt, dass die Schule – auch – ein Selektionsinstrument bei der Vergabe von Lebenschancen ist, und hat diese Selektionsfunktion mit jenem Konkurrenzmechanismus zu tun, der unsere Gesellschaft beherrscht, damit, dass entsprechende Existenzängste sich in Gewalttaten artikulieren? Ist Konkurrenz nicht ein Prinzip, das das Ruinieren anderer impliziert? Sind die Taten von »Rassisten« – auch – Ausdruck gesellschaftlicher Zustände, in denen Menschen vor allem unter dem Aspekt ihrer ökonomischen Verwertbarkeit beurteilt werden, in denen sie nach Herkunft und Hautfarbe klassifiziert und unterschiedlich behandelt werden, in denen »Würde« durchaus antastbar, eher also ein Konjunktiv als unhintergehbares Prinzip ist? Ist Kindesvernachlässigung – allein – Problem von Eltern oder auch Ausdruck von eingeschränkten Lebensperspektiven, verheerenden Wohnsituationen, unzureichenden gesellschaftlichen Angeboten für Kinder etc. Diese Frage zu stellen, bedeutet nicht, sie einfach mit »ja« zu beantworten, wohl aber eine grundsätzliche Skepsis gegenüber der illusionären Vorstellung, die erwähnten Missstände seien einfach abzustellen, ohne ihrer Eingebettetheit in der gesellschaftlichen Struktur nachzugehen. Das heißt nicht, dass im Rahmen dieser gesellschaftlichen Struktur »nichts zu machen« sei, wohl aber, dass ohne deren Einbeziehung die Grundlage der Missstände unangetastet bleibt.

  2. Kritisches Denken ist »weder seiner bewussten Absicht noch seiner objektiven Bedeutung nach darauf bezogen, dass irgend etwas in dieser Struktur besser funktioniere«. Dies lässt sich auf der Grundlage des bisher Gesagten so verdeutlichen: Diese Aussage bezieht sich nicht darauf, dass überhaupt nichts besser funktionieren soll, sondern zielt in Intentionen und Geltung auf Sachverhalte, an denen sich ein funktional relevanter Zusammenhang zur gesellschaftlichen Struktur aufweisen lässt. Es geht also nicht darum, dass das Tropfen eines Wasserhahns nicht abgestellt oder eine defekte Toilettenspülung nicht repariert werden sollte, sondern es geht um Sachverhalte, bei denen ein Eingriff zur Missstandsbehebung gleichzeitig, wenn nicht gar in erster Linie, eine Stabilisierung der – problematisierten – gesellschaftlichen Struktur mit sich bringt, insoweit deren wesentlicher oder konstituierender Bezug zum Problem ausgeblendet wird. Um hier auf eines der Beispiele aus (1) zurückzukommen: Wenn es Schulpsychologinnen und -psychologen gelingen sollte, die Zahl gewalttätiger Ausschreitungen zu vermindern, ist dies natürlich für die Opfer dieser Ausschreitungen ein Vorteil. Die mit Horkheimer aufzuwerfende Frage ist dann aber: Wie stabil ist der Erfolg, wenn Gewalttätigkeiten Ausdruck der skizzierten strukturellen Gewalt sind?

    Und: Falls die Gewalttätigkeiten einen unartikulierten Widerstand zum Ausdruck bringen, wird dann mit der Überwindung oder der Brechung dieses Widerstands die strukturelle Gewalt der Selektionsfunktion der Schule nur befestigt, reibungsloser gemacht? Würde es nicht eher darum gehen, dazu beizutragen, unartikulierten Widerstand gesellschaftlich so zu artikulieren, dass er sich nicht in Gewaltakten gegen Mitschülerinnen und Mitschüler richtet, sondern die in der Schule bestehenden Selektions- und Konkurrenzverhältnisse thematisiert? In eben diesem Sinne ist ›kritisches Denken‹ nicht auf reibungsloses Funktionieren aus, sondern darauf, den Reibungen auf den Grund zu gehen.

  3. »Die Kategorien des Besseren, Nützlichen, Zweckmäßigen, Produktiven, Wertvollen, wie sie in dieser Ordnung gelten, sind [dem kritischen Denken, M.M.] […] verdächtig«. Lässt sich meine Argumentation hier einfach fortführen? Ist nicht das Zurückdrängen (rassistischer) Gewalt oder von Verwahrlosung/Vernachlässigung gut, nützlich, zweckmäßig, wertvoll – egal wer das fordert, egal ob Gewaltverzicht und Fürsorge »in dieser Ordnung« gelten? Sind Gewaltverzicht und Fürsorge nicht sozusagen »Werte«, gegenüber denen nicht ernsthaft Opposition oder Kritik angemeldet werden kann? Was sollte dann also daran »verdächtig« sein? Verdächtig ist in den bisher beispielhaft angeführten Fällen und Konstellationen, dass bzw. wenn die Propagierung dieser »Werte« die für verschiedene Menschen unterschiedlichen gesellschaftlichen und materiellen Realisierungsbedingungen ausblendet, wenn bspw. dem Habenichts oder der überforderten Mutter empfohlen wird, »Frustrationstoleranz« zu entwickeln, wenn der Aussicht, dass, wer arbeiten wolle, das auch könne, die schreiende Diskrepanz zwischen den Zahlen offener Arbeitsstellen und »Jobsuchenden« im Wege steht. Aber es geht in Horkheimers Passage nicht um solche Diskrepanzen, deren Thematisierung durchaus in der Linie unserer bisherigen Argumentation liegt, es geht um mehr: Darum, dass es »Kategorien des Besseren …« gibt, die durchaus nicht ›oppositionsfrei‹, sondern zu ›hinterfragen‹ sind.

    Das möge wieder ein Beispiel veranschaulichen: Welchen Interessen und Zielen psychologische Ausbildung und Praxis nützen sollen, was produktiv und wertvoll ist, ist in einem programmatisch gemeinten Band über Psychologie an Fachhochschulen (Günther 1999a) schon gar keine Frage mehr, sondern in der normativen Kraft des Faktischen schon beantwortet: »Wer am Marktgeschehen teilnehmen will, muss etwas für den Geschäftspartner Verwertbares anbieten.« (Günther 1999b, 25) Diese »Geschäftspartner« sind (natürlich nicht als solche bezeichnete) Kapitalisten, deren Meinungen zu Studiengängen in Umfragen erhoben werden (Müller & Kaune 1999, 138). Dabei kristallisiert sich heraus: Perspektive der Argumentation ist die Erhöhung praktischer Tüchtigkeit in einer widerspruchs- und klassenlos erscheinenden Gesellschaft. Eine ausbildungsrelevante Fragestellung lautet dementsprechend in diesem Rahmen des Wertvollen und Nützlichen, wie es in dieser Ordnung gilt: »Wie organisiert sich Frau Müller selber, um den gestellten Aufgabenumfang in der vorgegeben Zeit effizient und erfolgreich zu bewältigen?« (Weßling 1999, 72) Diese Frage sei ein Beispiel für die – von der Psychologie und deren Verhaltenstrainings zu leistende – »Förderung sozialer Handlungskompetenz« (73). Kritisches Denken muss der hier sich vollziehenden Begriffsverschiebung nachgehen, sie thematisieren und kann dann feststellen: In der Situation, in der Frau Müller sich zu bewähren hat, geht es gar nicht um soziale Handlungskompetenz, sondern um ein individuelles Bestehen in fremdbestimmt-asozialen Verhältnissen in im Übrigen gewerkschaftsfrei konzipierten Zonen.

  4. Für das kritische Denken sind die geltenden »Kategorien des Besseren, Nützlichen, Zweckmäßigen, Produktiven, Wertvollen […] keineswegs außerwissenschaftliche Voraussetzungen, mit denen es nichts zu schaffen hat.« Ist der Umstand, dass die oben erwähnte Frau Müller einen bestimmten Aufgabenumfang in einer bestimmten Zeit zu bewältigen hat, ein wissenschaftliches oder ein außerwissenschaftliches Thema? Sieht man darin ein außerwissenschaftliches Thema, besteht dessen wissenschaftlicher bzw. psychologischer Aspekt allein darin, mit welchen Mitteln man Frau Müller dazu befähigen kann, einen bestimmten Aufgabenumfang in einer bestimmten Zeit zu bewältigen. Dann hätte Wissenschaft – Psychologie – nur damit zu tun zu klären, wie bestimmte Ziele erreicht werden können, nicht aber damit, ob diese Ziele erreicht werden sollen, ob (und ggf. für wen) es sinnvoll ist, diese Ziele zu erreichen. Ist diese Trennung von Wissenschaft und Gesellschaft sinnvoll?

    Ich will, weil ich im nächsten Kapitel ausführlich darauf zurück kommen werde, diese – für die Entstehung der Kritischen Psychologie wesentliche – Frage hier nicht weiter verfolgen, sondern zunächst nur die Bilanz vortragen, die Horkheimer aus seiner Bestimmung kritischer Wissenschaft zieht: Für »Subjekte kritischen Verhaltens« gelte: »diese Welt ist nicht die ihre, sondern die des Kapitals« (a.a.O., 181).

    Wenn man mit Jameson (1996, 175) der Auffassung ist, dass der Marxismus »die Wissenschaft von den inhärenten Widersprüchen des Kapitalismus« ist, dann legt Horkheimers Bilanz die Fassung der Bedeutung von »kritisch« als »marxistisch« nahe. Eben dies meint auch Haug. Wenn Kritik kein »stachelloser Gemeinplatz« sein soll, ist die Frage zu stellen,

»wer wen oder was kritisiert, und dies von welchem Standpunkt aus. Der anstößige Name Marx gibt dem Begriff der Kritik seinen Stachel und seine Verheißung zurück, wenn es gelingt, den Impuls, für den dieser Name steht, aus seiner konstantinischen Wende, der ersten Staatswerdung des marxistischen Sozialismus, zurückzugewinnen.«

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Warum eine Klarnamenpflicht im wissenschaftlichen Diskurs keine gute Idee ist

Im Forum WGvdL bezog ich Stellung zu einer Reform, die Michael Klein und Arne Hoffmann in einem offenen Brief an Wikipedia-Gründer Jimmy Wales vorschlagen, nämlich die Einführung einer Klarnamenpflicht in der deutschsprachigen Wikipedia. Dazu sei noch bemerkt, dass schon der Blick auf das englischsprachige Projekt verrät, dass ein sachlicherer Ton und eine objektivere Behandlung von Themen auch ohne restriktivere Regeln möglich sind. Warum man eine so extreme Maßnahme wie eine Klarnamenpflicht bemühen will, anstatt von den Verfahrensweisen im englischsprachigen Zweig der Enzyklopädie zu lernen, ist also nicht ersichtlich. Hier mein Kommentar: (mehr …)

Wie kann ich als ungebildete feministische Sexistin vorgeben, eine Wissenschaftlerin zu sein?

Dazu muss man seinen plumpen Thesen nur den Anstrich einer elaborierten Theorie verpassen. Glücklicherweise kommen alle postmodernen Anscheinstheorien in einer verschleiernden, unverständlichen Sprache daher, sodass man nur von anderen Scharlatanen abschreiben muss:

For instance–let’s suppose you live in the 1970s, and you want to say „The way white guys treat Third World women as sex objects is shallow and disgusting.“

The first thing you have to do to translate it into Postmodernese is to make the sentence stop making sense. You do this by substituting mysterious Postmodern buzzwords or phrases for ordinary words that do make sense. For instance „white guys“ can profitably be replaced by the phrase „phallocratic and panoptic (in the Foucaultian sense) Dead-White-Male subject-positions.“ This is because, in Postmodernese, guys no longer exist. They have become „subject-positions.“ The same goes for women. Therefore the phrase „Third World women“ needs to be gussified up to „postcolonial female subject-positions.“ The phrase „the way“ could properly be rendered as „the hegemonic (mis)representation and de/valorization of.“ As you can see, Postmodernese relies upon using as many slashes and hyphens and parentheses and whatever other kinds of marks your computer can make as possible. Thus the word „shallow“ should correctly be rendered as „a textually (re)inscribed praxis of pre-disseminated, (counter)subversive ‚depthlessness.'“

To be perfectly correct, your final translation should sound something like this: „The hegemonic (mis)representation and de/valorization of the always-ready multi-(de)/gendered plurivocalities and (de)centered de/constructed and dialogically problematized ludic simulacra of absent/present postcolonial female subject-positions, by hyper-eroticized and orientalized phallocratic and panoptic (in the Foucaultian sense) Dead-White-Male subject-position discourse, is a textually (re)inscribed praxis of pre-disseminated, (counter)subversive depthlessness.“

(Powell: „Postmodernism for Beginners“, S. 6-7)